Samstag, 22. August 2015

Hochreichhart

Nach der teilweise regnerischen Woche soll es heute wieder schön werden und so starte ich mit zwei Arbeitskollegen, Christian und Werner, zu den Seckauer Alpen. Unser Ziel ist der Hochreichhart.
Wir fahren in den Ingeringgraben bis zum P4. Hier starten wir unsere Wanderung. Zuerst ist es noch etwas kühl, aber durch einen etwas schnelleren Schritt wird uns bald warm.
Unsere Tour führt uns entlang des Schmähhausrückens, auf einem unmarkierten Steig der uns bis zum Gipfel führen soll. Ab der Waldgrenze hat man einen super Ausblick auf die umliegenden Berge. Richtung Süden und Westen erblicke ich noch so einige Ziele, die sich sicherlich lohnen auch einmal erklommen zu werden.
Wir kommen schnell voran und so lassen wir auch die paar Steine und Felsen, im oberen Teil des Schmähhausrückens, hinter uns und gehen noch die letzten Meter zum Gipfel.

Oben suchen wir uns ein windgeschütztes Plätzchen und genießen die Aussicht Richtung Westen. Da es sehr kühl ist und sich die Sonne auch immer wieder hinter Wolken versteckt, starten wir bald mit dem Abstieg. Diesmal wählen wir den "Normalweg" und gehen zuerst auf sehr schottrigem Gelände bis zum Brandstättertörl und dann dem Weg folgend durch den Brandstättergraben bis wir wieder auf die Forststraße treffen. Hier haben wir nicht mehr weit auf dem schon vom Aufstieg bekannten Weg, der uns zurück zum Parkplatz bringt.

Die Tour war sehr schön, das Wetter hat auch gepasst. Die Gegend werde ich hoffentlich noch öfter besuchen. Die Landschaft hat mir sehr gut gefallen.

Aufstiegszeit: 2:25h
Gesamtzeit: 4:40
Aufstieg: 1250hm

Hochreichhart 2015-08-22

Sonntag, 9. August 2015

Fölzstein

Da es wieder sehr heiß werden soll, starten wir früh Richtung Kapfenberg. Unser Ziel ist der Fölzstein.
Wir gehen nicht durch die Klamm zur Fölzalm und dann auf den Gipfel, sondern biegen kurz vorm Eingang zur Klamm links ab. Hier führt ein unmarkierter Weg auf den Fölzstein. Der Weg startet gleich sehr steil und wir brauchen auch mal kurz die Hände. Wir wandern durch eine schöne Landschaft und haben auch bald einen guten Blick auf den Fölzstein. Irgendwann schau ich dann doch auf mein Handy und sehe das wir eigentlich viel weiter unten dem Bach hätten folgen sollen und nicht auf dem Nadelsteinriegel. Jetzt sind wir schon viel zu weit weg vom geplanten Weg. Wir finden aber einen kleinen Steig der uns wieder nach unten bringt, wo wir auf den "richtigen" Weg treffen.
Dieser führt uns dann steil nach oben und wir kommen bald an die Waldgrenze. Kurz vorm Zirbeneck haben wir dann einen super Blick Richtung Westen. Wir wandern weiter auf den Waschenriegel und jetzt haben wir den Hochschwab im Blick. Einfach ein wunderschöner Ausblick. Der Gipfel des Fölzstein ist nicht mehr weit.

Nach einer Pause am Gipfel wählen wir den Weg direkt zur Fölzalm. Hier machen wir nochmal eine Pause bei einer Hütte und stärken uns ein wenig.
Dann gehts den sehr breiten und steinigen Weg runter Richtung Klamm. Wir kommen schnell voran und wählen als wir schon sehr weit unten sind eine Abkürzung auf einem kleinen Wanderweg, als Alternative zur breiten "Autobahn". Plötzlich höre ich einen Schrei von Sylvia, die ein paar Meter hinter mir geht. Ich drehe mich um und sehe sie am Boden liegen und sich den linken Fuß halten. Sie ist auf einem Stein ausgerutscht und hat sich den Fuß verknöchelt. Auftreten tut sehr weh, aber irgendwie müssen wir schauen das wir schnell nach unten kommen, um den Fuß zu kühlen und so beginnt die Tortur. Ich stütze sie und besorge ihr einen Stock zum Abstützen. Der Weg wird immer schlechter und plötzlich ist er ganz aus. Wir müssen irgendwie wieder auf den breiten Wanderweg kommen, der ca. 50m parallel zu uns verläuft. Leider müssen wir noch durch einen kleinen Graben und die Böschung rauf. Sylvia kann aber nicht auftreten und so wird das sehr mühsam. Irgendwann haben wir es geschafft und wir sind wieder am Weg. Jetzt kommen wir schneller voran, müssen aber immer wieder Pausen machen. Jede Unebenheit lässt Sylvia aufschreien. Ein Pärchen, das wir vorher überholt haben, holt uns wieder ein und will uns helfen. Leider kann man aber mit dem Auto nicht in die Klamm einfahren und so warten sie am Ausgang auf uns. Wir brauchen ca. 1h bis wir es geschafft haben. Die beiden bringen Sylvia gleich zu einem Brunnen, um den Fuß zu kühlen ich besorge noch Eis beim Schwabenbartl.
Der Fuß ist sehr dick und blau, also starten wir schnell Richtung Graz und fahren gleich ins UKH.

Nach dem Röntgen haben wir Gewissheit, der Knöchel ist gebrochen, Sylvia bekommt einen Gips. Somit ist unsere Kanadareise die wir eine Woche später gestartet hätten vorerst Geschichte.

Jetzt heißt es Geduld haben und warten bis der Fuß wieder voll beweglich ist und belastet werden kann.
Alles Gute!
Fölzstein 2015-08-09

Freitag, 31. Juli 2015

Schafberg

Das schöne Wetter bei unserem Heimatbesuch in Öberösterreich wollen wir nutzen und so starten wir um 7:30 von Winkl, nahe St. Gilgen, Richtung Schafberg.
Der Weg führt uns in ziemlich gerader Linie und stetig steigend durch einen schönen Wald zur Schafbergalm .
Ab der Alm teilen wir uns den Weg mit den Gleisen der Schafberg Zahnradbahn, die wir immer wieder kreuzen.
Wir sind schneller als erwartet am Gipfel. Wobei wir vom höchsten Punkt, der riesigen Hütte, oder eher Hotel, zum Gipfelkreuz wieder etwas absteigen müssen.
Dafür sind wir aber am Gipfelkreuz längere Zeit alleine und genießen den super Ausblick auf die umliegenden Seen, von denen es einige zu bestaunen gibt. Mondsee, Attersee, Wolfgangsee, Fuschlsee, Irrsee, ...
Während unserer Gipfelrast hören und sehen wir auch die erste Bahn die bergwärts schnauft. Nach unserer Pause gehen wir nochmal ganz nach oben und umrunden das Hotel am Gipfel, um in alle Richtungen einen schönen Ausblick zu haben. Nachdem die erste Bahn oben angekommen ist, wird der Gipfel auch gleich von Halbschuhen geflutet und wir machen uns schnell an den Abstieg.

Ich war wahrscheinlich als Kind, oder zumindest einmal als jugendlicher schon am Schafberg, mit der Bahn. Dieses Mal bin ich selbst gegangen und ich muss sagen der Berg ist sehr schön und beeindruckend. Die Aussicht auf die umliegenden Seen und bei guter Sicht Richtung Süden auf die Berge sind sehr beeindruckend. Der Schafberg selbst ist vor allem von einiger Entfernung betrachtet sehr imposant mit seiner Flanke nach Süden und seiner Felswand Richtung Norden.

Nach dieser schweißtreibenden Wanderung haben wir noch ein erfrischendes Bad im Mondsee genossen.

Gesamtzeit ca. 5h
Aufstieg 1250hm

Schafberg 31.7.2015

Donnerstag, 23. Juli 2015

Teamwanderung auf den Zirbitzkogel

Wir haben für unser Teambuilding eine Wanderung auf den Zirbitzkogel geplant.
Der Tag verspricht heißes Wetter und ab Mittag ist mit Regen und Gewitter zu rechnen. So heißt es wieder einmal früh starten. Um 7:45 gehen wir von der Waldheimhütte weg. Am Türkenkreuz biegen wir ab auf den Wanderweg, der uns nach flachen Passagen steil hinaufführt, wo wir schon einen schönen Blick auf die Hütte am Gipfel haben. Auch der Lavantsee ist schon unter uns zu sehen. Trotz der Hitze sind wir flott unterwegs und sind auch mit zwei kurzen Pausen schon nach ca. 2h am Gipfel.
Hier heroben ist es durch den Wind angenehm und sogar etwas kühl. Gipfel Bier, Radler und Schnaps lassen wir uns bei der schönen Aussicht schmecken, bevor wir es uns noch auf der Terrasse der Zirbitzkogelhütte gemütlich machen.

Nach einer Stärkung beginnen wir den Abstieg Richtung Fuchskogel, wobei wir nach ca. 1/3 des Weges zum Lavantsee runter abbiegen. Der See sieht sehr verlockend aus und so dauert es nicht lange und Hans-Jörg und ich sind schon im Wasser. Mir kommt das Wasser nach den Temperaturen der Soca vor 2 Wochen richtig warm vor :-) Christian stürmt auch noch heran, reißt sich die Kleider vom Leibe und nimmt auch ein erfrischendes Bad.
Nach dieser kurzen Schwimmeinlage trinken wir noch die letzten Bierreserven bevor wir weiter absteigen. Jetzt beginnt es zu regnen und so schauen wir, dass wir flott nach unten kommen. Die Gruppe trennt sich noch auf und wir gehen kurz bei einem kleinen Wasserfall vorbei und treffen anschließend gleich wieder auf den Rest der Gruppe. Nach einem kurzen Schauer ist es auch wieder vorbei und bis wir wieder bei der Hütte ankommen zeigt sich die Sonne. Somit können wir uns noch auf die Terrasse sitzen bis abermals dunkle Wolken aufziehen. Jetzt verziehen wir uns und starten die Heimreise. Nach ein paar Minuten im Auto beginnt es richtig zu schütten.

Das Gebiet um den Zirbitzkogel ist wunderschön und immer wieder einen Ausflug wert. Südlich des Gipfels war ich noch nie und so habe ich heute schon neue Tourenziele für die Zukunft gesehen.

Das war ein sehr netter Tag und wir hatten viel Spaß. Danke an alle die dabei waren.
Zirbitzkogel 2015-07-23

Freitag, 17. Juli 2015

Radlrunde Graz-Riegersburg-Klöchberg-Graz

Männerradln steht am Programm - YEAH!

Tag 1 - Graz - Laßnitzhöhe - Feldbach - Riegersburg - Hatzendorf:
Am Freitag um 9 treffen sich Uwe, Peter, Mike und ich in Raaba und starten am Radweg Richtung Laßnitzhöhe. Es geht schön dahin und die Laßnitzhöhe haben wir bald erreicht. Unser weiterer Weg führt uns nach Laßnitzthal und kurz vor Gleisdorf machen wir mal eine Pause. Ist auch gut so, den jetzt pack ich meine Kühltasche aus und für jeden gibt es einen Radler. Da strahlen die Gesichter und wir genießen die Erfrischung im Schatten. Es geht weiter durch Gleisdorf, St. Margarethen an der Raab und vor Feldbach machen wir auf einer gemütlichen Bank noch eine Jausenpause. Hier bekomme ich auch noch mein Bier unters Volk und somit habe ich endlich weniger Gewicht in den Taschen.

Zu Mittag sind wir in Feldbach und gönnen uns ein Eis. Die Hitze ist schon extrem und jetzt Radeln wir Richtung Zotter. Hier ist die Straße schön steil und in der prallen Sonne. Wir schwitzen und treten, bis wir endlich beim Zotter ankommen. Schokoverkostung brauchen wir keine, aber dafür sehen wir uns den essbaren Tiergarten an. Die 7,90€ Eintritt sind es für uns eigentlich nicht wert, da wir uns nicht so viel Zeit lassen. Es ist einfach viel zu heiß und wir nutzen hauptsächlich die Wasserhähne zum Trinken und Kopf kühlen.
Anschließend quälen wir uns weiter durch die Hitze und fahren nach Riegersburg. Wir lassen die Räder stehen und gehen auf die Burg. Erst oben im Gastgarten wird es etwas angenehmer unter den Bäumen. Hier rasten wir und genießen ein Bier. Jetzt haben wir nur noch ein paar Kilometer bis nach Hatzendorf.

Um 18 Uhr sind wir in unserer Unterkunft und nach einer Dusche starten wir gleich zum Abendessen. Ein kurzer Verdauungsspaziergang führt uns die Hauptstraße rauf und runter und wir landen wieder im Gastgarten unserer Unterkunft, wo wir einen netten Abend verbringen.

Strecke: 83km
Zeit: 4:20

Tag 2 - Hatzendorf - St. Anna am Aigen - Klöchberg:
Die Nacht war leider nicht sehr erholsam. Zuerst sehr heiß im Zimmer und plötzlich sind wir mitten in einem starken Gewitter und es Blitze und Donnert wie verrückt.
Hilft nichts, wir wollen nicht zu spät starten und so brechen wir nach dem Frühstück gleich wieder auf.
Der Weg führt immer wieder durch sehr schöne Wälder und ein paar anstrengende Anstiege sind auch dabei. Zu Mittag sind wir aber schon in St. Anna am Aigen und dort machen wir es uns im Gastgarten gemütlich.

Jetzt haben wir nicht mehr weit, doch die Hitze ist schon wieder extrem und einige schwere Steigungen haben wir noch vor uns. Nach der ersten sind wir dann schon in der Gemeinde Klöch, wo wir einen kurzen Ausflug auf die Ruine machen. Jetzt haben wir noch den letzten Anstieg bis nach Klöchberg vor uns. Der hat es noch mal in sich, aber das Ziel ist schon in Sicht und so treten wir alle brav bergauf, bis wir am Kellerstöckl ankommen.
Hier wartet schon kühles Bier auf uns, das wir gleich im Garten zu uns nehmen.
Da wir schon hungrig sind, starten wir den Griller und schauen das wir die verbrauchten Kalorien wieder auffüllen.
Damit wir nach dem Gelage nicht einschalfen, starten wir einen Spaziergang und kehren auch noch in einer Buschenschank ein. Dort ist es uns aber auch zu heiß und so gehen wir bald wieder zurück.

Wir verbringen noch einen netten Abend beim Kellerstöckl. Hans und Mama kommen auch noch vorbei.

Strecke: 42km
Zeit: 3h

Tag 3 - Klöchberg - Mureck - Lebring - Graz:
Am nächsten Tag gibts nur ein kleines Frühstück und dann starten wir sehr bald zum Murradweg.
Heute legen wir ein ziemliches Tempo vor. Es geht am schönen Murradweg dahin und wir machen einen kurzen Stop um uns den Murturm und die Schiffsmühle in Mureck anzusehen.
Um 11 sind wir schon in Lebring. Dort gibts Mittagessen und ein Bier. Peter verabschiedet sich hier und fährt nach Stainz. Uwe, Mike und ich starten die letzten Kilometer bis nach Graz. Die Hitze ist auch heute wieder enorm und so schauen wir, dass wir schnell nach Graz kommen.
Uwe und ich trinken im Au-Stüberl noch ein Abschlussbier, Mike fährt gleich nach Hause.

Strecke: 89km
Zeit: 4h

Es waren drei super Tage! Mit viel Hitze, Lachen und einigen Kilometern. Das eine oder andere Bier hat es auch gegeben und etwas Wein haben wir in der Gegend natürlich auch kosten dürfen.

Gesamtstrecke: 214km
Gesamtzeit: 11:20
Graz Riegersburg Klöchberg Graz 2015-07-17_19

Samstag, 11. Juli 2015

Matajur - Livek rauf und Nordabfahrt nach Svino

Heute steht die letzte Tour am Programm. Unser Ziel ist der Matajur.
Für die Auffahrt teilen wir uns heute auf. Sylvia, Uwe, Bernd und ich starten schon früher und Corina und Martin kommen eine Stunde später mit dem Auto nach Livek, wo wir auf sie warten. Das macht die Auffahrt schon mal um ca. 450hm kürzer und so bleibt mehr Energie um die Abfahrt zu genießen und die wird auch wirklich benötigt. Roli macht heute einen Ausflug nach Tolmin.

Die Temperaturen sind schon wieder hoch, aber der Weg führt uns immer wieder durch den Wald. Zuerst noch auf Asphalt und dann wechseln wir auf Schotterstraßen. Der Weg ist sehr schön und zum Schluß wird er immer schmaler, bis er schließlich in einen Wanderweg übergeht. Wäre das nicht so, würden die Slowenen mit dem Auto bis auf den Gipfel fahren. Zumindest den Wanderweg hat der eine oder andere noch versucht :-)
Das letzte Stück tragen wir die Bikes bis auf den Gipfel, was noch einmal eine richtig schweißtreibende Aufgabe ist.

Nach dieser wunderschönen Auffahrt können wir die Aussicht vom Matajur Gipfel genießen. Wir haben einen super Blick auf den Stol und können die den Rücken folgende Forststraße, die wir vor 2 Tagen gefahren sind, sehen. Auch die umliegenden Berge zeigen sich uns, ganz anders als im letzten Jahr.

Für die Abfahrt bilden wir wieder 2 Gruppen. Sylvia, Corina und Uwe fahren denselben Weg runter wie rauf. Martin, Bernd und ich fahren die Abfahrt Richtung Norden, direkt nach Kobarid. Martin hat diese Abfahrtsvariante ausgesucht und ich bin froh, das ich es nicht war :-)

Die Abfahrt ist zuerst sehr schön, einige kurze Passagen sind zu tragen, bzw. muss man öfter das Bike über Steine heben, ansonsten sehr flowig. Diese Variante führt uns dann wieder ein kurzes Stück auf den Auffahrtsweg, wo wir auch nochmal die anderen treffen, bevor wir wieder abbiegen und einen kurzen Gegenanstieg vor uns haben.

Dann gehts zur Sache. Zuerst müssen wir über eine komplett verblockte Wiese suchen, wobei wir uns von Markierung zu Markierung hanteln, durchgehend fahrbar ist leider nur wenig. Nach einiger Schinderei werden die Steine weniger und wir kommen auf eine Alm. Dort schaffe ich es, dass ich im Stand beim lostreten umfalle. Kann schon mal vorkommen. Bei der Alm müssen wir schnell durch eine Kuhherde und dann wieder auf eine Forststraße.
Hier sehen wir eine Abzweigung in einen Wanderweg, der kommt uns aber zu steil vor und das GPS sagt auch geradeaus und so fahren wir weiter, bis ich bemerke, dass das doch unsere Abzweigung war. Also Sonderhöhenmeter kurbeln und zurück zum Wanderweg.
Jetzt wirds richtig interessant. Ein schmaler Wanderweg mit slowenischem Schotter, also großen Steinen und die Steigung neben dem Weg ist extrem steil. Am GPS sieht es aus, als ob der Weg im rechten Winkel zu den Höhenschichtenlinien verlaufen würde. Die Kurven sind dementsprechend eng und richtig Umsetzen können wäre jetzt von Vorteil. Wir kommen auch so runter und haben immer wieder richtig schöne Teilstücke. Nur müssen wir diese immer wieder unterbrechen, um unsere Muskeln zu entspannen. Im untersten Teil lernen wir nochmal Forststraßen der anderen Art kennen, die durch die Waldarbeiten auch nicht unbedingt schöner werden.
Wir kommen aber alle gut unten an und machen uns nach dieser super Abfahrt auf zur Soča. Dort gibts es Bier, Jause und eine Abkühlung.

Den Abend lassen wir wieder mit gutem Essen, Bier und Wein ausklingen.

Strecke ca. 33km
Aufstieg 1550hm


Der Urlaub war wunderschön und die Gruppe hat super gepasst.
Danke, dass ihr dabei gewesen seit und ich hoffe wir können noch öfter gemeinsam solche Urlaube machen.


Matajur 2015-07-11

Freitag, 10. Juli 2015

Capalla Bes

Heute ist bei einem Teil der Gruppe eine etwas kürzere Tour angesagt, nachdem der Stol gestern doch ganz schön anstrengend war. Sylvia, Corina, Uwe, Martin und Roli fahren die Magozd.
Bernd und ich haben die Capella Bes am Programm.
Da unsere Tour nicht ganz so kurz ist, starten wir schon früher. Somit haben wir wenigstens zu Beginn noch angenehme Temperaturen. Es geht sehr lange auf schönen, aber oft sehr steilen Asphaltstraßen bis Krn und von dort noch die letzten Kilometer bis zum Parkplatz für die Wanderung auf den Krn-Gipfel. Am Parkplatz wechselt der Belag auf Schotter und es wird wieder richtig steil bis wir von der Schotterstraße auf einen Wanderweg wechseln. Ab hier haben wir immer wieder Schiebepassagen, da der Weg zu verblockt ist. Das letzte Stück können wir wieder fahren und so stehen wir vor der kleinen Kapelle Capella Bes. Eine wunderschöne Aussicht tut sich vor uns auf. Der Matajur und der Stol ist zu sehen und noch einige andere schöne Berge.

Nach einer Rast starten wir die Abfahrt. Der Beginn ist sehr technisch mit vielen Steinen, aber danach wird der Weg super und wir können richtig dahin ziehen. Ab und zu müssen wir einfach stehen bleiben und unsere Hände und Füße ausschütteln. Ein unglaublich schöner flowiger Trail.
In Koseč kommen wir wieder auf die Straße, der wir bis kurz nach Drežnica folgen. Hier biegen wir wieder ab auf eine Schotterstraße. Von hier folgen wir schönen Wegen und Trails bis nach Ladra. Vor allem der letzte Trail nach Ladra ist nochmal steil, technisch und steinig, aber schön zu fahren.

Anschließend fahren wir zum Wasserfall Slap Kozjak wo wir die andere Gruppe wieder treffen.
Der Wasserfall ist sehr schön und vor allem der Zugang und die "Höhle" sind beeindruckend.
Anschließend verbringen wir einen sehr schönen und lustigen Nachmittag an der Soča.

Strecke ca. 28km
Aufstieg 1100hm


Capella Bes 2015-07-10

Donnerstag, 9. Juli 2015

Stol - Norden rauf, Süden runter

Heute steht die erste gemeinsame Tour an.
Wegen der Hitze starten wir nicht zu spät und so stehen mehr oder weniger frisch Sylvia, Corina, Roli, Martin, Uwe, Bernd und ich auf den Pedalen und es geht los zum Stol.
Wir wählen die Anfahrt entlang der Soča bis nach Zaga. Leider hab ich mir das Profil nicht so genau angesehen und so machen wir schon 300hm bis die Auffahrt zum Pass beginnt. Und diese Strecke ist gar nicht so leicht zu fahren. Einige Teile schaffen wir nur schiebend, oder mit extremen Ehrgeiz.
Dafür ist die Auffahrt am Pass bis zur Grenze zu Italien angenehm. Dort mache wir eine Pause und Roli verabschiedet sich von uns, er fährt von hier wieder direkt zurück nach Kobarid.

Wir wechseln jetzt auf Schotter und treten Richtung Stol-Sattel. Bernd ist motiviert und ich eigentlich auch und so ziehen wir zwei vorne weg. Wir kennen die Strecke schon und damit uns die anderen nicht verlieren, legen wir schöne Markierungen entlang der Straße aus. Wir beide wollen, wie letztes Jahr auch schon, auf den Stol Gipfel. Bis zum Sattel führt die eigentlichen MTB Tour, ab hier gibt es einen Pfad bis auf den Gipfel. Fahrbar ist hier leider sehr wenig und so schieben und tragen wir über 300hm bis wir oben sind. Am Gipfel gibt es einen Container für eine Sendeanlage, die gerade repariert wird. Die Arbeiter machen gerade Pause und trinken Bier und fragen sich wahrscheinlich was wir zwei Verrückten mit einem Rad am Gipfel machen.
Nachdem wir uns kurz ausgerastet haben, war nach diesem Aufstieg dringend nötig, starten wir die Abfahrt. Wir kennen diesen Teil schon vom letzten Jahr, er ist nicht einfach und fahrbar ist auch nicht alles. Da sind die Fragen unserer Kollegen, warum wir das Bike hoch und wieder runter tragen natürlich berechtigt. Vor allem, wenn sie 45min am Pass auf uns warten müssen und sich dabei vor lästigen Bremsen schützen müssen. Sorry, aber wir wollten einfach den Ausblick vom Stol Gipfel ohne Wolken genießen :-)

Die weitere Abfahrt auf der Forststraße ist super. Sie führt entlang des Bergrücken Richtung Kobarid und man hat immer wieder einen super Ausblick auf die umliegenden Berge und in das Tal südlich des Stol.

Für die weitere Abfahrt trennen wir uns. Sylvia, Corina und Uwe fahren Richtung Norden nach Trnovo ab. Wobei sich diese Abfahrt vor allem zu Beginn, durch einige Trage Passagen, als sehr anstrengend herausstellt. Martin, Bernd und ich wählen die Route Richtung Süden, nach Staro Selo, die wir im letzten Jahr schon gefahren sind.
Diese Abfahrt hat es in sich. Sehr eng, verwachsen, steil Abgründe und große Steine machen diese Abfahrt sehr herausfordernd, aber irgendwie kommen wir durch. Bernd und ich kenne sie bereits und haben dabei mehr Spaß als Martin, der sich an slowenische Verhältnisse erst gewöhnen muss.
Aber wir kommen gut unten an und treten die letzten Kilometer nach Kobarid.

Dort treffen wir die anderen und plaudern über die Erlebnisse des Tages bei Bier und gutem Essen.

Strecke ca. 49km
Aufstieg ca. 1690hm


Stol 2015-07-09

Mittwoch, 8. Juli 2015

Kranjska Gora - Vršič-Pass - Soča Ursprung

Unser gemeinsamer MTB Urlaub in Kobarid steht an. Bernd und ich waren ja bei unserer Trans-Slownien 2015 Tour schon in diesem Gebiet. Anscheinend haben wir genug geschwärmt und so macht sich eine motivierte Gruppe auf den Weg.
Bernd und ich wollen den Anreisetag nutzen und Sylvia ist so nett und spielt dabei unser Shuttle-Service.
In Kranjska Gora laden wir die Räder vom Auto und starten Richtung Vršič-Pass. Das Wetter ist sehr heiß, aber je weiter wir zum Pass kommen, desto dunkler werden die Wolken und lauter das Donnern. Auf halber Höhe beginnt es zu regnen. Wir nutzen diesen Schauer für eine Pause im Wald und freuen uns über die leichte Abkühlung. Es dauert aber nicht lange und es wird gleich wieder richtig schwül und der Regen setzt wieder ein. Wir strampeln weiter, bis wir beschließen doch Regenkleidung anzuziehen, es wird kühler. Plötzlich fängt es auch noch zu Hageln an, da muss Bernd gleich sein Carbon Rad unter den Baum retten :-)

Am Pass angekommen hat es aber wieder aufgehört und die Sonne kommt raus. Somit lehnen wir Sylvias Shuttel-Service ab, sie wartet am Soča Ursprung auf uns. Wir wollen den super Trail den wir schon im letzten Jahr gefahren sind wiederholen.

Leider beginnt es wieder zu regnen, also schnell starten. Zuerst ist der Trail noch flowig, doch bald gehts in den Wald und dort wird es sehr technisch. Viele Wurzeln, lose Äste und Steine, eigentlich sehr schön, aber der Regen hat den Untergrund schön aufgeweicht und so rutschen wir viel herum. Den Trail kann ich bei trockenen Verhältnissen schon nicht durchfahren und so wirds nochmal interessanter. Zwischenzeitlich scheint immer wieder die Sonne, aber auf den letzten Kilometer beginnt es dann ordentlich zu schütten und so strampeln wir im starken Regen zum Parkplatz.

Sylvia hat sich im Auto verschanzt, reicht uns aber 2 Bier heraus und so stellen wir uns am Kiosk unter und trinken unser Bier auf diesen super Trail.

War schon ein guter Start für den Urlaub. Zwar etwas nass, aber dafür fahrtechnisch sehr fordernd, in wunderschöner Berglandschaft.

Strecke ca. 22km
Aufstieg ca. 860hm



Kranjska Gora - Vršič-Pass - Soča Ursprung 2015-07-08

Freitag, 3. Juli 2015

Hirzmannsperre Biwak mit dem Rad

Eigentlich habe ich ja eine andere Tour mit dem MTB geplant, aber da es extrem heiß werden soll, ist mir das zu anstrengend und so wähle ich ein Ziel mit einer Erfrischung.
Ich setzte mich nachmittags um 15 Uhr auf mein Tourenrad und fahre gemütlich Richtung Hirzmannsperre. In Krottendorf bei Ligist kauf ich mir noch Radler und Bier und dann ist es auch bald aus mit der Gemütlichkeit, es geht bergauf.
Mein Rad ist mit ca. 15kg Gepäck beladen und so quäle ich mich die steile Straße nach Grosswöllmiss bei extremer Hitze Richtung Hirzmannsperre. Nach ca. 3h bin ich an der Staumauer angekommen und muss feststellen, dass der Weg über die Mauer gesperrt ist. Ich frage mal bei einer kleiner Hütte neben einem Badeplatz nach was da los ist und hier bekomme ich die Auskunft, das ich auf der Straße an den Fuß der Staumauer fahren kann und dann auf der anderen Seite über die Stiege hoch komme. Das gefällt mir noch nicht so ganz und so versuche ich mein Glück auf der Nord-Ost Seite. Mit dem Rad und den Taschen komme ich am Wanderweg nicht weit und ich drehe wieder um und fahre doch zum Fuß der Staumauer. Hier verstecke ich mein Rad und nehme meine beiden Packtaschen unter den Arm und steige die Stufen zur Staumauer hoch. Eine ziemliche Qual mit den Taschen und ich schleppe mich oben angekommen weiter Richtung "Wagner Camp". So heißt der kleine Platz wo ich Biwakieren will. Dort angekommen schockt es mich zuerst. Viele Bäume wurden umgeschnitten und die ganzen Äste liegen einfach kreuz und quer. Nur ganz vorne ist schon etwas aufgeräumt. Dort bau ich auch mein kleines Biwakzelt auf.

Nach einem Bad gibts einen Radler und ich genieße die schöne Natur. Nach einiger Zeit kommt noch eine junge Gruppe, die es sich auch gemütlich einrichtet. Die wussten von dem Weg von unten auf die Staumauer nichts und sind von der Ströhbernen Brücke her marschiert, mit einer Bierkiste unterm Arm.
Nach einer Nudelsuppe mach ich neben dem Wasser an einer Feuerstelle noch ein kleines Lagerfeuer und genieße vorm Schlafen gehen noch den aufgehenden Mond, der sich im Stausee spiegelt.

Die Nacht ist gut und mit den ersten Sonnenstrahlen, die mein Zelt treffen, stehe ich auf. Zuerst mal ab ins Wasser. Dann gibts noch die restliche Suppe und ich packe wieder alles ein. Die Weg zurück zum Rad ist nicht mehr ganz so anstrengend, Wasser und Bier ist weniger geworden und so kann ich bald wieder im Sattel sitzen und die steile Rampe zur Straße rauf strampeln.
In Edelschrott will ich den Beitrag fürs Camping bezahlen. Die Gemeinde hat aber zu und im Café weiß keiner das es so etwas gibt. Naja egal, da die Staumauer gesperrt ist und das Camp ziemlich "verwüstet" ist mit den ganzen Ästen, habe ich auch kein schlechtes Gewissen ohne Bezahlung dort übernachtet zu haben. Den Müllsack den man sonst bekommt brauchte ich auch nicht, hatte ich selbst auch einen dabei. Dafür investiere ich in einen leckeren Marillenkuchen im Cafe.

Anschließend gehts weiter zum Packer Stausee. Dort wartet schon Sylvia auf mich. Wir bleiben noch ein wenig auf einem kleinen Platz am Stausee und gehen nochmal schwimmen, bevor wir die Heimreise antreten. Jetzt brauche ich nicht mehr treten, ich darf mit dem Auto mitfahren.

War ein wunderschöner Ausflug. Der Platz an der Hirzmannsperre ist sehr schön, auch wenn derzeit viele Äste herumliegen. Die Ausrüstung konnte ich auch testen, war doch das Biwakzelt, die Matte und der Kocher neu und kamen zum ersten Mal in Einsatz.

ca. 60km (Hirzmannsperre 43km 635hm, Packer Stausee 17km 300hm)
Hirzmannsperre 2015-07-03_04

Freitag, 12. Juni 2015

Schöckl von 2 Seiten und die Hohe Rannach

Nachdem ich wieder ein funktionstüchtiges MTB habe, muss ich eine Testfahrt machen. Das Wetter ist schön, Bernd hat Zeit und ich bin sehr motiviert.
Somit ist alles angerichtet für eine schöne Tagestour. Da es sehr heiß werden soll, starten wir schon etwas früher. Um 6:45 treffen wir uns an der Hauptbrücke und starten gleich zum Fuß der Leber. Das Tempo ist hoch und so sind wir auch bald dort. Ab jetzt gehts ins Gelände. Zum Glück liegt die Strecke im Schatten und so schwitzen wir zwar ordentlich, aber kommen trotzdem schnell voran Richtung Schöckl.
Einen "älteren" Herrn treffen wir immer wieder und jedes mal fährt er uns davon. Erst bei der Gipfelwiese müssen wir in die Sonne und so kommt der schwierige Untergrund und die Hitze zusammen, aber wir schaffen es trotzdem und schnaufen uns die letzten Meter auf steilen Schotter bis zum Gipfel. Dort treffen wir den Herrn wieder und plaudern ein wenig mit ihm. Er hat für seine Frau das Rad gerade gekauft und macht eine Probefahrt, bei der er uns ganz einfach richtig alt aussehen lässt.

Es ist erst 9 Uhr und so ist es für eine Einkehr noch zu früh, obwohl wir jetzt ein Scham-Bier brauchen könnten. Aber wir lassen uns die Motivation nicht nehmen und so starten wir, bei der Bergstation vorbei, runter zum Schöcklkreuz. Der Weg ist zuerst sehr schottrig und nicht sehr angenehm zu fahren. Da ich aber mit dem Hardtail fahre und schon viele Wanderer unterwegs sind, bleiben wir auf dem breiten Weg und lassen dein schmalen, steilen Wanderpfad aus.
Am Schöcklkreuz wechseln wir dann auf eine MTB-Strecke Richtung alten Nordlift. Wir kommen auch schnell dort an und haben eine kurze Asphaltstrecke vor uns, bevor wir wieder auf die MTB-Strecke von Norden zur Gipfelwiese treffen. Diese kurze Forststraße hat es in sich. Sie ist zwar schön zu fahren, aber relativ steil und die Sonne macht es jetzt auch nicht mehr einfacher. So kommen wir mittlerweile etwas müde bei der Gipfelwiese an.


Aber was sollen wir jetzt machen? Nochmal auf den Gipfel? Oder doch noch woanders hin? Wir wollen uns das bei der Johann-Waller-Hütte überlegen, aber leider hat die heute geschlossen und so fahren wir auf dem "Langen Weg" runter und machen einen Zwischenstop beim Martinelli auf der Leber.
Nach dem Motivationsbier, laut Bernd eine Erfindung von mir die ich mir patentieren lassen sollte, starten wir noch Richtung Hohe Rannach. Die Motivation ist gut, aber die Beiden werden schon müde und so sind wir froh, dass es zuerst gemächlich auf der Forststraße bergauf geht. An der Nordseite angekommen, wird die Straße sehr steil und wir müssen ein Stück schieben, bis wir uns die letzten Meter durchs dichte Gestrüpp bis auf den Gipfel treten.

Jetzt gehts an die Abfahrt. Wir fahren den Wanderweg, der uns beim Höchwirt vorbei, bis nach Gratkorn-St. Stefan führt. Ein super Weg, nur mit dem Hardtail muss man schon etwas bremsen, um nicht vom Rad gebeutelt zu werden.
Die letzten Kilometer müssen wir noch auf Asphalt bis nach Graz strampeln, wo wir ein Bier im Parkhaus auf die schön-anstrengende Tour trinken.

Strecke: 71km
Anstieg: 1730hm
Fahrzeit: 5h


Freitag, 5. Juni 2015

Grünstein und Kühroint-Alm

Bei meinem Heimaturlaub wollten wir das schöne Wetter nutzen und unsere erste Wanderung in diesem Jahr unternehmen. Da das Wetter aber extrem heiß war, suchte meine Mutter eine kleine Tour aus, wo wir viel im Schatten gehen konnten.
Wir starteten vom Parkplatz Hammerstiel nahe Berchtesgaden. Der Weg führt im Wald steil nach oben und nach ca. 1h10min waren wir schon am Grünstein. Die 2h Angabe hatten wir deutlich unterboten. Am Gipfel hat man schon einen sehr schönen Blick auf die Berge und den Königssee. Vor allem der Watzmann ist schon fast zum Greifen nahe.
Nach einer längeren Pause entschieden wir einen Tipp von Phil zu folgen und gingen weiter zur Kühroint-Alm. Dorthin war die Zeitangabe auch wieder nicht ganz passend, dieses mal kam es uns länger vor. Aber egal, wir erreichten die Alm und konnten uns bei der Hütte stärken. Den Watzmann hatten wir jetzt noch näher von einer etwas anderen Seite im Blick.
Jetzt hatten wir die Tour schon etwas verlängert und wollten nicht mehr zu lange unterwegs sein in der Hitze und wanderten darum durch den Schapbachboden zurück zum Parkplatz.
Die Tour war wunderschön und vor allem waren wir dem Watzmann noch nie so nahe.

Grünstein Kühroint-Alm 2015-06-05

Sonntag, 26. April 2015

Gösting - Frauenberg - Judendorf - Stift Rein - Plesch - Mühlbacher Hütte - Kaschlsteig

Heute gibts für mich Neuland.
Wir treffen uns bei Stift Rein mit Martin. Da Bernd, Uwe und ich aber nicht nur am Radweg die 20km treten wollen, fahren wir von Gösting auf die Ruine und weiter auf den Frauenkogel. Hier nehmen wir den Engeltrail bis nach Judendorf. Die restlichen Kilometer legen wir auf Asphalt zurück.
Martin ist mit dem Auto angereist und hat noch frische Wadln, da ist die erste Steigung gleich das richtige aufwärm Programm. Unsere Route führt uns zuerst den GUW - Glöcklwirt - Lippbauer - Marxbauer - Pleschwirt, unser erster 1000er. Von hier gehts weiter vorbei am Heiggerkogel, der 2. 1000er, bis zur Mühlbacher Hütte und dem Mühlbacher Kogel, der 3. 1000er.
Bei der Hütte herrscht schon "Andrang" obwohl sie noch zu hat, aber im Schutzraum gibts eine Kassa und Radler für uns, also machen auch wir eine Pause.

Leider hat der letzte Winter ziemlich viele Schäden im Wald verursacht und so schaut die Gegend sehr verwüstet aus und die Forstarbeiter haben alle Hände voll zu tun. Uns wird dadurch der direkte Weg zum Kaschlsteig versperrt und so mühen wir uns zuerst auf den Mühlbacher Kogel, bevor wir über eine Forststraße auf den Steig kommen. Jetzt wirds interessant. Es ist ein Steig und kein Weg, d.h. steil, steinig und schwierig zu fahren. Genau das was ich mag. Im ersten Teil sind nur lose Steine am Weg und so schmeist Martin gleich mal sein Rad weg. Uwe beschließt zu schieben, zwei Wanderer warten mit ihrem Hund neben dem Weg und sehen Bernd und mir zu wie wir uns runter quälen - lustig. Danach wirds etwas flacher und ohne Steine, somit kommen wir gut voran und es macht richtig Spaß. Leider muss man zwischendurch immer wieder absteigen und über Wurzelpassagen bergauf schieben. Martin beschließt nochmal abzusteigen, leider auf die falsche Seite und so landet er nach einem Überschlag einige Meter unterhalb des Weges, aber nichts passiert. Wir genießen den Trail bis er uns irgendwo wieder ausspuckt und wir die letzten Kilometer auf Asphalt zurück zum Stift Rein fahren.
Den Heimweg bewältigen wir jetzt auch auf normalen Straßen, aber noch voller Euphorie vom Kaschelsteig dauert es nicht lange und wir sind wieder in Gösting.

War ein super Ausflug heute in eine Gegend in der ich noch nie war. Die Landschaft ist sehr schön, nur die großen Schäden im Wald trüben ein wenig die Schönheit. Der Kaschelsteig ist super, nur sollte man gut aufpassen und vor allem den Wanderern den Vortritt lassen. Am Besten nicht am Wochenende fahren, den sobald die Hütte auf hat, wird sicher noch um einiges mehr los sein.

Strecke: 60km
Anstieg: 1300hm

Sonntag, 19. April 2015

Schöckl - 730er

Heute sind wir eine größere Gruppe.
Martin, Karin, Gotti, Sylvia, Bernd und ich gehen heute den Grazer Hausberg, den Schöckl an.
Nach kleinen Treffpunktschwierigkeiten gehts flott dahin und bald sind wir am Fuß der Leber, ab jetzt haben wir Schotter unter den Reifen.
Wir kommen gut voran und machen beim Forsthaus eine kurze Pause. Die Gruppe trennt sich danach, wobei ein Teil auf die Teerstraße abzweigt und Bernd, Sylvia und ich weiterfahren und eine neue Variante über die Gipfelwiese testen. Bringt nicht viel, die Wiese schluckt einfach zu viel Kraft und so powern wir uns vorm Gipfel nochmal richtig aus. Die Sicht vom Gipfel ist heute super, aber es ist kalt und so machen wir uns Richtung Stubenberghaus auf, wo die anderen schon auf uns warten.
Gestärkt treten wir die Abfahrt an. Wir fahren den gleichen Weg und zweigen auf dem Langen Weg Richtung Erhardhöhe ab, um zum 730er zu kommen. Diesen folgen wir bis nach Kalkleiten. Von hier nehmen wir, wie letzte Woche, den unteren Teil des 730er bis nach Ursprung.
War wieder ein super Ausflug mit einigen Höhenmetern, manche werden am Abend gut geschlafen haben :-)

Strecke: 64km
Anstieg: 1260hm




Sonntag, 12. April 2015

Gösting - Plankenwart - Judendorf - Hohe Rannach - Kalkleiten - 730er

Die Radsaison hat schon voll gestartet. Daher werde ich in Zukunft auch von meinen Rad- und MTB-Touren berichten.
Fotos gibt es meist keine, aber das wird sich wieder ändern.

Die Erste längere Tour unternahm ich mit Bernd und Martin.
Von Gösting starteten wir auf die Ruine und dann immer weiter bis unterhalb des Generalkogel und weiter nach Plankenwarth wo wir ein kurzes Asphaltstück hatten. In Scherleiten gings wieder in den Wald bis nach Gratwein. Markus hatte schon genug, aber Bernd und ich wollten den wunderschönen Tag noch nutzen und wir fuhren weiter nach Gratkorn.
Hier suchten wir einen Weg rauf zum Höchwirt und dann auf der WM-Marathon Strecke bis auf die hohe Rannach. Leider waren 3 Müsliriegel und 1 Liter Wasser nicht sehr viel und so waren wir auf der Leber schon eher fertig. Wir fuhren aber noch weiter nach Kalkleiten, dort ist ein Brunnen und der untere Teil des 730er Weges. Der Brunnen war leider noch trocken, dafür hatten wir den super 730er vor uns. Den bin ich bis jetzt noch nicht gefahren und muss sagen, den werde ich mir sicher noch öfter ansehen. In Ursprung spuckte uns der Trail aus und jetzt hatten wir noch einige Straßen Kilometer vor uns.
War eine super Tour, gerne wieder.

Strecke: 61km
Anstieg: 1370hm