Freitag, 3. August 2018

Dachsteinrunde MTB blaue Variante

Auf der Todo-Liste steht sie schon lange, jetzt gehen wir sie an, die Dachstein-Umrundung mit dem MTB. Wir wählen die Standard-Variante, die blaue, welche im Uhrzeigersinn um das Dachsteinmassiv führt.

1. Tag Gröbming - Abentau
Das Auto parken wir in Gröbming bei der Trabrennbahn. Dann gehts um 8 Uhr los. Gemütlich gehts dahin, bis die ersten Anstiege kommen. Es ist sehr heiß und die Sonne knallt voll auf die Südhänge, die wir uns rauf plagen.
Die Straßen sind sehr gut, auch die Schotterstraßen sind super in Schuss.

In Filzmoos machen wir dann Mittagspause. Meine Nichte macht gerade ein Praktikum und da lassen wir uns gleich in der netten Hütte bewirten.
Danach sind wir zwar gestärkt, aber die Anstiege mit vollem Bauch bei der Hitze sind nicht optimal. Da freuen wir uns, als wir den höchsten Punkt erreicht haben und Richtung Annaberg hinunterrollen.
Hier gefällt es uns aber nicht und es ist erst 15:30, somit fahren wir weiter nach Abtenau, was ein paar extra Kilometer und Höhenmeter bedeutet. Dafür finden wir eine nette Pension und der Wirt ist auch nur 100m entfernt.
Hier bekommen wir noch Besuch von Phil und Birgit und wir haben einen sehr netten Abend, der nicht zu lange dauert, da wir doch sehr geschafft sind.

Strecke: 82km
Höhenmeter: 1755hm
Fahrzeit: 6h
Gesamtzeit: 8h



2. Tag Abentau - Bad Aussee
Um kurz nach 8 gehts wieder los. Leider gleich mal 100m steil bergauf. Füße und Hintern zwicken schon ein wenig, dafür starten wir mit Einrollen bergab in angenehmer Morgenluft.
Doch bald ist es vorbei mit der Rollerei. Jetzt geht es bis auf den Hornspitz auf 1400m bergauf. Der Ausblick entschädigt. Bei der Großedtalm machen wir Pause und genießen den Blick auf den Dachstein und den Gosaugletscher.

Jetzt folgt eine sehr steile Abfahrt auf einer etwas losen Schotterstraße, aber wir kommen gut in Rußbach an. Noch kurz über den Paß Gschütt und schon sind wir in Oberösterreich und quälen uns steile Schotterstraßen bergauf, bis wir nach Gosau abfahren.
Jetzt wäre es Zeit für eine Mittagspause. Leider hat der anvisierte Wirt nur im Winter geöffnet und so rollen wir entlang des Gosaubaches runter bis zum Hallstättersee. Dort gibt es ein schönes Fleckchen am See mit Würstelstand und Unmengen an Touristen.
Schnell nackig in den See springen, Bosna essen und Apfelsaft tanken und ein wenig Ausruhen. Unser heutiges Ziel ist nicht Bad Goisern/ St. Agatha wie der eigentliche Tourenplan ausgelegt ist, wir wollen noch bis Bad Aussee, ist ja auch erst 14 Uhr.

Somit kommt jetzt nochmal ein richtiges Leidens-Schmankerl. Bei gefühlten 40 Grad fahren wir auf extrem steiler, gerade noch fahrbarer Schotterstraße auf den Pötschenpass.
Wir kämpfen uns rauf, gehen gar nicht zur Hütte für eine Rast, sondern fahren gleich wieder ab Richtung Bad Aussee. Der Weg ist jetzt wieder sehr nett auf guten Forststraßen durch den Wald und die Hitze ist nicht mehr so schlimm. Wird Zeit das wir ankommen, den das Wasser ist alle.

In Bad Aussee steuern wir gleich einen Supermarkt an, decken uns mit viel Essen und Getränken ein und fahren dann gleich daneben zum Jufa Hotel. Das haben wir zum Glück Mittag schon reserviert und das letzte Zimmer bekommen. Jetzt noch Unterkunft suchen hätte uns beiden keinen Spaß mehr gemacht.

Heut Abend geht nicht mehr viel. Weiter wie auf die Terrasse zum Kalorien tanken kommen wir heute nicht mehr.

Strecke: 67km
Höhenmeter: 1905hm
Fahrzeit: 6h
Gesamtzeit: 9h



3. Tag Bad Aussee - Gröbming
Ich war schon mal in dem Jufa und freu mich schon auf das Frühstücksbuffet.
Nachteil ist, wir müssen danach ja wieder aufs Rad. Füße au, Hintern au, Bauch voll.

Aber die ersten Kilometer gehen gemütlich dahin und führen uns um den wunderschön gelegenen Ödensee. Erst danach gehts wieder bergauf, dafür gleich ordentlich steil, nur um anschließend wieder bergab zum Salzastausee zu rollen.
Jetzt wartet der letzte Anstieg auf den höchsten Punkt der Tour auf uns.
Die Steigung und der Straßenzustand sind super und so sind wir 1,5h später auf der Viehbergalm auf ca. 1500m.

Jetzt gehts nur mehr bergab. Zuerst gemächlich und bei den Öfen dann sehr imposant und steil durch Serpentinen und kleine Brücken. Ein wirklich sehr schöner An- und Ausblick.
Unten angekommen rollen wir noch die letzten Kilometer zurück nach Gröbming.

Strecke: 51km
Höhenmeter: 1310hm
Fahrzeit: 4h
Gesamtzeit: 5h




Die Dachsteinrunde blaue Variante ist eine wirklich sehr schöne Tour. Landschaftlich ist die Gegend ohnehin eine Wucht. Fahrtechnisch sehr einfach, nur wenige Stellen die man ev. schieben muss. Eigentlich reicht ein Hardtail völlig aus, man könnte die Tour aber auch mit einem Cyclecrosser fahren. Wir waren mit Fully's unterwegs. Da kann man bergab auch schön sitzen bleiben.
Kondition sollte man schon mitbringen, sind doch jeden Tag 50-70km und über 1500hm zu absolvieren.

Gesamt
Strecke: 200km
Höhenmeter: 4970hm
Fahrzeit: 16h
Gesamtzeit: 22h


Samstag, 21. Juli 2018

Schartnerkogel 931m, Gamskogel 859m

Heute steht eine kurze Wanderung am Programm.
Claudia, Sylvia, Daniel und ich starten von Deutschfeistriz zum Schartnerkogel. Es ist extrem heiß heute und so kommen wir ordentlich ins schwitzen.
Netter kleiner Hügel mit Gipfelkreuz und Bank samt Tisch am Gipfel.
Leider verhau ich mich ein wenig in der Wegwahl und so kämpfen wir uns einige Zeit durchs Gestrüpp, bis Daniel wieder einen Weg findet. Jetzt gehts wieder flott voran und so gehen wir noch weiter zur Bärenhöhle und zum Gamskogel.
Von hier gehts wieder bergab zum Parkplatz.

Nette kleine Runde, wenn man wenig Zeit hat und die Anreise nicht zu lang sein soll.

Jetzt aber auf zum Grillen!




Montag, 9. Juli 2018

Sonntagskarseen - Bergwochenende Schladming

Nach einer ruhigen Nacht und frisch gestärkt, gehen wir heute noch rauf zu den Sonntagskarseen.
Nach 1h sind wir schon beim unteren See und ich muss sagen, das ist eine unglaublich schöne Kulisse. Der obere See setzt nochmal eines drauf und die dort weidende Schafherde hält uns auch auf Trab.

Nach vielem Staunen und Fotoshootings machen wir uns wieder an den Abstieg.
Sylvia und ich gehen vor. Daniel wartet beim unteren See noch auf Claudia und Julia. Ich habs mir nicht gedacht, aber die drei genehmigen sich wirklich noch ein kleines Bad im See.
Das Wetter lädt immer noch nicht dazu ein, aber zumindest blitzt immer mal wieder die Sonne durch.

Da ich schon etwas früher zurück auf der Hütte bin, gibts für mich noch Pofesen und so gehts frisch gestärkt runter Richtung Riesachsee.
Ich bin fast ein wenig neidig auf das Bad und so geh ich mit Daniel noch mal kurz "schwimmen" im Riesachsee. Frisch aber eigentlich ganz ok.

Jetzt haben wir nur mehr die letzten Kilometer bis runter zum Parkplatz. Obwohl heute Montag ist, sind extrem viele Touristen unterwegs.

Beim Parkplatz angekommen gehen wir noch zum Almgasthaus Riesachfall. Dort speisen wir noch wunderbar und sind somit für die Heimfahrt gestärkt.

War ein wunderschönes Bergwochenende. Leider war das Wetter nicht so gut, aber hat schon gepasst. Wir wollen jedenfalls nochmal in dieses Gebiet, da es uns so gut gefallen hat und außerdem gibt es noch einige Touren die wir gerne gehen würden.


Sonntag, 8. Juli 2018

Greiffenberg 2618m und Klafferkessel - Bergwochenende Schladming

Nach einem guten Frühstück starten wir los Richtung Preintalerhütte.
Der Weg führt uns ziemlich steil nach oben, bis es etwas unterhalb des Sattelsees flacher wird.
Leider ist die Sicht heute wieder nicht sehr gut und hier heroben weht auch ein sehr starker Wind. Somit halten wir uns am Sattelsee nicht lange auf, sondern gehen flott weiter zum Greifenberg Gipfel. Auch hier gibts nur eine kurze Jausenpause.

Der Abstieg ist jetzt im ersten Teil etwas steiler und ausgesetzt. Die Schwierigkeiten haben wir aber bald hinter uns und jetzt sehen wir auch schon zu den Klafferkessel runter. Sehr schön, die ganzen Seen und die grünen Moosflächen.

Leider sieht das Wetter nicht so stabil aus und so halten wir uns nicht sehr lange auf, sondern wandern gemächlich weiter, wobei ich immer wieder Fotopausen einstreue.
Von der Klafferscharte gehts nur mehr abwärts bis zur Preintalerhütte. Es beginnt nochmal leicht zu regnen, aber wir haben Glück. Zumindest Daniel, Sylvia und ich, wir sind schon in der Hütte als es ordentlich regnet, nur Claudia und Julia haben sich bei den Seen mehr Zeit gelassen, sie werden jetzt ein wenig nass.

Bei schönem Wetter kann man sich für diese Überschreitung leicht 1-2h mehr Zeit lassen, um das Gebiet bei den Klafferkessel genauer zu bestaunen.

Wir sitzen schon um 14 Uhr in der Hütte und beginnen mit dem Auftanken und haben dann noch einen lustigen Hüttenabend mit Spielen und allerlei feinen Leckereien.


Samstag, 7. Juli 2018

Hochgolling 2862m - Bergwochenende Schladming

Bergwochenende!

Claudia nimmt uns mit zu "ihrem" Arbeitskollegen-Bergwochenende. Ist auch gut so, sonst wär sie fast alleine :-)
Aus 11 Startern am Freitag, hat der Wetterbericht und der starke Regen 5 Starter am Samstag gemacht. Sylvia, Claudia, Julia, Daniel und ich sind noch dabei und so drehen wir die geplante Runde ein wenig um und starten Samstag früh von Graz Richtung Schladming. Es regnet doch noch sehr stark bei der Anfahrt, aber als wir am Parkplatz ankommen hört es auf, perfekt.

Vom Parkplatz bei den Riesachfällen starten wir und wandern auf der Forststraße Richtung Gollinghütte. Durch den starken Regen gibt es viele gut gefüllte Wasserfälle zu sehen. Die letzten Meter wird es steiler, hier ist die Forststraße zu Ende und ein kurzer Wanderweg führt uns zur Hütte (1,5h).

Wir lassen einen Großteil des Gepäcks zurück, stärken uns noch mit super Suppe und gehen weiter Richtung Hochgolling. Vorbei am schönen Talschluss Gollingwinkel steigen wir steil auf zur Gollingscharte (1,5h). Wir haben den Nebel vor uns her geschoben, jetzt holen wir ihn aber ein. Auf der Scharte treffen wir noch auf eine frierende Gruppe (Herkunft unbekannt), die Socken anstatt Handschuhen trägt und mit Turnschuhen besohlt, sich aufmacht um sich entlang eines Schneefeldes hinab zu zittern.

Zum Pausieren ist es zu kalt. Nebel und starker Wind treiben uns weiter, zumindest Sylvia, Daniel und mich. Claudia und Julia wollen nicht mehr zum Gipfel. Sind noch 2,5h laut Schild und vor allem der lange Abstieg lässt sie hier umdrehen.

Wir kommen gut voran, obwohl hier wird das Gelände schon etwas anspruchsvoller. Ein schmaler Steig führt auf der Westseite entlang und es müssen auch immer wieder die Hände verwendet werden. Wir wählen den Normalweg, der Westgrat ist bei diesen Bedingungen keine gute Idee. So kommen wir aber flott voran und sind schon nach 1,5h am Gipfel.
Die Sicht reicht leider nur bis zum Gipfelkreuz, schade. Zum Glück gibt es ein kleines Steinbiwak wo wir Windgeschütz jausnen können.

Der Abstieg zieht sich dann natürlich doch ein wenig. Wir müssen "nur" bis zur Hütte absteigen. 1200hm, bis ganz runter wären es 1800hm, das würde meinen Knien sicher nicht gefallen.
Wir sind froh als wir bei der Hütte ankommen und starten nach einer heißen Dusche gleich mit dem Auffüllen des Kalorien- und Flüssigkeitshaushaltes.
Ein lustiger Abend, aber jetzt müssen wir ins Bett, morgen gehts zeitig weiter.




Samstag, 30. Juni 2018

Kreuzkogel 1181m - Schiffal 1221m

Heute haben wir nicht so lange Zeit, darum suchen wir uns eine kurze Tour aus.
Die Anfahrt ist auch nicht weit und nachdem wir den Parkplatz gefunden haben gehts gleich los.
Durch den Wald, immer bergauf, auf einem wenig begangenem Weg.
Bei einem kleinen Hof gehts kurz über eine Wiese und dann sind wir wieder im Wald. Der Weg ist nicht immer leicht zu finden und so muss ich des öfteren einen Blick auf's Smartphone werfen.

Nach ca. 2h sind wir am Kreuzkogel angekommen und genießen den Ausblick. Der kühle Wind lässt uns nicht lange verweilen, wir steigen kurz ab und gehen dann gleich wieder bergauf Richtung Schiffal. Wir wartet kein Gipfelkreuz auf uns, sondern eine Tafel an einem Baum zeigt uns den "Gipfel".

Ab jetzt gehts wieder abwärts. In einem Bogen führen uns Wanderwege und Forststraßen zurück zum Auto.

Die Wanderung ist sehr nett und für einen Tag mit wenig Zeit genau das Richtige.

Aufstieg: ca. 2h
Gesamt: 3,5h
Höhenmeter: 760hm




Samstag, 16. Juni 2018

Großer Speikkogel 2140m von der Weinebene

Heute schauen wir uns ein für mich noch unbekanntes Gebiet an - die Weinebene.
Wir starten von einem Parkplatz unterhalb des Liftes bei 1550m und machen uns auf den Weg zur Bärentalhütte.
Nach der Hütte gehen wir auf einem nicht markierten Pfad Richtung Steinmandl rauf. Orientieren muss ich mich zwischenzeitlich immer wieder mit dem Track am Handy.
Wir kommen schnell voran, nehmen noch den Seespitz mit und sind kurz darauf am Großen Speikkogel.

Leider hat es schon zugezogen und es weht ein starker, kalter Wind und so halten wir uns nicht lange auf, sondern wandern Richtung Ochsenstein. Biegen davor nach Norden ab und suchen durch Latschen und Gebüsch runter zum Speiksee.
Weglos wandern wir zurück, bis wir auf die ersten Wege und dann die Forststraße zur Hochalmhütte kommen. Ist eine sehr Kuhreiche Gegend hier und so machen wir einige extra Bogerl um die Kühe und ihre Kälber.

Von der Hochalmhütte gehen wir nochmal bergauf zum Loskogel. Somit schon der 3. Gipfel heute. Danach gehts runter zur Grünangerhütte und von hier großteils auf Forststraßen zurück zum Parkplatz.

War eine sehr schöne Tour. Wenig Leute unterwegs. Vor allem auf dem Teil nach dem Großen Speikkogel, aber da waren wir auch sehr Weglos unterwegs.

Zeit: Gesamt ca. 5h
Aufstieg: ca. 960hm
Strecke: ca. 18km


Sonntag, 3. Juni 2018

Glocknerkönig 2018 - Bruck an der Glocknerstraße - Fuschertörl

Wenn dir jemand erzählt er will zu seinem 70er mit dem Rad auf den Glockner, nimm es ernst und sag nicht einfach "Da bin ich deine Begleitung", er könnte es auch ernst meinen!

So ist das wenn man einfach "da bin ich dabei" sagt. Man steht Jahre später mit 2700 anderen Startern um 7 Uhr in Bruck an der Glocknerstraße und wartet auf den Rennstart. Glocknerkönig 2018!

Sylvia will nicht nur zusehen, sondern will auch radeln und ein Nachbar wird auch gleich noch als Gehilfe verdonnert. Somit bin ich wenigstens nicht der einzige Wasserträger.

Peter will's wissen. Auch die anfänglichen Materialprobleme im Training halten ihn nicht auf. Das 4. Rad soll das richtige sein.

Die Konkurrenz drückt gleich zu Beginn ordentlich an und ca. 2000 Geschosse überholen uns. Wir lassen uns nicht stressen, bei der ersten Rampe verhungern schon die ersten. Dort ist es aber noch ein langer, mühsamer Weg. In Summe nur 27km, aber 1700hm und ab km 10 gehts nur mehr bergauf, ohne Verschnaufpause.

Ich mach's kurz, auch wenn's lange gedauert hat, wir haben es alle 4 geschafft!
Super Leistung von Peter (70) und von Rupert (>60)!

Glocknerkönig 2018, wir waren dabei!!!


Samstag, 26. Mai 2018

Hochblaser 1771m

Nach unserem Nepal Urlaub geht bei uns Zuhause die Wandersaison wieder los. Die Luft ist nicht mehr so dünn, aber ins Schnaufen sind wir bei der heutigen Tour trotzdem ganz schön gekommen.

Vom Leopoldsteinersee gehen wir gemeinsam mit Claudia und Daniel über den Wanderweg auf den Hochblaser.
Der Weg führt uns sehr steil nach oben und die Ausblicke sind wunderschön. Auch der Blick vom Gipfel aus gefällt uns sehr gut.
Der Abstieg ist zuerst sehr steil und etwas bröselig, wird dann aber angenehm und führt uns schließlich durch einen schönen Wald runter nach Seeau. Jetzt haben wir noch ca. 1h Forststraßen hatsch vor uns, aber auch den schaffen wir.

Weil wir so geschwitzte haben nehmen Daniel und ich noch ein Bad im Leopoldsteinersee und der ist gar nicht so kalt wie befürchtet.

Die Runde ist sehr schön, aber nicht ganz einfach, da der Weg sehr steil startet und auch der Abstieg vom Gipfel die ersten Meter sehr steil ist.

Strecke: 16,7km
Aufstieg: 1150hm



Freitag, 30. März 2018

Nepal 2018 - Annapurna Circuit

Wer unsere Nepal Reise verfolgen möchte, kann dies auf unserem Reiseblog.

Samstag, 3. März 2018

Schöckl Skitour

Endlich ist es soweit. Auf den Grazer Hausberg mit Tourenski wollte ich schon lange mal. Nicht weil er so hoch, schwierig, ein must-do auf der Liste jedes Bergmenschen ist, sondern einfach weil er da ist.

Eigentlich sind die Bedingungen schon seit über einer Woche gut, nur wir hatten noch keine Zeit. Da es aber sehr kalt war, hat sich der Pulver gehalten. Unverspurten Pulver braucht man sich aber eher nicht erwarten.
Wir sind gar nicht so früh dran und trotzdem die ersten am Parkplatz im Steingraben. Vom Fuß der Leber weg würde es glaube ich auch noch gehen, nur die neuesten Ski sollte man ev. nicht verwenden.

Wir starten im Nebel aber auf der Langen Gasse blitzt es schon blau durch und auf der Schneid (Gipfelhang) sind wir dann endgültig in der Sonne.
Am Gipfel ist es wunderbar. Sonnig, windstill und im Tal ist Nebel, nur die Bergspitzen im Norden sind zu sehen.
Ich möchte noch ein wenig Schöckl-Powder genießen und möchte zum alten Nordlift runter. Leider starte ich aber etwas falsch und so haben wir nur ein paar nette Schwünge bis zum Jahndenkmal. Hier kommt uns jemand entgegen, der uns sagt, dass es keinen freien Schlag Richtung Nordlift mehr gibt der sich lohnt. Somit fellen wir wieder auf und machen uns wieder an den Aufstieg zum Gipfelkreuz.

Das Wetter verschlechtert sich, es kommt Wind auf und der Nebel zieht auch weiter nach oben. Somit halten wir uns nicht auf, sondern fahren gleich ab Richtung Steingraben.

Uns kommen viele, viele Leute entgegen und so wundert es nicht, dass der Parkplatz voll ist. Wir machen uns um 10:30 schon wieder auf den Heimweg.

Schön wars.

Aufstieg: 1,5h
Gesamt: 2,5h
Aufstieg gesamt: 760hm


Sonntag, 18. Februar 2018

Lattenberg Skitour

Heute sind nur Sylvia und ich unterwegs. Und wieder müssen wir vom Plan abweichen, zumindest von meinem.
Wir starten vom Ghf. Bergerhube im Triebental zum Lattenberg.
Auf diesem waren wir noch nie und so hoffe ich, dass doch eine Spur ist, der wir folgen können. Und so ist es auch. Der Weg wäre zwar nicht schwer zu finden, aber ein paar Verhauer gingen sich schon aus. Die letzten 100hm muss ich dann doch selbst spuren, da die alte Spur verblasen ist. Die Sicht auf den letzten 50hm zum Gipfel macht's dann noch spannend. Ich sehe nämlich nichts mehr und geh einfach solange weiter bergauf, bis ich auf einem Plateau eine Box mit Gipfelbuch finde. Das muss der Gipfel sein. 3 Tourengeher + Hund sind uns auch noch gefolgt und kommen mit uns am Gipfel an.

Aufgrund der schlechten Sicht wird mein Plan, noch auf den etwas südlich liegenden Goldkogel zu gehen, verworfen. Somit machen wir uns nach kurzer Pause an die Abfahrt.
Nachdem wir die ersten 50hm im Blindflug mit Stemmpflug bewältigen, gehts eigentlich ganz gut und der Schnee ist besser als gedacht.
Um nicht direkt entlang der Aufstiegsspur im Weitgraben fahren zu müssen, versuchen wir eine brauchbare Abfahrt etwas westlich zu finden und das klappt ganz gut und auch die letzten Meter im schon etwas ungut zu fahrenden Schnee bis zur Forststraße schaffen wir. Dann ist es kein Problem mehr, nur die Ski bekommen auf der Forststraße noch ein paar Kratzer. Hier wäre ausweichen in den Wald, trotz tiefem Schnee, doch noch besser gewesen.
Sonst eine schöne Tour mit wenig Leuten und ausbaufähig.

Aufstieg: ca. 2h
Höhenmeter Aufstieg: ca. 860hm


Sonntag, 11. Februar 2018

Gr. Schober Skitour

Heute sind wir wieder zu viert. Claudia und Daniel begleiten uns. Da wir diese Saison noch keine Skitour aus dem Liesingtal gemacht haben und die beiden noch nie im Liesingtal waren, fällt unsere Tourenwahl auf den Gr. Schober. Ev. wollen wir nach der Abfahrt in den Sauboden noch auf den Silberling aufsteigen, aber das werden wir ja sehen.

Als wir zum Parkplatz beim Reichenstaller kommen ist schon ordentlich Betrieb. Eine große Lei-Lei-Truppe ist auch gerade angekommen und wir schauen das wir die Faschings-Narren gleich hinter uns lassen.

Bis zur Haggenalm gehts gemütlich dahin, dann wird's etwas steiler.
Leider ist von Daniels Fell die Öse am Ende ausgerissen und als es etwas steiler wird hällt sein Fell nicht mehr. Mit den letzten Tape-Resten fixieren wir das Fell am Ski. Der 2. Aufstieg auf den Silberling wird wohl nichts mehr.
Aber irgendwie sind wir ganz froh, der Weg zum Gr. Schober zieht sich ein wenig und so sind wir froh, als wir endlich am Gipfel stehen. Nur schnell umziehen und Fotos machen, ein kalter Wind verscheucht uns vom Gipfel. Etwas weiter unten finden wir ein angenehmeres Platzerl für unsere Jause.
Die Aussicht und das Wetter heute sind spitze. Was eher nicht so spitze ist, ist der Schnee bei der Abfahrt. Wunderschöner Bruchharsch wartet auf uns und so quälen wir uns nach unten. Erst der untere Teil des Schlages ist dann angenehmer zu fahren. So sind wir froh, das wir nicht mehr auf den Silberling gehen "können" und fahren den langen Weg bis zum Parkplatz entlang der Forststraße.

War aufgrund des Wetters trotzdem eine wunderschöne Tour, eher Aufstiegs-orientiert :-)
Zeit Aufstieg: 2h20m
Zeit Gesamt: 3h35m
Aufstieg: 860hm


Samstag, 3. Februar 2018

Leobner Mauer Skitour

Heute bin ich alleine unterwegs. Daher denk ich mir, geh ich in ein Gebiet wo ich mich schon ein wenig auskenne und es nicht so viel geschneit hat.
Von Präbichl aus gehe ich zur oberen Handlalm und folge einer Spur. Bei ca. 1600m verliere ich die Spur im freien Gelände und so spure ich selbst weiter, komme dabei aber viel zu weit nach oben Richtung Leobner Mauer. Vor einer steilen Rinne ist dann Schluss. Die Stelle wo ich zur Trenchtlingrinne rüber hätte sollen liegt 60m weiter unten. Soviel zum Thema auskennen.

Die Rinne will ich nicht queren und runter fahren und zur gewollten Querung will ich auch nicht. Somit schnalle ich die Ski ab, pack sie auf den Rucksack und stapfe weiter nach oben wobei ich wieder mehr Richtung Südosten quere. Ich finde auch wieder eine Spur, die ich entlang stapfe und hoffe, das ich bei den Felsen irgendwo einen Durchschlupf finde. Nach ein wenig suchen und leichter herum Kletterei komme ich durch einen einfachen Durchgang und stehe schon auf dem Sommerwanderweg 100m nördlich des Gipfels. Die letzten Meter im starken Wind stapf ich noch zum Gipfelkreuz, dann suche ich mir eine Mulde zum Abfellen und Anziehen.

Zum Verweilen lädt das Wetter heute nicht ein und so mache ich mich schnell an die Abfahrt. Skitechnisch bin ich heute etwas unsicher unterwegs, vielleicht ist meine Skibrille auch nicht optimal für diese Lichtverhältnisse. Ich übersehe eine Meter hohe Stufe und fahre auch gerade in eine Wechte vor mir. Nach einem Überschlag ist es genug. Brillentausch und ein Müsliriegel muss her.
Der Schnee wechselt zwischen Windgepresst und Pulver, die Trenchtlingrinne ist aber gut zu fahren und so bekomme ich doch noch ein paar schöne Schwünge zusammen, wobei meine Oberschenkel heute irgendwie nicht mehr soviel hergeben.
Es ist nicht mehr weit und der Schnee ist hier noch schön pulvrig, somit sind die letzten Meter kein Problem mehr und so bin ich nach nur 2h20m schon wieder zurück beim Auto.
War eine etwas ungeplante Tour. Orientierungstechnisch sollte ich etwas mehr üben :-)


Samstag, 27. Januar 2018

Ebenstein von Jassing Skitour

Wunderbares Bergwetter ist angesagt und die Lawinenwarnstufe hat sich von 4 auf 2 reduziert, darum starten wir heute zu einer Neuerschließung. Skitouren-technisch waren wir noch nie im Hochschwabgebiet unterwegs und so hab ich den Ebenstein von Jassing ausgesucht.

Der Parkplatz ist schon etwas gefüllt, als wir um kurz nach 8 ankommen. Die Russenstraße ist ausreichend mit Schnee ausgestattet und auch die Spur, die dann auf den Wanderweg abzweigt ist gut und so kommen wir ohne Probleme zur Sonnschienalm.
Hier folgen wir der Spur und den anderen Tourengehern und lassen auch bald den kl. Ebenstein hinter uns.
Jetzt wird es ein wenig windig und am Gipfelhang wird es dann auch Zeit Harscheisen anzulegen. Auch gemahnt durch den Tourengeher, der uns mit einem Ski am Rucksack entgegen Stapft. Er ist ausgerutscht und ein Ski hat sich Richtung Murmelböden verabschiedet. Hoffentlich findet er ihn wieder.
Wir schaffen die letzten Meter bis zum Skidepot. Ich bin etwas voraus und geh noch auf den Gipfel, Sylvia wartet dann am Skidepot auf mich.

Nach einer Jause und Ausblick genießen starten wir die Abfahrt. Wir haben uns entschieden zu den Murmelböden abzufahren. Dadurch wartet zwar ein Gegenanstieg auf uns, dafür haben wir eine Traumhafte Firnabfahrt.
Bedingungen sind sehr gut. Die Steilstufe ist auch kein Problem und so ist die Abfahrt sehr schön.
Beim Gegenanstieg zweigen wir ab und folgen einer einsamen Spur. Schaut zuerst nicht so gut aus, führt uns aber ganz gut etwas oberhalb der Sonnschienhütte auf einen Hügel. Hier fellen wir ab und ziehen noch ein paar Schwünge bis auf die Ratrakspur auf dieser müssen wir kurz noch ein paar Höhenmeter bergaufgehend, bis wir dann auf der Forststraße bis zum Parkplatz abfahren.

Die Tour ist sehr schön. Wenn noch keinen Spur angelegt ist, ist die Orientierung zwischen denn ganzen kleinen Hügeln aber sehr schwierig und es könnte sein, dass man einige Höhenmeter "zuviel" macht, bis man zum kl. Ebenstein findet.

Aufstieg: 1400hm
Strecke: 18km
Zeit Aufstieg: 3h10m
Zeit Gesamt: 5h15m