Donnerstag, 26. Oktober 2017

Meßnerin

Wir wollen heute das schöne Herbstwetter genießen und so suchen wir uns eine Bergtour im Hochschwabgebiet aus. Es soll auf die Meßnerin gehen und über die Pillsteiner Alm in einem Bogen zurück.

Wir starten im Haringgraben gleich nach Oberort. Der Weg führt uns steil und sehr direkt Richtung Gipfel und nach ca. 1h wird der Ausblick auch sehr imposant. Der Nebel im Tal macht es nochmal schöner und wir kommen auch flott voran. Kurz unterhalb der Baumgrenze liegt dann auch schon stellenweise Schnee und ab ca. 1700m ist dann eine fast durchgängige Schneedecke bis auf den Gipfel.

Oben angekommen können wir zuerst die Aussicht noch nicht so genießen, da es ganz ordentlich bläst und so sitzen wir uns auf der Südseite etwas versteckt unterhalb des Gipfels zur Jause.

Gestärkt und eingepackt bestaunen wir dann aber doch noch die Aussicht Richtung Norden. Vor uns spannt sich das gesamte Hochschwabgebiet auf und wir bestaunen die schöne Aussicht.

Unsere Runde streichen wir aber heute. Unsere Schuhe sind anscheinend nicht mehr ganz dicht, Goretex hält anscheinend doch nicht so lange und die geplante Runde führt zuerst weglos den Gipfelhang runter, bis wir auf den Steig treffen. Da hier auch einiges an Schnee liegt, wollen wir diese Nasse Rutschparty nicht wagen und somit wählen wir den Aufstiegsweg auch für den Abstieg.

Die Meßnerin ist ein toller Gipfel, mit schöner Aussicht. Die geplante Runde werden wir sicher noch nachholen, wenn kein Schnee mehr liegt.

Aufstieg: 2h, ca. 1000hm
Gesamtzeit: 4h


Samstag, 23. September 2017

Hochalm - Maria Schnee

Der Herbst kommt und der erste Schnee liegt auch schon. So suchen wir uns eine kurze Wanderung, mit nicht zu hohem Ziel. Ein wenig Schnee haben wir aber dann doch unter unseren Füßen, aber das war beim Namen der Tour eigentlich schon klar :-)

Die Tour ist recht schön, vor allem der Ausblick von der Kirche und dem kleinen Gipfel dahinter.
So richtig motiviert waren wir heute nicht und der kalte Wind hat es auch nicht besser gemacht, ansonsten wäre der Weg zur Lamprechthöhe nicht mehr weit und die Aussicht von dort ist sicher nochmal schöner, da man von dort auch Richtung Norden sehen kann.

Gehzeit Gesamt: ca. 3h
Gehzeit Bergauf: ca. 1,5h
Aufstieg: ca. 800hm


Samstag, 9. September 2017

MTB Biwaktour - Schöckl - Sommeralm - Hochlantsch

Der Gedanke spukt mir schon länger im Kopf herum. MTB Abfahrt vom Hochlantsch nach Mixnitz. Sollte doch ein Teil fahrbar sein. Ich war aber schon länger nicht mehr am Hochlantsch und so wusste ich nicht, dass der Wanderweg verlegt wurde....

Aber um überhaupt die Abfahrt zu versuchen, muss man erst mal hinkommen. Also hab ich eine Route geplant und Bernd geschickt. Er hat leider keine Zeit, ich will das schöne Wetter aber nutzen und so ziehe ich am Freitag morgen alleine los.

Mein erstes Ziel ist der Schöckl, vom Fuß der Leber weg. Die Route ist bekannt, was bei der Motivation aber auch nicht immer hilft. Nach 3h hab ich aber den Gipfel erreicht. Eine schnelle Stärkung in der Hütte und ich mach mich an die zuerst steinig-holprige, dann schön waldig-flowige Abfahrt zum Schöcklkreuz. Jetzt folgt eine Asphaltpassage, die ich aber mit Zwischentrails auf dem 06er-Mariazellerweg garniere und so bin ich schnell in Arzberg und rolle gemütlich nach Passail.

Jetzt muss ich mich nochmals stärken, denn der weitere Weg ist mir vom Mariazell gehen schon bekannt und da weiß ich, dass das nicht alles schön wird.
Bis zur Ochsenhalt hab ich schon einige Schiebepassagen dabei und weiter auf den Schwarzkogel kommt dann noch eine Tragepassage dazu. Dafür gibts auf der Sommeralm einen Radler zur Stärkung.

Es ist ca. 16 Uhr und ich liege somit gut in der Zeit. Wasser hab ich auch nachgefüllt und so fahre ich zuerst am 06er, vorbei am Windrad, auf schönen Wegen weiter, bis ich dann doch abzweige und den Wanderweg Richtung Heulantsch wähle.
Jetzt wird's schon etwas anstrengend, den bergauf kann ich auf dem Almboden nicht mehr fahren und so schiebe ich meistens. Und so zieht sich der Weg, vorbei an der Stoahandhütte, zum Heulantsch noch gewaltig und ist kräfteraubend. Doch auch diesen erreiche - umfahre - ich und muss entlang eines Büffel-Geheges! runter Richtung Straße und Hotel Pierer. Soweit fahre ich aber dann doch nicht, ich hab heute mein eigenes Hotel dabei, sondern ich fahre ein Stück auf der Straße Richtung Breitenau.

In der 2. Kehre zweigen 2 Forststraßen ab, einmal die Drachentour und eine Sackgasse. Ich wähle zweitere und hoffe, das ich irgendwie auf die Forststraße zum Hochlantsch komme.
Komme ich auch, aber nur tragender-weise durch sehr steilen Wald.
Jetzt ist es kurz vor 18 Uhr, eigentlich wollte ich mir jetzt ein Plätzchen suchen für die Nacht. Irgendwie sag ich mir aber immer "...eine Kehre noch ...". Und schließlich sind es dann wirklich nur mehr ein paar Höhenmeter und eine Schiebepassage und ich bin am Wanderweg zum Hochlantsch, kurz vorm Gipfel. Jetzt heißt's nochmal Rad schultern und die letzten Höhenmeter zum Gipfel bewältigen. Ich schaffe es gerade noch mit den letzten Sonnenstrahlen. Jetzt geht aber auch nix mehr. Bin fertig, durchgeschwitzt, hungrig und müde.
Schnell Biwakplatz suchen, umziehen und Biwakzelt aufstellen. Gekocht wird halb sitzend im Zelt mit Schlafsack überm Kopf, ich hab wenig Kleidung mit und es wird sehr schnell kalt und feucht.
Um 20 Uhr ist dann auch "Licht aus!". Mir reicht's.

Die Nacht ist ok, nur etwas feucht ist es in meiner Herberge. Aufgrund des kalten Windes mag ich die Lüftungsschlitze nicht aufmachen und so bildet sich Kondenswasser an den Innenwänden. Kalt ist mir aber nicht. Während der Nacht verzieht sich auch der dichte Nebel, kein Wunder bei dem Wind und um 6:20 merke ich auch schon, dass es irgendwie sehr hell ist hier.
Ich mach mal ein bisschen meine "Balkontür" auf und schau direkt in den Sonnenaufgang. Wunderschön. Zum Aufstehen und "draussen" herumgehen ist es mir viel zu kalt und nass und so muss nur die GoPro raus, ich bleibe im Schlafsack.

Irgendwann mag ich aber auch raus, sollte auch mal los, bevor mir die Wanderer übers Zelt hüpfen. Nachdem ich meine nassen Radsachen wieder angezogen habe - pfui! - halte ich mich auch nicht mehr wirklich lange auf, sondern packe schnell zusammen.
Kaum fertig, kommen schon die ersten Wanderer :-)

Und jetzt kommt der Teil den ich zu Beginn erwähnt habe, die haben mir doch glatt den Wanderweg verlegt. Da geht mit fahren nicht sehr viel und so trage ich mein Rad ganz schön weit. Da alles nass ist und die Steine und Wurzeln auch nicht sehr vertrauenserweckend sind, bleibt es auf den ersten Höhenmetern auch nur bei sehr zögerlichen Fahrversuchen. Irgendwann fühle ich mich wieder sicherer, es ist trockener und nicht mehr so steiles Stein-gehopse und ich kann endlich fahren.
Auf den Weg vom Guten Hirten nach Mixnitz - Prügelsteig - hab ich mich schon gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Fast alles Fahrbar und sehr schön und so komme ich auch gut voran und bin bald unten beim Eingang zur Bärenschützklamm. Hier kommen wir am breiten Wanderweg schon viele Wanderer entgegen und ich rolle die letzten Höhenmeter bis zum Parkplatz.

Leider finde ich in Mixnitz kein Café/Wirtshaus das offen hat und so frage ich einen Passanten. Gibt nix, aber einen Tipp, damit ich bis nach Graz nicht alles auf Asphalt fahren muss bekomme ich noch. Somit zweige ich auf die Drachentour ein, die mich nach Tyrnau führt, von wo ich dann nach Frohnleiten fahren kann. Die Kräfte sind heute nicht mehr wirklich so vorhanden und so muss ich bergauf sehr viel schieben. Dafür bin ich bergab schneller, weil ich keine Kraft mehr zum Bremsen hab ;-)

Ab Tyrnau bin ich dann auf Asphalt unterwegs. Jetzt wird's aber Zeit für ein 2. Frühstück, kurz vor Frohnleiten werde ich dann fündig. Frisch gestärkt starte ich in die letzte Etappe, die mich am R2 Radweg nach Graz führt. Diese ca. 40km kosten mich wirklich nochmal einiges an Motivation.
Aber irgendwie gehts dann doch und so schaffe ich es bis nach Hause.

War eine sehr schöne, sehr harte Tour.

Schöckl - Arzberg - Passail - Ochsenhalt - Sommeralm - Heulantsch - Hochlantsch - Biwak
Gesamtzeit 10h
Fahrzeit 7h22min
Strecke 69km
Aufstieg 2905hm

Wanderweg Guter Hirte - Prügelsteig - Mixnitz - Drachentour Teil - Tyrnau - Frohnleiten - Radweg Graz
Gesamtzeit ca. 6h
Fahrzeit 4h
Strecke 60km
Aufstieg 500hm




Samstag, 26. August 2017

Mit dem Fahrrad zur Kesselfallklamm

Heute machen Uwe, Sylvia und ich eine Rad-Wander-Tour.
Zuerst müssen wir jedoch die 28% Steigung vom Fuß der Leber auf die Leber bewältigen. Und das ist kein Spaß! Irgendwie schaffen wir es und somit haben wir auch die gröbsten Schwierigkeiten hinter uns. Von der Leber können wir gemütlich Richtung Semriach rollen und sind dann auch sehr schnell bei der Kesselfallklamm.
Die Klamm selbst ist sehr schön angelegt, hat aber derzeit wenig Wasser. Für den Rundweg brauchen wir nicht lange und so sind wir nach nicht einmal 1h schon wieder zurück bei unseren Rädern. Da haben wir noch leicht Zeit für eine Stärkung beim Wirt nebenan.
Für den Rückweg wählen wir eine andere Strecke und sparen uns somit eine längere Steigung. Wir fahren zuerst nach Friesach und hier auf dem R2 zurück nach Graz.

War ein sehr netter Ausflug mit ca. 50km und knapp 500hm. Die Klamm ist auch nett, aber eher kurz.


Dienstag, 15. August 2017

Rennfeld Runde

Heute machen Sylvia und ich eine kleine Wanderung, auf einen mir noch nicht bekannten Berg. Das Rennfeld. Von weitem schon oft gesehen, aber noch nie bestiegen.
Sylvia sucht uns eine Route aus, die uns von Pernegg, genauer vom Gabraungraben aus auf das Rennfeld führt.
Der Weg ist ganz schön steil und so haben wir die 1000hm in 2h geschafft und stehen auf dem aussichtsreichen Gipfel. Von hier hat man wirklich einen schönen Rundblick. Hohe Veitsch, Hochschwab, Eisenerzer und noch ein paar Gipfel der Triebener. Richtung Süden sieht man auch schön den Hochlantsch und den Schöckl.

Unsere Abstiegsroute führt uns über den Buchecksattel und den Eggersattel zurück zum Ausgangspunkt.

Gesamtzeit: 4h
Aufstiegszeit: 2h
Aufstieg: 1060hm


Samstag, 12. August 2017

Radtour durch die Weststeiermark

Da kenn ich mich ja gar nicht aus. In den meisten Orten der Weststeiermark war ich noch nie, darum hab ich mal mein Planungstool angeworfen und eine schöne Route gezaubert.
Keiner will uns begleiten und so starten Sylvia und ich um 7:30 von Graz aus.

Unsere Route: Graz - Stainz - Deutschlandsberg - Schwanberg - Eibiswald - Leutschach - Gamlitz - Ehrenhausen - Graz

Geplant haben wir mit dem Rad bis Ehrenhausen zu fahren und dort den Zug bis Graz zu nehmen. Weil wir aber noch fit sind wollen wir noch ein Stück Richtung Graz mit dem Rad fahren. In Wildon stärken wir uns nochmal mit Eis und Eiskaffee und dann ist es auch schon egal. Somit fahren wir alles mit dem Rad. Den Gegenwind die letzten Kilometer hätten wir nicht mehr unbedingt gebraucht, geschafft haben wir es trotzdem.
War eine sehr schöne Tour, etwas lang aber schön.

Gesamtzeit: 11h30min
Fahrzeit: 8h30min
Strecke: 150km
Aufstieg: 1300hm



Sonntag, 6. August 2017

Bergwochenende in der Ankogelgruppe - Säuleck 3086m und Hochalmspitze 3360m

Heuer ist unser Bergwochenende in der Ankogelgruppe. Eine kleine Gruppe tapferer Bergfexe macht sich trotz schlechtem Wetter auf, um die Hütten und Gipfel zu erkunden.

1. Tag - Aufstieg zum Arthur v. Schmid Haus:
Josef und Hans-Peter parken beim Gösskarspeicher und steigen über die Mallnitzer Scharte zur Arthur v. Schmid Hütte auf.
Geri und Emmi (schreibt man das so?) steigen wie wir von Dösen aus auf.
Als Sylvia und ich dort starten beginnt es ein wenig zu Tröpfeln, aber es hört bald auf und die Sonne knallt uns mit voller Kraft in den Nacken. Nur rund herum schaut es ziemlich nach Regen aus und einige Donnergroller hören wir auch schon.

Der Weg führt uns vorbei an der Konradhütte und nach einem steilen Anstieg kommen wir auf eine wunderschöne Ebene, wo sich auch die Dösner Hütte (Jagdhütte) befindet. Schöne Wiesen mit kleinen Bachläufen durchziehen das Gebiet und ein letzter steiler Anstieg durch Geröll bringt uns zur Arthur v. Schmid Hütte, die wunderschön direkt am Dösner See liegt.
Ordentlich durchgeschwitzt und erhitzt "springen" wir gleich in den See und kühlen uns ab.
Frisch gewaschen sind wir bereit alle zu begrüßen.
Auf der Terrasse ist es noch angenehm, wird dann aber doch etwas kühler und darum wechseln wir in die Hütte. Lange wären wir aber ohnehin nicht mehr sitzen geblieben, denn der "versprochene" Regen setzt mit starkem Wind ein und wir müssen unsere Kleidung draussen retten, bevor sie wieder nass wird.

Aufstieg: 800hm
Zeit: 1h50min

2. Tag - Säuleck und über den Detmolder Steig auf die Hochalmspitze:
Josef, Hans-Peter und ich wollen heute eine etwas längere Tour angehen und so stehen wir um 6 auf. Leider regnet es sehr stark und die Sicht liegt bei 0. Während des Frühstücks wird es aber heller und es hört zu regnen auf und so starten wir noch vor 7 Uhr.

Sylvia, Emmi und Geri haben heute das Säuleck und dann den Weg über die Mallnitzer Scharte zur Gießener Hütte am Programm. Die müssen nicht so bald starten und können das schöner werdende Wetter noch vom Frühstückstisch aus genießen.

Wir haben zu Beginn noch den gleichen Weg, unser erstes Ziel ist das Säuleck, das wir nach 1h50min erreichen. Unser weiterer Weg führt uns dann über den Detmolder Steig zur Schneewinkelspitze 3016m und weiter zur Winkelscharte 2856m. Der Steig ist schön zu gehen, nur die Steine sind stellenweise noch etwas rutschig und einige steile, aber versicherte Stellen sind auch dabei. Wir kommen gut voran, nur der letzte Teil ist dann doch etwas ausgesetzter und die Höhe macht sich dann auch schon bemerkbar. Aber nach ca. 6h (3h50min vom Beginn des Steigs unterhalb des Säuleck) sind wir am Gipfel der Hochalmspitze. 

Zwischendurch können wir immer wieder schöne Blicke ins Tal und auf den Grat, samt Gipfel vor uns, erhaschen, oben am Gipfel haben wir dann mit der Sicht leider kein Glück. 
Somit fällt die Pause eher kurz aus, der Wetterbericht sagt auch nichts rosiges voraus, so sehen wir zu, dass wir den Abstiegsweg vorbei an den Steinernen Mandeln über den Rudolstädter Weg finden. Je tiefer wir kommen, desto besser wird die Sicht, zwar nicht auf die umliegenden Gipfel, aber zumindest nach unten. Der Steig runter zum Eis-Schneefeld ist nochmal spannend und ausgesetzt. Auch das Schneefeld ist nicht zu unterschätzen. Wir seilen ab, bzw. stapfen konzentriert nach unten, bei >30° will keiner ausrutschen.
Der weitere Abstieg erweist sich als anstrengend und führt weglos, Markierungen suchend über Steinhaufen und Felsblöcke. Die Gießener Hütte haben wir schon von weiter oben mal erblickt, aber sie ist noch weiter weg als gedacht und so benötigen wir vom Gipfel ca. 2h50min für den Abstieg. Nicht sehr flott, aber ich hoffe unsere Knie werden es uns danken. 

Als wir nach fast 9h bei der Hütte ankommen sind wir schon etwas müde und ich für meinen Teil auch etwas fertig. Ich glaube Hans-Peter hat auch genug. Nur Josef ist noch motiviert, aber das ist eine andere Geschichte, unglaublich.
Die anderen drei sind auch erst seit ein paar Minuten hier. Ihre Tour war aufgrund der Wegbeschaffenheit auch schön fordernd. 

Das Wetter hat gehalten und wir können ein erweitertes 1er-Menü vor der Hütte einnehmen.
Den restlichen Abend verbringen wir dann mit Kalorienzufuhr. So ein Schweinsbraten mit Knödel und Bier kann schon was.

Aufstieg: ca. 1500hm
Zeit: 8h50min


3. Tag - Gießener Hütte zum Gösskarspeicher:
Ich für meinen Teil mag heute nicht mehr direkt zu unserem Auto zurück gehen. 5h über teils schlechte Wege glaub ich lass ich mir heute entgehen. Ich habe einen Muskelkater. Sonst ist auch niemand so richtig motiviert, Wetterbericht sagt wiedermal Regen voraus.
Somit steigen wir alle 6 direkt zum Parkplatz ab.
Das ist auch in 1h geschafft. 

Hans-Peter ist so nett und fährt uns rüber zu unserem Auto nach Mallnitz, eine ganz schöne Reise.

Das Bergwochenende war auch dieses Jahr wieder ein sehr schönes Erlebnis. Wetter war sehr schlecht vorausgesagt, aber während des Tages hat es immer ausgehalten, nur in der Nacht hat es geregnet und das hat uns nicht wirklich gestört.
Gruppe war auch super und für einige Lacher und Peinlichkeiten wurde auch gesorgt, ich sag nur "wo is'n de Oide..."
Danke an alle die dabei waren und die, die gerne dabei gewesen wären, nächstes mal klappt's.


Samstag, 29. Juli 2017

Großer Speikkogel mit Biwak bei den Glitzfelsen

So schönes Wetter und der Urlaub gleich vorbei. Da wollen wir nochmal in die Berg und auch gleich dort Übernachten.
Claudia und Daniel wollen da auch mit und darum machen wir uns an einem heißen Samstag auf und starten in der Nähe von Schwanberg über die Brendlalm, Kramerin, vorbei an der Glitzalm zum kleinen Frauenkogel. Daniel und Claudia waren schon am Speik und sind nicht mehr so motiviert, so lassen wir sie mit unseren Rucksäcken zurück und Sylvia und ich gehen sehr flott auf den Großen Speikkogel. Fernsicht ist heute leider nicht so gut, bei guter Sicht muss der Ausblick super sein, und so halten wir uns nicht lange am Gipfel auf, sondern gehen zurück zu den Beiden.

Ein paar Meter gehen wir dann gemeinsam noch Richtung Glitzfelsen, bis wir einen geeigneten, Kuhfreien, Biwakplatz finden.
Platz ist bald gefunden und dann startet die Jause. Gut gestärkt bewundern wir den Sonnenuntergang und bereiten unser Lager vor.
Die Sterne kommen auch schon langsam zum Vorschein und so sitzen wir, Rotwein trinkend und Sterneschauend da, bis wir schließlich müde werden und uns in unsere Schlafsäcke verkriechen.

So tief verkriechen muss ich mich gar nicht, es ist warm. Erst in den Morgenstunden kommt etwas stärkerer Wind auf und ich muss mich wieder etwas im Schlafsack verstecken.
So lange hält es uns dann aber alle nicht in den Schlafsäcken, mit der Morgendämmerung und den ersten Sonnenstrahlen sind wir dann alle auf und suchen uns ein Frühstücksplatzerl an der Sonne.

Ziemlich angegessen packen wir unsere Biwaksachen und wandern zur Brendlalm, wo es noch ein 1er-Menü gibt. Die letzte Stunde Abstieg bis zum Auto schaffen wir auch noch und somit ist ein super Biwakausflug geglückt.

Auf den Speikkogel möchten wir unbedingt nochmal, wenn die Fernsicht ein wenig besser ist.


Montag, 24. Juli 2017

Bericht zum Drauradweg 2017

Auf unserem Reiseblog ist der Bericht zu unserer Drauradweg Fahrradtour zu finden.

Freitag, 7. Juli 2017

Männerradeln mit Biwak an der Hirzmannsperre

Auch dieses Jahr wollen wir wieder die schöne Hirzmannsperre besuchen.
So macht sich die erprobte Gruppe auf den Weg, neu mit dabei ist Peter.
Wir radeln wieder von Graz weg, kaufen unterwegs Verpflegung und schinden uns bis zur Hirzmannsperre.
Dieses Mal hatten wir mit dem Wetter nicht soviel Glück. Aber ein rechtzeitiges Unterstellen hat uns vor dem Gröbsten bewahrt.
Am Stausee haben wir dann zum Glück auch unser Tarp schon gespannt, als es plötzlich zu Regnen beginnt.
Das Wetter hat sich aber wieder gebessert, nur der Wind war etwas lästig während der Nacht.

War wieder ein super Erlebnis, fast schon ein Abenteuer, das wir gerne wiederholen können.


Samstag, 24. Juni 2017

Gösseck und Grieskogel

Sylvia hat eine Wanderung ausgesucht, ob sie dafür gelobt wird?

Claudia, Daniel, Sylvia und ich starten um 7 Uhr in Graz. Es soll ein heißer Tag werden und wie in den letzten Tagen auch, muss mit Gewittern gerechnet werden.
Um kurz nach 8 haben wir geparkt, 1 € Parkgebühr bezahlt und starten los vom Zeller auf 893m.
Auf einer Forststraße gehts zuerst kurz bergab und dann steigt sie schon. Die Temperaturen sind hier im Schatten noch angenehm. Wenig später wechseln wir auf den schmalen Pfad, der uns meist steil nach oben und Richtung Nord-Westen führt.
Dadurch das der Wanderweg in einem Graben liegt, dem Bechlgraben, ist es ganz angenehm, aber ins Schwitzen kommen wir trotzdem. Erst auf ca. 1600hm kommen wir aus dem Wald, jetzt wird es heiß, aber auch nicht so lange, denn ein paar hundert Hm weiter oben kommt starker Wind auf, wir sind genau in der Düse zwischen Gösseck und Grieskogel und der Wind weht uns vom Wildfeld (Sattel, nicht der nahe gelegene Berg) entgegen.
Somit machen wir weniger Pausen und kommen schnell voran. Nach 2h40min sind wir am Gipfel und zu unserer Überraschung ist es hier nicht so windig. Somit bleiben wir am Gipfelplateau für unsere Jausenpause. Die Sicht ist nicht sehr gut, zu trübe ist es, aber einige Berge rundherum sieht man schon. Und da wir zum ersten Mal hier sind, ist diese Ansicht natürlich ganz neu und sehr schön.

Allzu lange halten wir uns dann doch nicht auf, wir steigen wieder ab und steuern unser nächstes Ziel an, den Grieskogel. Unter dem Gipfel führt ein Wanderweg vom Wildfeld kommend vorbei, wir gehen aber am Plateau noch ein paar Meter weiter Richtung Kahlwandspitze und dann Weglos auf den Grieskogel. Dort ist es wieder sehr windig und somit gehen wir gleich weiter bis wir wieder auf den Wanderweg treffen.
Dieser führt uns zuerst durch kleine Latschenfelder, anschließend durch einen schönen Wald vorbei am Rumpeleck, bis wir fast ganz unten wieder auf den Aufstiegsweg treffen. Kurze Zeit später sind wir wieder am Parkplatz angelangt.

War eine sehr schöne Wanderung. Steiler Aufstieg, neue Gipfelperspektiven, eine alternative Abstiegsroute in schöner Natur.
Sylvia bekommt sehr viel Lob!
Hoffentlich wird sie nicht übermütig bei der nächsten Tourenauswahl ;-)

Gesamtzeit: 6h
Aufstieg: 1366hm

Sonntag, 18. Juni 2017

Bergfried - Sternentrail

Heute ist der letzte Tag und da das Wetter so schön wird wollen wir doch noch eine kleine Tour machen. So richtig motiviert sind wir zuerst noch nicht alle, aber ein 7er-Team findet sich dann doch. Wir nehmen uns nochmal den Sternentrail vor, wobei nur das schon bekannte Team auch den Sternentrail abfahren will, die anderen fahren den Anfahrtsweg zum Ghf. Bergfried wieder ab.
Der ist aber auch sehr schön und gibt immer wieder wunderbare Blicke auf den Millstättersee frei.

Der Sternentrail geht bei Hans-Peter und mir heute nicht so gut, nur Bernd ist nach dem Most guter Dinge. Wir meistern ihn aber trotzdem und heute bin ich wirklich froh, als wir in Döbriach gut und unverletzt ankommen. War heute einfach schon etwas müde im Kopf und Kraft war auch nicht mehr so viel da. Für diesen Trail sollte aber beides vorhanden sein. Nichtsdestotrotz ist der Trail super. Sehr abwechslungsreich, schwierige Passagen, fast durchgehend schwierig, wobei sich die Anforderungen stark ändern. Mal steil mit tiefen Rinnen, mal steinig verblockt, Wurzelteppich, Spitzkehren und enge steile Passagen wo man von Stein zu Stein muss. Nur 2 Passagen "unfahrbar".

Am Campingplatz müssen wir dann schnell abbauen und unser Auto rausstellen. Danach genießen wir nochmal das kühlende Nass des Millstättersees, bevor die Heimreise beginnt.

War wieder ein sehr schöner MTB-Urlaub. Danke fürs organisieren und die Mitfahrer.
Ein paar Bilder gibts hier.

Gesamt Video wird noch ein wenig dauern.



Samstag, 17. Juni 2017

3 Hüttentour - Hochpalfnock - Schluchtentrail

Heute haben wir wieder Großes vor.
Sylvia, Alex und Wolfgang starten die Millstätter Alm Tour, der Rest will die 3 Hüttentour angehen.
Uns führt ein netter Weg von Döbriach zuerst sehr steil bergauf, dann angenehm dahin Richtung Obermillstatt. Wir folgen der Mautstraße zur Schwaigerhütte. Dort findet sich wieder das +1-Schwitz-Team ein, dass weiter zur Millstätterhütte fährt-schiebt.
Kurz oberhalb der Millstätterhütte, am Törl, sind gerade Sylvia und die anderen beiden angekommen und so starten wir gleich rauf. Wolfgang schließt sich unserem "Gipfelteam" an, die Mädls fahren zu den anderen runter zur Schwaigerhütte.
Unser ausgewählter Gipfel ist der Hochpalfennock und so heißt es nach einigen Schiebemetern Rad schultern und steil bergauf. Nach ca. 100hm haben wir aber das Schlimmste geschafft und schieben bis nach oben. Ein paar Meter trennen uns noch vom Gipfel, aber die können wieder gefahren werden.

Der Ausblick ist super und nach einer kurzen Pause machen wir uns für die Abfahrt bereit.
Wir fahren am Grat Richtung Tschierwegernock einen super Trail und meine Bedenken, das wegen des langen Aufstiegs keine Kraft mehr für die Abfahrt habe, bewahrheiten sich nicht. Gabel auf, Dämpfer auf und die Kraft und Motivation war wieder da.
So sind wir auch schnell bei der Alexanderhütte angelangt. Da der Weg zw. Millstätterhütte und Schwaigerhütte nett ausgesehen hat, wollen wir den auch noch fahren, d.h. wir müssen nochmal ein paar Höhenmeter zur Millstätterhütte machen. Aber auch die haben wir bald und so nehmen wir auch noch diesen Trail mit.
Auf der Schwaigerhütte warten dann die anderen schon eine ganze Weile auf uns. Wir müssen uns aber auch noch stärken und danach gehts Talwärts auf dem Schluchtentrail.

Der ist sehr schön, wobei wir eine Alternative wählen und nicht alles dem GPX Track nachfahren. Hier sind aber die schönsten und technisch schwierigsten Stellen zu finden, einfach genial.
Nahe Obermillstatt spuckt uns der Trail aus und wir fahren denselben Weg zurück nach Döbriach, den wir für die Anreise genommen haben.

War eine sehr schöne Tour. Zwar sehr anstrengend, auch die Abfahrt sehr schwierige, mit technische Passagen, aber insgesamt super.
Am Abend gibts dann "Nudlparty", wir sind hungrig.
Ein paar Bilder gibts hier.



Freitag, 16. Juni 2017

Seenrunde und ein abgebrochene Buschenschanktour

Nachdem die Tour gestern als Starttour schon ganz schön stark war, wollen wir es heute etwas lockerer angehen. Außerdem sagt der Wetterbericht heute etwas Regen voraus.
Somit starten wir in die Seenrunde, mit dabei auch 2 Kinder im Kindersitz. Wie der Name schon vermuten lässt, führt uns die Tour um den Millstättersee. Wir fahren im Uhrzeigersinn und somit zuerst an der Südseite des Sees Richtung Seeboden am Westufer. Der Radweg ist sehr schön und wir kommen auch flott voran. In Seeboden trennen wir uns dann. Die Kinder dürfen Schifferlfahren, wir müssen weiter strampeln.
Unser nächstes Ziel ist die Buschenschank Höfler, wir starten von Millstatt aus nämlich die Buschenschanktour. Leider ist die Buschenschank Höfler nicht geöffnet und in Laubendorf beginnt es leicht zu nieseln, da der Blick Richtung Westen, aus welcher die Regenwolken heranziehen auch nicht viel versprechend ist, entscheiden wir die Buschenschanktour abzubrechen und stattdessen in ein Café in Millstatt zu gehen. Kaum angekommen, beginnt es schon zu regnen. Dort warten wir den größten Regen ab und dann starten wir zurück nach Döbriach.
Der Zug fährt ab und der Lockführer Josef kann nur seinen 1. Heizer Hans-Peter mitnehmen, sonst kann keiner folgen (so wie die meisten Leser wahrscheinlich auch nicht folgen können...).

Heute wird wieder gegrillt und zwar mit der ganzen Partie. Das Wetter ist auch wieder gut und so steht einem netten Abend nix im Wege.
Ein paar Bilder gibts hier.



Donnerstag, 15. Juni 2017

Kolmnock - Alter Almweg-Trail - Bergfried - Sternentrail

MTB-Urlaub ist angesagt. Nachdem wir in den letzten beiden Jahren in Kobarid im Soca-Tal waren, geht es dieses Jahr etwas nördlicher zur Sache.
Unsere Basis ist Döbriach und von dort wollen wir die Nockberge erkunden - Nockbike nennt sich das Konzept. Es gibt eine Homepage mit ca. 20 Tourenbeschreibungen, GPX Tracks und Übersichtskarten.

Wir sind eine große Gruppe. 15 Erwachsene und 4 Kinder. 5 von uns bleiben am Campingplatz, die anderen in Apartments die zum Camping-Brunner dazu gehören.

Unsere erste Tour startet in Bad Kleinkirchheim. Da die Zufahrt auf der Bundesstraße und die zusätzlichen 500hm niemanden überzeugen, fahren wir mit den Autos bis Bad Kleinkirchheim. Von hier starten wir über sehr angenehm steigende Forststraßen zum Kolmnock.
Nach den letzten schweißtreibenden Höhenmetern machen wir am Gipfel Pause und starten die Abfahrt, zuerst über sehr schöne Wege und die letzten Meter leider auf der Forststraße. Bei der Wegerhütte machen wir eine Pause.
Jetzt wechseln wir auf den Alten Alm-Trail. Der führt uns schön zackig und interessant runter Richtung Feld am See. Ich werfe in den Raum, dass ich gerne noch ein Stück Richtung Mirnock auf der anderen Seite rauffahren möchte, den Bergstock umrunden und dann vom Ghf. Bergfried den Sternentrail runter fahren möchte. Hans-Peter hat mir schon so viel vom Sternentrail erzählt :-)
Natürlich finden sich wieder ein paar Mitstreiter für so ein Unternehmen, es werden dieser Tage nochmal dieselben sein.
Somit trennen sich Hans-Peter, Bernd, Josef und ich von den anderen. Wir fahren ganz ab nach Feld am See, die anderen fahren zurück zu den Autos.
Für uns geht es am Ghf. Thurnerhof und Natzlhütte vorbei bis wir beim Ghf. Bergfried ankommen. Hier startet der Sternentrail und zwar gleich ganz ordentlich mit einer Steilpassage. Die Schwierigkeit bleibt hoch und wir arbeiten! uns nach unten. Die nur aus Erzählungen bekannte Schlüsselstelle taucht dann schließlich auch noch auf. Und es wurde nicht übertrieben.
Alle theoretischen Abhandlungen, trocken Training und Hussereien helfen nicht. Keiner will einen Versuch starten, ich gebe mich schließlich auch geschlagen und trage mein Bike runter. Danach kommt gleich eine knackige Stelle, aber die kann ich fahren. Es folgt wieder eine kurze Tragestelle, ich denke man müsste für die den Danny MacAskill Modus einschalten, wenn man sie fahren will. Es geht schwierig weiter, aber schlussendlich haben wir es geschafft und der Trail spuckt uns in Döbriach aus.
Wir sind alle froh das wir heil unten sind. Ist wohl einer der schwierigsten Trails die ich bis jetzt gefahren bin.

Am Abend folgt eine Grillerei und nettes zusammensitzen auf unserem Platz.
Ein paar Bilder gibts hier.