Samstag, 24. Juni 2017

Gösseck und Grieskogel

Sylvia hat eine Wanderung ausgesucht, ob sie dafür gelobt wird?

Claudia, Daniel, Sylvia und ich starten um 7 Uhr in Graz. Es soll ein heißer Tag werden und wie in den letzten Tagen auch, muss mit Gewittern gerechnet werden.
Um kurz nach 8 haben wir geparkt, 1 € Parkgebühr bezahlt und starten los vom Zeller auf 893m.
Auf einer Forststraße gehts zuerst kurz bergab und dann steigt sie schon. Die Temperaturen sind hier im Schatten noch angenehm. Wenig später wechseln wir auf den schmalen Pfad, der uns meist steil nach oben und Richtung Nord-Westen führt.
Dadurch das der Wanderweg in einem Graben liegt, dem Bechlgraben, ist es ganz angenehm, aber ins Schwitzen kommen wir trotzdem. Erst auf ca. 1600hm kommen wir aus dem Wald, jetzt wird es heiß, aber auch nicht so lange, denn ein paar hundert Hm weiter oben kommt starker Wind auf, wir sind genau in der Düse zwischen Gösseck und Grieskogel und der Wind weht uns vom Wildfeld (Sattel, nicht der nahe gelegene Berg) entgegen.
Somit machen wir weniger Pausen und kommen schnell voran. Nach 2h40min sind wir am Gipfel und zu unserer Überraschung ist es hier nicht so windig. Somit bleiben wir am Gipfelplateau für unsere Jausenpause. Die Sicht ist nicht sehr gut, zu trübe ist es, aber einige Berge rundherum sieht man schon. Und da wir zum ersten Mal hier sind, ist diese Ansicht natürlich ganz neu und sehr schön.

Allzu lange halten wir uns dann doch nicht auf, wir steigen wieder ab und steuern unser nächstes Ziel an, den Grieskogel. Unter dem Gipfel führt ein Wanderweg vom Wildfeld kommend vorbei, wir gehen aber am Plateau noch ein paar Meter weiter Richtung Kahlwandspitze und dann Weglos auf den Grieskogel. Dort ist es wieder sehr windig und somit gehen wir gleich weiter bis wir wieder auf den Wanderweg treffen.
Dieser führt uns zuerst durch kleine Latschenfelder, anschließend durch einen schönen Wald vorbei am Rumpeleck, bis wir fast ganz unten wieder auf den Aufstiegsweg treffen. Kurze Zeit später sind wir wieder am Parkplatz angelangt.

War eine sehr schöne Wanderung. Steiler Aufstieg, neue Gipfelperspektiven, eine alternative Abstiegsroute in schöner Natur.
Sylvia bekommt sehr viel Lob!
Hoffentlich wird sie nicht übermütig bei der nächsten Tourenauswahl ;-)

Gesamtzeit: 6h
Aufstieg: 1366hm

Sonntag, 18. Juni 2017

Bergfried - Sternentrail

Heute ist der letzte Tag und da das Wetter so schön wird wollen wir doch noch eine kleine Tour machen. So richtig motiviert sind wir zuerst noch nicht alle, aber ein 7er-Team findet sich dann doch. Wir nehmen uns nochmal den Sternentrail vor, wobei nur das schon bekannte Team auch den Sternentrail abfahren will, die anderen fahren den Anfahrtsweg zum Ghf. Bergfried wieder ab.
Der ist aber auch sehr schön und gibt immer wieder wunderbare Blicke auf den Millstättersee frei.

Der Sternentrail geht bei Hans-Peter und mir heute nicht so gut, nur Bernd ist nach dem Most guter Dinge. Wir meistern ihn aber trotzdem und heute bin ich wirklich froh, als wir in Döbriach gut und unverletzt ankommen. War heute einfach schon etwas müde im Kopf und Kraft war auch nicht mehr so viel da. Für diesen Trail sollte aber beides vorhanden sein. Nichtsdestotrotz ist der Trail super. Sehr abwechslungsreich, schwierige Passagen, fast durchgehend schwierig, wobei sich die Anforderungen stark ändern. Mal steil mit tiefen Rinnen, mal steinig verblockt, Wurzelteppich, Spitzkehren und enge steile Passagen wo man von Stein zu Stein muss. Nur 2 Passagen "unfahrbar".

Am Campingplatz müssen wir dann schnell abbauen und unser Auto rausstellen. Danach genießen wir nochmal das kühlende Nass des Millstättersees, bevor die Heimreise beginnt.

War wieder ein sehr schöner MTB-Urlaub. Danke fürs organisieren und die Mitfahrer.
Ein paar Bilder gibts hier.

Gesamt Video wird noch ein wenig dauern.



Samstag, 17. Juni 2017

3 Hüttentour - Hochpalfnock - Schluchtentrail

Heute haben wir wieder Großes vor.
Sylvia, Alex und Wolfgang starten die Millstätter Alm Tour, der Rest will die 3 Hüttentour angehen.
Uns führt ein netter Weg von Döbriach zuerst sehr steil bergauf, dann angenehm dahin Richtung Obermillstatt. Wir folgen der Mautstraße zur Schwaigerhütte. Dort findet sich wieder das +1-Schwitz-Team ein, dass weiter zur Millstätterhütte fährt-schiebt.
Kurz oberhalb der Millstätterhütte, am Törl, sind gerade Sylvia und die anderen beiden angekommen und so starten wir gleich rauf. Wolfgang schließt sich unserem "Gipfelteam" an, die Mädls fahren zu den anderen runter zur Schwaigerhütte.
Unser ausgewählter Gipfel ist der Hochpalfennock und so heißt es nach einigen Schiebemetern Rad schultern und steil bergauf. Nach ca. 100hm haben wir aber das Schlimmste geschafft und schieben bis nach oben. Ein paar Meter trennen uns noch vom Gipfel, aber die können wieder gefahren werden.

Der Ausblick ist super und nach einer kurzen Pause machen wir uns für die Abfahrt bereit.
Wir fahren am Grat Richtung Tschierwegernock einen super Trail und meine Bedenken, das wegen des langen Aufstiegs keine Kraft mehr für die Abfahrt habe, bewahrheiten sich nicht. Gabel auf, Dämpfer auf und die Kraft und Motivation war wieder da.
So sind wir auch schnell bei der Alexanderhütte angelangt. Da der Weg zw. Millstätterhütte und Schwaigerhütte nett ausgesehen hat, wollen wir den auch noch fahren, d.h. wir müssen nochmal ein paar Höhenmeter zur Millstätterhütte machen. Aber auch die haben wir bald und so nehmen wir auch noch diesen Trail mit.
Auf der Schwaigerhütte warten dann die anderen schon eine ganze Weile auf uns. Wir müssen uns aber auch noch stärken und danach gehts Talwärts auf dem Schluchtentrail.

Der ist sehr schön, wobei wir eine Alternative wählen und nicht alles dem GPX Track nachfahren. Hier sind aber die schönsten und technisch schwierigsten Stellen zu finden, einfach genial.
Nahe Obermillstatt spuckt uns der Trail aus und wir fahren denselben Weg zurück nach Döbriach, den wir für die Anreise genommen haben.

War eine sehr schöne Tour. Zwar sehr anstrengend, auch die Abfahrt sehr schwierige, mit technische Passagen, aber insgesamt super.
Am Abend gibts dann "Nudlparty", wir sind hungrig.
Ein paar Bilder gibts hier.



Freitag, 16. Juni 2017

Seenrunde und ein abgebrochene Buschenschanktour

Nachdem die Tour gestern als Starttour schon ganz schön stark war, wollen wir es heute etwas lockerer angehen. Außerdem sagt der Wetterbericht heute etwas Regen voraus.
Somit starten wir in die Seenrunde, mit dabei auch 2 Kinder im Kindersitz. Wie der Name schon vermuten lässt, führt uns die Tour um den Millstättersee. Wir fahren im Uhrzeigersinn und somit zuerst an der Südseite des Sees Richtung Seeboden am Westufer. Der Radweg ist sehr schön und wir kommen auch flott voran. In Seeboden trennen wir uns dann. Die Kinder dürfen Schifferlfahren, wir müssen weiter strampeln.
Unser nächstes Ziel ist die Buschenschank Höfler, wir starten von Millstatt aus nämlich die Buschenschanktour. Leider ist die Buschenschank Höfler nicht geöffnet und in Laubendorf beginnt es leicht zu nieseln, da der Blick Richtung Westen, aus welcher die Regenwolken heranziehen auch nicht viel versprechend ist, entscheiden wir die Buschenschanktour abzubrechen und stattdessen in ein Café in Millstatt zu gehen. Kaum angekommen, beginnt es schon zu regnen. Dort warten wir den größten Regen ab und dann starten wir zurück nach Döbriach.
Der Zug fährt ab und der Lockführer Josef kann nur seinen 1. Heizer Hans-Peter mitnehmen, sonst kann keiner folgen (so wie die meisten Leser wahrscheinlich auch nicht folgen können...).

Heute wird wieder gegrillt und zwar mit der ganzen Partie. Das Wetter ist auch wieder gut und so steht einem netten Abend nix im Wege.
Ein paar Bilder gibts hier.



Donnerstag, 15. Juni 2017

Kolmnock - Alter Almweg-Trail - Bergfried - Sternentrail

MTB-Urlaub ist angesagt. Nachdem wir in den letzten beiden Jahren in Kobarid im Soca-Tal waren, geht es dieses Jahr etwas nördlicher zur Sache.
Unsere Basis ist Döbriach und von dort wollen wir die Nockberge erkunden - Nockbike nennt sich das Konzept. Es gibt eine Homepage mit ca. 20 Tourenbeschreibungen, GPX Tracks und Übersichtskarten.

Wir sind eine große Gruppe. 15 Erwachsene und 4 Kinder. 5 von uns bleiben am Campingplatz, die anderen in Apartments die zum Camping-Brunner dazu gehören.

Unsere erste Tour startet in Bad Kleinkirchheim. Da die Zufahrt auf der Bundesstraße und die zusätzlichen 500hm niemanden überzeugen, fahren wir mit den Autos bis Bad Kleinkirchheim. Von hier starten wir über sehr angenehm steigende Forststraßen zum Kolmnock.
Nach den letzten schweißtreibenden Höhenmetern machen wir am Gipfel Pause und starten die Abfahrt, zuerst über sehr schöne Wege und die letzten Meter leider auf der Forststraße. Bei der Wegerhütte machen wir eine Pause.
Jetzt wechseln wir auf den Alten Alm-Trail. Der führt uns schön zackig und interessant runter Richtung Feld am See. Ich werfe in den Raum, dass ich gerne noch ein Stück Richtung Mirnock auf der anderen Seite rauffahren möchte, den Bergstock umrunden und dann vom Ghf. Bergfried den Sternentrail runter fahren möchte. Hans-Peter hat mir schon so viel vom Sternentrail erzählt :-)
Natürlich finden sich wieder ein paar Mitstreiter für so ein Unternehmen, es werden dieser Tage nochmal dieselben sein.
Somit trennen sich Hans-Peter, Bernd, Josef und ich von den anderen. Wir fahren ganz ab nach Feld am See, die anderen fahren zurück zu den Autos.
Für uns geht es am Ghf. Thurnerhof und Natzlhütte vorbei bis wir beim Ghf. Bergfried ankommen. Hier startet der Sternentrail und zwar gleich ganz ordentlich mit einer Steilpassage. Die Schwierigkeit bleibt hoch und wir arbeiten! uns nach unten. Die nur aus Erzählungen bekannte Schlüsselstelle taucht dann schließlich auch noch auf. Und es wurde nicht übertrieben.
Alle theoretischen Abhandlungen, trocken Training und Hussereien helfen nicht. Keiner will einen Versuch starten, ich gebe mich schließlich auch geschlagen und trage mein Bike runter. Danach kommt gleich eine knackige Stelle, aber die kann ich fahren. Es folgt wieder eine kurze Tragestelle, ich denke man müsste für die den Danny MacAskill Modus einschalten, wenn man sie fahren will. Es geht schwierig weiter, aber schlussendlich haben wir es geschafft und der Trail spuckt uns in Döbriach aus.
Wir sind alle froh das wir heil unten sind. Ist wohl einer der schwierigsten Trails die ich bis jetzt gefahren bin.

Am Abend folgt eine Grillerei und nettes zusammensitzen auf unserem Platz.
Ein paar Bilder gibts hier.




Sonntag, 4. Juni 2017

Wieder einmal kurz in Baska

Da es uns letztes Jahr so gut gefallen hat in Baska, sind wir dieses Jahr gleich wieder gefahren.
Gleicher Campingplatz, gleiches Setup. Auto, Dachzelt, MTB - neu dabei war unser Vorzelt. Geregnet hat's nicht, aber praktisch war das Zelt trotzdem.

An einem Tag sind wir nach Stara Baska gewandert und eine MTB Tour haben wir auch unternommen. Übersicht in den Fotos.

Meer war super, Essen auch und trinken gab's auch guten Wein und Bier.
Bernd + Familie haben wir auch getroffen und eine nette Zeit gehabt.


Samstag, 20. Mai 2017

Vorbei an der Drachenhöhle auf den Röthelstein

Heute wollten wir eigentlich ganz woanders hin, aber wir haben nicht so viel Zeit. Darum suchen wir uns ein anderes Ziel, aber eine Umleitung hindert uns dann dieses zu erreichen und so starten wir von Mixnitz aus Richtung Drachenhöhle. Den Weg kennen wir bereits, schön ist er trotzdem.
Trotz des Windes kommen wir ordentlich ins Schwitzen und das Tempo ist auch eher zügig, somit sind wir schnell am Portal der Drachenhöhle. Eine Begehung lassen wir heute aus, wir gehen gleich weiter Richtung Röthelstein. Hier treffen wir auch auf den ersten Steinbock. Wenig später gleich auf eine ganze Gruppe. Die sind sehr interessiert an uns und kommen doch sehr nahe an uns heran. Streicheln lassen wir aber aus, wir gehen weiter, aufgrund des heftigen Windes lassen wir den Röthelstein "Gipfel" aus und wandern gleich runter nach Bucheben.
Hier suchen wir uns ein windstilles Plätzchen, wo ich endlich mein schwer verdientes Jausenbrot essen kann. Nach der Stärkung steigen wir weiter ab zum Auto.
War wieder eine sehr schöne Wanderung, wenig andere Wanderer trifft man zwischen Drachenhöhle und Bucheben, danach kommen dann die Herden.
Am schönsten ist die Wanderung aber im Herbst, wenn der Wald in allen Farben leuchtet.


Samstag, 13. Mai 2017

Jausentour auf den Fürstenstand und Johann und Paul

Heute machen wir mal eine kleine Wanderung am Hausberg.
Mit den Rädern zum Startpunkt und dann zu Fuß auf den Fürstenstand, auf zum Teil uns unbekannten Wegen. Dann gehts weiter zur Jausenstation Johann und Paul. Dort stärken wir uns. Da wir aber noch zu "schwach" sind, beschließen wir, dass wir gleich noch eine Grillerei bei uns veranstalten.
War auch wieder eine kleine, feine Wanderung, dieses Mal war das Essen der Höhepunkt.
Bilder gibts leider keine...

Samstag, 1. April 2017

"Anwandern" auf den Schöckl

Die Wandersaison beginnt und so unternehmen wir eine kleine, feine Wanderung auf den Schöckl.
Mit dabei sind Sylvia, Claudia und Daniel. Gibt's nicht viel zu berichten, am Schöckl waren wir ja dann doch schön des Öfteren.
Nett war's auf jeden Fall.


Donnerstag, 23. Februar 2017

Finstertaler Scharte bis auf 2724m - Skitourenwoche

Heute solls noch mal schön werden und da morgen schlechtes Wetter angesagt ist, starten wir nochmal los. Mehr oder weniger motiviert und fit sind wir heute wieder zu 9.
Wir starten von Kühtai und gehen zum Speicher Finstertal. Hier bläst uns schon ein ordentlicher Wind um die Nase.
Da nicht alle so fit und motiviert sind, verkleinert sich unsere Gruppe auf 5. Die anderen beschließen umzudrehen und fahren wieder ab. Wir kämpfen uns den Speicher entlang Richtung Süden. Leider ist keine gute Spur vorhanden, sondern man steht meist schräg auf den Kanten in der steilen Böschung zum Speichersee und es geht mal leicht bergauf und bergab. Ein richtiger Blasen Aufreißer und der starke Gegenwind ist auch nicht zu verachten.

Aber irgendwann haben wir es geschafft und wir sind am Ende des Speichersees angekommen.
Den Sulzkogel haben wir uns aufgrund der Lawinensituation aus dem Kopf geschlagen. Unser Ziel ist die Finstertaler Scharte.
Ab dem Ende des Speichersees ist die Tour sehr schön. Es zieht ordentlich nach oben, bevor sich ein großer Kessel auftut. Heute ist definitiv defensives Verhalten angesagt bei der Spurenwahl und in der Abfahrt. Westseitig und Nord-Westseitig haben sich seit gestern 2 sehr große Schneebretter gelöst.
Markus geht das untere mit Pieps ab, findet aber kein Signal und Einfahrspuren sehen wir auch keine.
Kurz bevor man auf die Scharte kommt, muss man noch einen steilen Hang queren, hier hat Hans-Peter ein ungutes Gefühl und so brechen wir ab und suchen uns ein sonniges Plätzchen für die Jause.
Es sind heute schon vor uns Tourengeher auf die Scharte gegangen, aber wir wollen nichts riskieren.

Die Abfahrt gestaltet sich angenehmer als gedacht. Die Schneeverhältnisse sind ganz gut. Auch die Querung entlang des Stausees kommt uns beim Rausgehen kürzer vor. Von der Staumauer runter zum Parkplatz gibts dann noch einige Möglichkeiten "zu spielen". Meine Beine geben aber nicht mehr soviel her, ich mach den Kameramann und Vorfahrer.

Die Tour ist eigentlich ganz schön, nur der Speichersee-Hatsch ist etwas unlustig. Bei sichereren Bedingungen gibt es aber noch einige Möglichkeiten für schöne Touren ab dem Ende des Speichers.

Gesamtzeit: 4h51min
Aufstieg: 894hm


Mittwoch, 22. Februar 2017

Schöntalspitze 3008m - Skitourenwoche

Nach einem Rast-Shoppingtag in Innsbruck sind wir wieder voll motiviert. Heute steht etwas schönes am Programm. Von Lüsens starten wir Richtung Schöntalspitze. Wir folgen der markierten Skiroute, der leider recht schnell der Schnee ausgeht. Ich gehe mit 4 anderen trotzdem die markierte Route weiter, die restlichen 5 wählen eine Alternative. So richtig angenehm ist der Aufstieg durch das steile Gelände bei dem wenigen Schnee nicht, aber wir kommen trotzdem gut bis ins Schöntal.

Da wir die 2. Gruppe noch nicht sehen, gehen wir nach einer Pause weiter ins Tal. Nach kurzer Zeit können wir die anderen hinter uns auch erspähen. Ich hoffe ihre Aufstiegsvariante ist auch für die Abfahrt viel versprechender als unsere.
Josef und ich setzen uns vorne ein wenig ab und so kommen wir recht flott auf ca. 2740m, wo wir Richtung Süden schwenken und wir uns gegen sehr starken Wind Richtung Gipfelhang kämpfen.
Den Steilen Gipfelhang können wir noch ein Stück mit Skiern gehen, aber dann ist aufgrund von Schneemangel Schluss.
Markus hat auch aufgeholt und wir stapfen die letzten ca. 100hm zu Fuß Richtung Gipfel. Die ersten Meter nehme ich die Ski noch am Rucksack mit, das wird mir aber zu gefährlich, da mich die starken Windböen fast umwerfen. Da ich von oben ohnehin nicht mit Ski abfahre, mache ich ein Skidepot, Josef tut es mir gleich.
Matthias hat auch noch aufgeholt und so können wir das wunderschöne Panorama am Gipfel genießen. Der Wind am Gipfel ist auch gar nicht so stark wie im Gipfelhang, allzu lange bleiben wir aber trotzdem nicht. Der Abstieg bis zum Skidepot ist nochmal spannend, da uns starke Böen immer wieder zum Abwarten zwingen. Die Abfahrt des restlichen Gipfelhanges ist dann gar nicht so schlimm wie gedacht, der Schnee ist schön hart gepresst und gut zu fahren.
So kommen wir auch schnell weiter und ich treffe den Rest der Gruppe noch, die in eine andere Scharte aufgestiegen sind, bei der Abfahrt.
Nach einer Jausenpause genießen wir den zeitweise vorhandenen Pulver. Stürze gibt es auch einige zu bewundern, was entweder der ausgehenden Kraft, oder des Teilweise harten und verspurten Pulvers zu schulden ist.
Über die letzten Hänge gibt es nicht viel zu berichten, ausser das es sulzig war, ich komplett müde in den Füßen war und so einige Stürzte dabei waren.
Zum Glück sind wir aber alle gut unten angekommen und wer noch nicht müde war, konnte sich die letzten Meter auf der Langlaufloipe nochmal verausgaben. Ich glaub aber das keiner Bedürfnisse dazu verspürte.

Die Tour war sehr schön, auch wenn im unteren Bereich schon etwas Schneemangel vorherrscht. Aber das Schöntal und die Schöntalspitze haben mir sehr gut gefallen.

Gesamtzeit: 5h54min
Aufstieg: 1394hm


Montag, 20. Februar 2017

Schafzöllen 2426m - Skitourenwoche

Nachdem die Tour gestern länger als geplant wurde, machen wir einfach heute unsere Eingehtour.
Wir starten beim Speicher Längental und folgen den Spuren bis auf knapp über 2000m. Hier biegen wir Richtung Westen ab und kommen durch einen lichten Wald. Die Sonne zeigt sich auch schon ein wenig und so wirkt der Wald mit dem Pulverschnee und den Sonnenstrahlen wie ein Winterwonderland.

Es sind heute nicht viele Höhenmeter zu bewältigen und so sind wir auch schon bald am Gipfel. Dort zeigt sich die Sonne leider immer nur kurz und so bleiben wir kürzer als erhofft.
Für die Abfahrt finden wir noch einen schönen unverspurten Bereich. Einige schöne Stürze gibt es auch zu sehen. Die Schneebedingungen sind heute aber viel besser als gestern.
So sind wir auch schnell wieder unten und müssen nur durch ein Latschenfeld finden, bis wir wieder auf die Forststraße kurz vor der Staumauer treffen.

Das Schafzöllen ist eine sehr kurze, aber durchaus schöne Tour.

Gesamtzeit: 3h15min
Aufstieg: 528hm


Sonntag, 19. Februar 2017

Schaflegerkogel 2405m - Skitourenwoche

Die Skitourenwoche beginnt, juhu!
Wir wollen eine kleinere Eingehtour machen. Unser Ziel ist der Angerbergkopf. Eine "Unbedeutende Erhebung mit grandioser Aussicht", so zumindest die Beschreibung im Tourenführer.
Die Tour sollte knapp unter 1000hm lang sein. Leider haben wir überlesen, dass diese Angabe ab dem Ghf. Bergheim gerechnet ist. D.h. wir haben 350hm mehr und auch einen ganz schön langen Forststraßen Hatscher.

Das Wetter ist gut und die Runde lustig, daher zieht sich die Forststraße nicht ganz so in die Länge. Es dauert aber trotzdem sehr lange, bis wir die Furggesalm erreichen und von der Forststraße auf freies Gelände kommen. Da wir einer vorhandenen Aufstiegsspur folgen kommen wir sehr weit Richtung Süden und wollen nicht mehr zum Angerbergkopf queren. Stattdessen gehen wir auf den höheren Schaflegerkogel.
Da das erst meine 2. Skitour ist und ich schon seit Monaten kein Ausdauertraining mehr gemacht habe, bin ich schon ziemlich fertig. So muss ich unterhalb des Gipfels schon mein Gipfelbrot essen. Dafür hab ich dann wieder Kraft und schaffe es auf den Gipfel.
Dort sind wir alleine und genießen den wunderschönen Ausblick.

Der Gipfelhang wäre eigentlich super und Pulver liegt auch. Leider fehlt die Unterlage. Somit suchen wir zwischen den Steinen runter und können den grundlosen Pulver nicht so richtig genießen. Einige Steine erwischen wir auch und so sind wir froh, als wir bei der Furggesalm auf die Forststraße kommen. Dieser folgen wir bis zum Parkplatz, was ganz schön lange dauert und wir sind erstaunt, dass wir das alles rauf gegangen sind.

Bis auf die lange Forststraße und den Schneemangel ist die Tour sehr schön. Vor allem die Aussicht am Gipfel ist super.

Gesamtzeit: 5h55min
Aufstieg: 1347hm

Samstag, 28. Januar 2017

Polster Skitour

Erste Skitour der Saison. Da ich in der letzten Saison auch nur 2 Touren gemacht habe und noch nicht weiß wie fit meine Knie und mein Rücken sind, suchen wir uns etwas einfaches aus.
Wir starten bei der Latschnstubn und gehen Richtung Leobner Hütte. Vor uns zweigt einer gleich nach der Materialseilbahn Richtung Hüttenhang ab, da gehen wir nach. War aber keine gute Idee. Viel zu steil der Hang und zu hart der Schnee. So kämpfen wir uns rauf, was viel Kraft und Nerven kostet. Bei der Leobner Hütte gehen wir gleich vorbei und müssen erst mal Schnee suchen. Ein Schneeband führt uns dann weiter zum Hirschecksattel, hier gehen wir links rauf Richtung Polster. Auch hier geht uns der Schnee aus und wir machen Grasskilauf. Erst oben bei der Querung zum Gipfel ist wieder Schnee in Sicht. Der Gipfel schaut auch nicht nach viel Schnee aus, darum lassen wir die Ski unterhalb der Gipfelaufbaus liegen und stapfen zum Gipfelkreuz und Sender rauf.

Belohnt werden wir mit einer wunderbaren Sicht. Rundherum ein wunderschönes Bergpanorama. Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen. Danach gehen wir wieder runter, holen unsere Ski, die wir aber gleich auf den Rucksack schnallen, denn wir müssen ein Stückchen absteigen, es gibt auf der Südseite einfach keinen Schnee. Bei der alten Bergstation vom 1er Sessellift müssen wir auch noch vorbei und erst einige Meter danach treffen wir wieder auf Schnee. Der ist schon ganz schön patzig. Wir schauen das wir sicher und schnell über die Piste nach unten kommen. Die Beine sind das noch nicht gewohnt und so sind wir froh, als wir wieder beim Auto ankommen.

War eine schöne Papa-Gedenk-Tour mit wunderbarem Wetter. Vor allem als wir wieder in Graz in der Nebelsuppe ankommen, können wir uns über das schöne Erlebte noch mehr freuen.

Die Temperaturen sind heute sehr unterschiedlich. In Vordernberg waren es -16°C, beim losgehen -5°C und bei der Rückkehr zum Auto zeigt das Thermostat +16°C.

Aufstieg: ca. 700HM
Aufstiegs Zeit: ca. 2h20m
Gesamt: 3h30m



Sonntag, 9. Oktober 2016

Bericht zu Toskana Urlaub 2016

Auf unserem Reiseblog ist der Reisebericht zu unserem Toskana Urlaub.