Donnerstag, 23. Februar 2017

Finstertaler Scharte bis auf 2724m - Skitourenwoche

Heute solls noch mal schön werden und da morgen schlechtes Wetter angesagt ist, starten wir nochmal los. Mehr oder weniger motiviert und fit sind wir heute wieder zu 9.
Wir starten von Kühtai und gehen zum Speicher Finstertal. Hier bläst uns schon ein ordentlicher Wind um die Nase.
Da nicht alle so fit und motiviert sind, verkleinert sich unsere Gruppe auf 5. Die anderen beschließen umzudrehen und fahren wieder ab. Wir kämpfen uns den Speicher entlang Richtung Süden. Leider ist keine gute Spur vorhanden, sondern man steht meist schräg auf den Kanten in der steilen Böschung zum Speichersee und es geht mal leicht bergauf und bergab. Ein richtiger Blasen Aufreißer und der starke Gegenwind ist auch nicht zu verachten.

Aber irgendwann haben wir es geschafft und wir sind am Ende des Speichersees angekommen.
Den Sulzkogel haben wir uns aufgrund der Lawinensituation aus dem Kopf geschlagen. Unser Ziel ist die Finstertaler Scharte.
Ab dem Ende des Speichersees ist die Tour sehr schön. Es zieht ordentlich nach oben, bevor sich ein großer Kessel auftut. Heute ist definitiv defensives Verhalten angesagt bei der Spurenwahl und in der Abfahrt. Westseitig und Nord-Westseitig haben sich seit gestern 2 sehr große Schneebretter gelöst.
Markus geht das untere mit Pieps ab, findet aber kein Signal und Einfahrspuren sehen wir auch keine.
Kurz bevor man auf die Scharte kommt, muss man noch einen steilen Hang queren, hier hat Hans-Peter ein ungutes Gefühl und so brechen wir ab und suchen uns ein sonniges Plätzchen für die Jause.
Es sind heute schon vor uns Tourengeher auf die Scharte gegangen, aber wir wollen nichts riskieren.

Die Abfahrt gestaltet sich angenehmer als gedacht. Die Schneeverhältnisse sind ganz gut. Auch die Querung entlang des Stausees kommt uns beim Rausgehen kürzer vor. Von der Staumauer runter zum Parkplatz gibts dann noch einige Möglichkeiten "zu spielen". Meine Beine geben aber nicht mehr soviel her, ich mach den Kameramann und Vorfahrer.

Die Tour ist eigentlich ganz schön, nur der Speichersee-Hatsch ist etwas unlustig. Bei sichereren Bedingungen gibt es aber noch einige Möglichkeiten für schöne Touren ab dem Ende des Speichers.

Gesamtzeit: 4h51min
Aufstieg: 894hm


Mittwoch, 22. Februar 2017

Schöntalspitze 3008m - Skitourenwoche

Nach einem Rast-Shoppingtag in Innsbruck sind wir wieder voll motiviert. Heute steht etwas schönes am Programm. Von Lüsens starten wir Richtung Schöntalspitze. Wir folgen der markierten Skiroute, der leider recht schnell der Schnee ausgeht. Ich gehe mit 4 anderen trotzdem die markierte Route weiter, die restlichen 5 wählen eine Alternative. So richtig angenehm ist der Aufstieg durch das steile Gelände bei dem wenigen Schnee nicht, aber wir kommen trotzdem gut bis ins Schöntal.

Da wir die 2. Gruppe noch nicht sehen, gehen wir nach einer Pause weiter ins Tal. Nach kurzer Zeit können wir die anderen hinter uns auch erspähen. Ich hoffe ihre Aufstiegsvariante ist auch für die Abfahrt viel versprechender als unsere.
Josef und ich setzen uns vorne ein wenig ab und so kommen wir recht flott auf ca. 2740m, wo wir Richtung Süden schwenken und wir uns gegen sehr starken Wind Richtung Gipfelhang kämpfen.
Den Steilen Gipfelhang können wir noch ein Stück mit Skiern gehen, aber dann ist aufgrund von Schneemangel Schluss.
Markus hat auch aufgeholt und wir stapfen die letzten ca. 100hm zu Fuß Richtung Gipfel. Die ersten Meter nehme ich die Ski noch am Rucksack mit, das wird mir aber zu gefährlich, da mich die starken Windböen fast umwerfen. Da ich von oben ohnehin nicht mit Ski abfahre, mache ich ein Skidepot, Josef tut es mir gleich.
Matthias hat auch noch aufgeholt und so können wir das wunderschöne Panorama am Gipfel genießen. Der Wind am Gipfel ist auch gar nicht so stark wie im Gipfelhang, allzu lange bleiben wir aber trotzdem nicht. Der Abstieg bis zum Skidepot ist nochmal spannend, da uns starke Böen immer wieder zum Abwarten zwingen. Die Abfahrt des restlichen Gipfelhanges ist dann gar nicht so schlimm wie gedacht, der Schnee ist schön hart gepresst und gut zu fahren.
So kommen wir auch schnell weiter und ich treffe den Rest der Gruppe noch, die in eine andere Scharte aufgestiegen sind, bei der Abfahrt.
Nach einer Jausenpause genießen wir den zeitweise vorhandenen Pulver. Stürze gibt es auch einige zu bewundern, was entweder der ausgehenden Kraft, oder des Teilweise harten und verspurten Pulvers zu schulden ist.
Über die letzten Hänge gibt es nicht viel zu berichten, ausser das es sulzig war, ich komplett müde in den Füßen war und so einige Stürzte dabei waren.
Zum Glück sind wir aber alle gut unten angekommen und wer noch nicht müde war, konnte sich die letzten Meter auf der Langlaufloipe nochmal verausgaben. Ich glaub aber das keiner Bedürfnisse dazu verspürte.

Die Tour war sehr schön, auch wenn im unteren Bereich schon etwas Schneemangel vorherrscht. Aber das Schöntal und die Schöntalspitze haben mir sehr gut gefallen.

Gesamtzeit: 5h54min
Aufstieg: 1394hm


Montag, 20. Februar 2017

Schafzöllen 2426m - Skitourenwoche

Nachdem die Tour gestern länger als geplant wurde, machen wir einfach heute unsere Eingehtour.
Wir starten beim Speicher Längental und folgen den Spuren bis auf knapp über 2000m. Hier biegen wir Richtung Westen ab und kommen durch einen lichten Wald. Die Sonne zeigt sich auch schon ein wenig und so wirkt der Wald mit dem Pulverschnee und den Sonnenstrahlen wie ein Winterwonderland.

Es sind heute nicht viele Höhenmeter zu bewältigen und so sind wir auch schon bald am Gipfel. Dort zeigt sich die Sonne leider immer nur kurz und so bleiben wir kürzer als erhofft.
Für die Abfahrt finden wir noch einen schönen unverspurten Bereich. Einige schöne Stürze gibt es auch zu sehen. Die Schneebedingungen sind heute aber viel besser als gestern.
So sind wir auch schnell wieder unten und müssen nur durch ein Latschenfeld finden, bis wir wieder auf die Forststraße kurz vor der Staumauer treffen.

Das Schafzöllen ist eine sehr kurze, aber durchaus schöne Tour.

Gesamtzeit: 3h15min
Aufstieg: 528hm


Sonntag, 19. Februar 2017

Schaflegerkogel 2405m - Skitourenwoche

Die Skitourenwoche beginnt, juhu!
Wir wollen eine kleinere Eingehtour machen. Unser Ziel ist der Angerbergkopf. Eine "Unbedeutende Erhebung mit grandioser Aussicht", so zumindest die Beschreibung im Tourenführer.
Die Tour sollte knapp unter 1000hm lang sein. Leider haben wir überlesen, dass diese Angabe ab dem Ghf. Bergheim gerechnet ist. D.h. wir haben 350hm mehr und auch einen ganz schön langen Forststraßen Hatscher.

Das Wetter ist gut und die Runde lustig, daher zieht sich die Forststraße nicht ganz so in die Länge. Es dauert aber trotzdem sehr lange, bis wir die Furggesalm erreichen und von der Forststraße auf freies Gelände kommen. Da wir einer vorhandenen Aufstiegsspur folgen kommen wir sehr weit Richtung Süden und wollen nicht mehr zum Angerbergkopf queren. Stattdessen gehen wir auf den höheren Schaflegerkogel.
Da das erst meine 2. Skitour ist und ich schon seit Monaten kein Ausdauertraining mehr gemacht habe, bin ich schon ziemlich fertig. So muss ich unterhalb des Gipfels schon mein Gipfelbrot essen. Dafür hab ich dann wieder Kraft und schaffe es auf den Gipfel.
Dort sind wir alleine und genießen den wunderschönen Ausblick.

Der Gipfelhang wäre eigentlich super und Pulver liegt auch. Leider fehlt die Unterlage. Somit suchen wir zwischen den Steinen runter und können den grundlosen Pulver nicht so richtig genießen. Einige Steine erwischen wir auch und so sind wir froh, als wir bei der Furggesalm auf die Forststraße kommen. Dieser folgen wir bis zum Parkplatz, was ganz schön lange dauert und wir sind erstaunt, dass wir das alles rauf gegangen sind.

Bis auf die lange Forststraße und den Schneemangel ist die Tour sehr schön. Vor allem die Aussicht am Gipfel ist super.

Gesamtzeit: 5h55min
Aufstieg: 1347hm

Samstag, 28. Januar 2017

Polster Skitour

Erste Skitour der Saison. Da ich in der letzten Saison auch nur 2 Touren gemacht habe und noch nicht weiß wie fit meine Knie und mein Rücken sind, suchen wir uns etwas einfaches aus.
Wir starten bei der Latschnstubn und gehen Richtung Leobner Hütte. Vor uns zweigt einer gleich nach der Materialseilbahn Richtung Hüttenhang ab, da gehen wir nach. War aber keine gute Idee. Viel zu steil der Hang und zu hart der Schnee. So kämpfen wir uns rauf, was viel Kraft und Nerven kostet. Bei der Leobner Hütte gehen wir gleich vorbei und müssen erst mal Schnee suchen. Ein Schneeband führt uns dann weiter zum Hirschecksattel, hier gehen wir links rauf Richtung Polster. Auch hier geht uns der Schnee aus und wir machen Grasskilauf. Erst oben bei der Querung zum Gipfel ist wieder Schnee in Sicht. Der Gipfel schaut auch nicht nach viel Schnee aus, darum lassen wir die Ski unterhalb der Gipfelaufbaus liegen und stapfen zum Gipfelkreuz und Sender rauf.

Belohnt werden wir mit einer wunderbaren Sicht. Rundherum ein wunderschönes Bergpanorama. Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen. Danach gehen wir wieder runter, holen unsere Ski, die wir aber gleich auf den Rucksack schnallen, denn wir müssen ein Stückchen absteigen, es gibt auf der Südseite einfach keinen Schnee. Bei der alten Bergstation vom 1er Sessellift müssen wir auch noch vorbei und erst einige Meter danach treffen wir wieder auf Schnee. Der ist schon ganz schön patzig. Wir schauen das wir sicher und schnell über die Piste nach unten kommen. Die Beine sind das noch nicht gewohnt und so sind wir froh, als wir wieder beim Auto ankommen.

War eine schöne Papa-Gedenk-Tour mit wunderbarem Wetter. Vor allem als wir wieder in Graz in der Nebelsuppe ankommen, können wir uns über das schöne Erlebte noch mehr freuen.

Die Temperaturen sind heute sehr unterschiedlich. In Vordernberg waren es -16°C, beim losgehen -5°C und bei der Rückkehr zum Auto zeigt das Thermostat +16°C.

Aufstieg: ca. 700HM
Aufstiegs Zeit: ca. 2h20m
Gesamt: 3h30m



Sonntag, 9. Oktober 2016

Bericht zu Toskana Urlaub 2016

Auf unserem Reiseblog ist der Reisebericht zu unserem Toskana Urlaub.

Samstag, 3. September 2016

Liesingtal Runde - Kl. u. Gr. Schober bis Bärensulsattel

Schönes Wetter und Wandermotivation haben uns ins Liesingtal verschlagen. Letztes Jahr bin ich schon einmal von Wald am Schoberpass aus auf den Gr. Schober gegangen, ansonsten kenn ich das Liesingtal nur von einer Skitour auf den Silberling. Heute wollen Sylvia und ich uns das Liesingtal etwas genauer ansehen.
Wir starten schon vor 8 Uhr vom Parkplatz Reichenstaller und visieren unser erstes Ziel, den Steinberg (1513m) an. Auf diesen Hügel gibt es leider keinen Wanderweg, der in irgendeiner Karte eingezeichnet ist. So versuchen wir einen passablen Weg zu finden und das gelingt uns auch. Leider sieht man schon, das der von uns gewählt Weg ev. bald versperrt ist. Überall werden riesige Zäune aufgestellt und Gatter gemacht. Das ganze Gebiet ist ohnehin von Forstautobahnen durchzogen, ein Wahnsinn.
Wir kommen jedenfalls mit ein paar Querfeldein und Suchpassagen sehr gut auf den Steinberg. Von hier suchen wir uns einen Weg weiter zum Kl. Schober. Lange finden wir keinen Pfad und so suchen wir durch Schwarzbeersträucher nach oben, bis wir auf den Weg zum Kl. Schober stoßen. Jetzt gehts flott auf den Kl. Schober (1798m) und weiter auf den Gr. Schober (1895m), den wir nach ca. 2h Gehzeit erreichen.
Von hier können wir schon die schöne Bergwelt um uns herum betrachten, wobei die Sicht heute noch nicht so besonders gut ist.
Unser Weg führt uns jetzt weiter immer bergauf bergab zur Leckenkoppe (1854m). Jetzt werden wieder ein paar mühsam erarbeitete Höhenmeter abgebaut runter zum Leckensattel und gleich wieder  gewonnen rauf auf den Silberling (1915m). Unser nächster Zwischenstopp ist das Leistenhorn (1924m), eine markante Felsspitze. Jetzt haben wir noch den höchsten der heutigen Runde vor uns, das Himmeleck (2096m). Nach insgesamt 4h Gehzeit sind wir am Himmeleck und das genau zur Mittagszeit. Hier machen wir im Windschatten Pause und genießen unsere sehr umfassende Jause.
Danach steigen wir zuerst etwas ab und dann leider wieder ein bisschen bergauf auf den Griesmoakogel (2010m). Jetzt gehts aber nur noch bergab, zuerst zum Bärensulsattel und dann weiter vorbei an der Beisteineralm runter zum Jansenberger. Hier haben wir nochmal einen kurzen Gegenanstieg, bis wir zurück zu unserem Auto kommen.

Die Runde war super. Immer schöne Aussicht auf die Berge rundherum und auch der Blick nach vorne und vor allem zurück auf die schon geschaffte Strecke sind sehr schön.
Den 2. Teil der Runde möchten wir uns auf jeden Fall auch noch ansehen. Soll ja Leute geben, die das an einem Tag gehen.

Gesamtzeit: 6:30h
Aufstieg: 1424m


Samstag, 27. August 2016

Wieder einmal mit dem Rad zur Hirzmannsperre inklusive Übernachtung

Wir haben es wieder einmal gewagt. Wie schon im letzten Jahr, sind Uwe, Bernd und ich mit dem Rad zur Hirzmannsperre gefahren und haben dort biwakiert.
War wieder sehr schön dort und die Anfahrt auch nicht so anstrengend wie im letzten Jahr.
Die Hirzmannsperre ist einfach super, ein wunderbarer Fleck Natur.

Link zu den Fotos

Dienstag, 16. August 2016

Schlucht Tolminska Korita und Tolmin

Heute verabschieden sich leider 6 der Mitreisenden. Uwe, Bernd, Sylvia und ich bleiben noch einen Tag länger. Heute steht nur Genuss am Programm. So frühstücken wir noch mit den Anderen vor deren Abreise.
Wir vier machen uns dann auf den Weg nach Zatolmin. Die Strecke kennen wir ja bereits von gestern. Heute fahren wir noch ca. 1km weiter, bis wir am Eingang der Schlucht stehen. Hier zahlen wir 4€, lassen unsere Räder stehen und wandern durch die sehr beeindruckende Schlucht. Wunderschönes, kaltes, klares Wasser fließt hier aus einer engen Schlucht und vermischt sich mit dem eines 2. Flusses.

Anschließend fahren wir nach Tolmin, wo wir uns mit Kaffee und Lasko stärken. Jetzt müssen wir die ca. 15km wieder zurück bis nach Kobarid treten. Unsere Beine sind heute schon etwas müde, das merken wir alle. So ruhen wir uns an der Soca aus, trinken Bier, jausnen ordentlich, damit wir für das Abendessen gestärkt sind.

Wir lassen diesen schönen Tag noch mit gutem Essen, Wein, Bier und Rum-Cockta ausklingen.

Dieser MTB Urlaub war wieder einmal wunderschön, danke an alle die dabei waren. Wir haben sehr viel gelacht und schöne Tage zusammen verbracht. Wir haben es uns auch richtig gut gehen lassen. Pizza, Nudeln, Lasko, Slivoccino, ...

Höhenmeter haben wir auch einige gesammelt.
Ich denke das es allen sehr gefallen hat und die, die noch nie in der Gegend waren, sind sicher von der Schönheit der Natur beeindruckt.
Ich glaube wir kommen wieder!


Fahrzeit: 2h
Strecke: 37km
Aufstieg: 462hm


Montag, 15. August 2016

Planina Pretrovc und weiter zur Planina Sleme

Eigentlich war der Matajur geplant, aber beim Frühstück entscheiden wir uns dann doch für eine andere Tour. Die Planina Pretrovc soll es werden. Kennt niemand, hört sich aber gut an.
Zuerst müssen wir aber 16km Richtung Tolmin fahren. Gute Einfahrdistanz, denn jetzt gehts zur Sache und zwar richtig. In der Beschreibung steht schon, 500hm auf 3km. Bei der langen Anfahrt haben wir Zeit dies in Prozent Steigung umzurechnen, uns schwant eine Menge Schweiß.

Und so ist es dann auch. In Zatolmin zweigen wir ab und stehen sozusagen vor einer Wand. Die Straße bäumt sich auf und zieht steil nach oben. Jetzt kann sich Bernd auf einmal erinnern, diese Tour doch schon mal gefahren zu sein. Seine Erzählungen lassen auf kein Abflachen hoffen. Und so startet das Fluchen über Gotti, der diese Tour vorgeschlagen hat. Er hat nur Glück, dass wir meistens nicht genug Luft zum Schimpfen und Fluchen übrig haben.
3km können lang, so lang sein, aber wenigstens ist die Straße betoniert und nicht geschottert. Denn dann wäre Fahren nicht möglich gewesen.
So quälen wir uns ca. 1h extrem steil nach oben. Dann wird's etwas flacher, dafür wechselt der Untergrund zu Schotter. Die Aussicht ist schön, das Wetter auch und die Stimmung passt. So kommen wir nach ca. 2,5h auf dem Sattel an.

Da ich noch motiviert bin und es mir gut geht, Knie ok, Rücken ok, schlage ich Bernd vor noch eine Zusatzrunde, die im Führer beschrieben ist, anzuhängen.
Der Zusatz ist mit +1 Schwietz, in der nach oben mit 5 Schwietz beschränkten Schweiß Skala, beschrieben. Diesen extra Schwietz hauen Bernd, Josef, Hans-Peter und ich bei unserer Zusatzrunde auch raus. Nach der Pause zieht die Schotterstraße gleich extrem steil nach oben und die nächsten ca. 250hm bis zur Planina Sleme sind noch mal sehr anstrengend. Dafür werden wir mit einer schönen Aussicht belohnt.
Die Abfahrt dieser Zusatzrunde könnte auch +1 Helm vertragen, die ist nämlich nicht ohne. Wir kommen nach anfänglichen Wegfindungsproblemen aber gut voran und sind nach ca. 40min reiner Fahrzeit wieder am Jausenplatzerl.

Die andern sind aber schon kurz nach uns in die Abfahrt gestartet und haben somit schon 1h Vorsprung. Wir fahren auch gleich weiter. Die Abfahrt ist sehr schön. Abwechslungsreich, flowig, manchmal nicht ganz einfach, aber im Großen und Ganzen super. So kommen wir ohne große Zwischenfälle in Volarje an, wo die anderen schon an der Soca auf uns warten.
Ein kühlendes, säuberndes Bad in der Soca und ein Bier lassen uns wieder zu Kräften kommen und so starten wir zurück nach Kobarid. Die Rückfahrt wird nochmals etwas anstrengend, da wir einen "Zug" einrichten. In meinem Alter sollte man nicht zu viel Lokführer spielen ;-)


Fahrzeit: 4h23min
Strecke: 54km
Aufstieg: 1543hm

Sonntag, 14. August 2016

Kapela Bes

Heute steht die Tour Kapela Bes am Programm. Bernd und ich sind sie schon im letzten Jahr gefahren, dieses mal starten wir gleich zu 8.
Die Auffahrt führt sehr steil auf Asphaltstraßen bis in die Ortschaft Krn. Dort wechselt der Untergrund ab dem Parkplatz, den die Wanderer benutzen auf Schotter. Jetzt wird es für einige Meter richtig anstrengend. Eine steile Rampe zieht sich dahin, bis die MTB Route den normalen Aufstiegsweg verlässt.
Ich bin hier schon komplett fertig. Man sollte einfach schieben, wenn fahren keinen Sinn mehr macht...
Sylvia, Bernd und Josef sind aber noch sehr motiviert. Sie lassen hier ihre Räder zurück und starten zu Fuß, um die restlichen ca. 1100hm auf den Gipfel des Krn zu gehen. Wahnsinn!

Wir restlichen 5 setzen unseren Weg in Richtung Kapelle fort. Jetzt wird es noch etwas mühsam die nächsten 20min. Steile abwärts Passagen, schiebe, hebe und aufwärts Passagen müssen wir noch bewältigen, aber dann sind wir nach ca. 2h20min reiner Fahrzeit bei der wunderschön gelegenen Kapelle, wo wir Pause machen und die Aussicht auf den Stol und Matajur genießen.

Jetzt startet die Abfahrt. Der Friedensweg ist zuerst sehr schwierig zu fahren. Verblockt und eng schlängelt er sich die ersten Meter runter, dann wird er einfacher und flacher. Jetzt können wir's richtig laufen lassen. Und so stehen wir nach einer super Abfahrt bald in Dreznica und suchen ein Café. Leider vergebens. Somit setzen wir unseren Weg Richtung Kobarid fort, wobei wir die Alternative Abfahrt nach Ladra nehmen, die uns auch nochmal richtig fordert.

In Kobarid gut angekommen stärken wir uns zuerst in einem Café, um uns anschließend in der Soca richtig abzukühlen und auf die 5 Gipfelstürmer zu warten. Roli und Babsi sind nämlich auch auf den Krn gewandert, ihre Anreise war aber mit dem Auto. Unsere 3 Konditionswunder kommen 3,5h nach uns zur Soca und sind jetzt auch etwas müde, wobei sie ein Lächeln auf den Lippen haben und sich über die super Tour freuen.


Fahrzeit: ca. 3h
Strecke: 30km
Aufstieg: 1154hm

Samstag, 13. August 2016

Auf den Stol von Nord und hinab nach Staro Selo

MTB Urlaub im Socatal, es ist wieder soweit.
Diesmal haben sich gleich 10 unerschrockne MTBer und innen gefunden, die keine Angst vor slowenischem Schotter, steilen Anstiegen und waghalsigen Abfahrten haben. Oder sie waren noch nie MTB in Slowenien und wissen nicht auf was sie sich einlassen.

Unsere erste Tour führt uns, wie schon im letzten Jahr, auf den Stol. Wir wählen wieder die Nordauffahrt. Die gefällt mir sehr gut, hat immer eine angenehme Steigung und ist landschaftlich auch sehr schön. Nur der erste Teil bis Zaga ist nicht ganz einfach und man macht schon fast 400hm.
Mit voller Gruppenstärke rücken wir an und der Puls geht aufgrund meines schlechten Trainingszustandes schon recht hoch, könnte auch an den Biermassen am Anreisetag liegen, aber das hilft alles nichts. Wir kommen gut voran und die Landschaft entschädigt ohnehin die Mühen.
Ab Saga fahren wir wieder auf Asphalt und schrauben uns die Passstraße hoch. Roli und Babsi lassen abreißen, sie wollen nicht ganz nach oben. Kurz vor der italienischen Grenze zweigen wir ab. Jetzt fahren wir bis auf den Sattel auf Schotter. Wir kommen gut voran und sind nach ca. 3h Fahrzeit am Sattel. Den Stol Gipfel sparen wir uns dieses Jahr. 2 mal Rad rauftragen und stellenweise wieder runter reichen Bernd und mir.

Die Abfahrt wählen wir wie letztes Jahr. Eine Gruppe fährt nach Trnovo nordseitig ab, Bernd, Hans-Peter und ich wählen die steile Abfahrt nach Staro Selo im Süden.
Wie gewohnt ist die Südabfahrt schön knackig. Zuerst sehr verwachsen, mit schön großem slowenischem Schotter, dann sehr steil mit slowenischem Schotter, bis sie schließlich doch noch flowig wird und wir es etwas laufen lassen können. Bremsen geht auch nicht mehr wirklich gut. Unsere Finger können den Bremshebel nicht mehr richtig ziehen und die Bremsen sind auch schon etwas am Limit. Hans-Peter legt aber ein Tempo vor, das uns sehr sehr schnell in Staro Selo ankommen lässt. Jetzt können wir endlich verschnaufen und sind froh, das wir diese super Abfahrt wieder gut geschafft haben.
In zügigem Tempo fahren wir zurück nach Kobarid und stürzen uns zur Abkühlung in die Soca. Kalt wie immer, dafür sind wir anschließend schön erfrischt.



Fahrzeit: 4h10min
Strecke: 46km
Aufstieg: 1463hm

Sonntag, 31. Juli 2016

Totes Gebirge Bergwochenende - Spitzmauer 2446m und Gr. Priel 2515m

Bergwochenende - yeah!
Dieses Mal geht's ins Tote Gebirge auf das Prielschutzhaus.

1. Tag: Hinterstoder - Prielschutzhaus - Spitzmauer - Prielschutzhaus:
Wir treffen uns am Parkplatz Schiederweiher in Hinterstoder und starten zum Prielschutzhaus. Es ist 9 Uhr und schon richtig schwül, d.h. wir kommen in den 3h Aufstieg ordentlich ins Schwitzen.

Auf der Hütte angekommen haben wir die ersten 800hm geschafft. Wir laden nicht benötigtes Gepäck ab und gehen gleich weiter Richtung Spitzmauer. Ich bin eigentlich schon müde, aber es ist erst 12 und da mag ich auch noch nicht hierbleiben und mit Biertrinken beginnen. Dafür bin ich schon zu alt.

Wir machen wieder brav Höhenmeter und kommen bald zur Klinserschlucht. Hier zweigt der Pfad zum Klettersteig ab. Eigentlich wollten Sylvia und ich keinen Klettersteig gehen, aber die zusätzliche Stunde aussen rum reizt mich auch nicht sonderlich. Somit stehen wir wenig später am Einstieg des A/B Klettersteiges. Der ist dann doch ganz ordentlich steil und ausgesetzt, aber gut zu gehen und nach einer Stunde sind wir auch schon am Ausstieg.
Jetzt haben wir noch ca. 300hm bis zum Gipfel. Die schaffen wir auch noch und so sind wir dann froh, nach 6h Aufstieg und ca. 1800hm endlich am Gipfel zu stehen.
Die Aussicht ist leider nicht so gut wie erhofft, aber trotzdem schön.

Nach einer Pause gehts an den Abstieg. Die extra Stunde aussen herum reizt mich jetzt noch weniger und so steige ich mit ein paar anderen über den Steig ab. Sylvia und 2 Mädels wählen den längeren Abstieg und umgehen den Steig, was ihren Abstieg ca. 1h verlängert.
Ich komme nach ca. 2h auf der Hütte an. Nach 9h Wandern bin ich dann doch etwas fertig und freue ich mich auf ein Bier.

Gesamtzeit: 9h
Aufstieg: 1834hm
Abstieg: 1029hm

2. Tag: Prielschutzhaus - Gr. Priel - Prielschutzhaus:
Ich wache schon früh auf und gehe raus. Es ist erst 5 Uhr und so denke ich, dass die Sonne bald aufgehen wird. Dauert aber leider noch 45min. Die warte ich aber trotzdem und erlebe so einen sehr schönen Sonnenaufgang.

Heute wollen wir auf den Gr. Priel, Oberösterreichs höchster.
Kurz nach 8 starten wir. Der Weg ist sehr schön und nicht so lange wie gestern. So kommen wir gut voran und stehen bald vor der Steilstufe zur Brotfallscharte. Hier haben wir viel Glück. Ein Wanderer tritt weiter oben einen Stein ab und der fällt genau in die Rinne die wir gerade queren. Seine Rufe warnen uns aber uns so können wir Schutz suchen. Jetzt gehts gleich ein wenig schneller voran, wir wollen aus dieser Gefahrenzone raus. Nach 2h sind wir auf der Scharte. Nach einer kurzen Pause gehen wir weiter Richtung Gipfel. Eine weitere Stunde später sind wir nach 3h am Gipfel. Der ist sehr gut besucht, um nicht zu sagen überfüllt.
Wir finden trotzdem ein nettes Plätzchen für die Gipfelrast.
Die Aussicht ist heute etwas besser, obwohl immer wieder Wolkenfetzen durchziehen.

Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns an den Abstieg.
Josef, Alex, Sylvia und ich gehen von der Brotfallscharte noch die paar Höhenmeter zum "Vorgipfel" vom Brotfall. Hier sind wir alleine und können nochmal ein super Panorama genießen.
Den restlichen Abstieg gehen Josef und ich etwas schneller an. Wir nutzen ein Altschneefeld und Surfen runter. Somit sind wir auch bald auf der Hütte und können unser verdientes Bier auf der Terrasse genießen.

Gesamtzeit: 6h
Aufstieg: 1160hm
Abstieg: 1153hm


3. Tag: Prielschutzhaus - Bloßkogel - Prielschutzhaus - Hinterstoder:
Von meinen Sonnenaufgangserzählungen sind Sylvia, Alex und Corina begeistert und so stehen wir um 5:30 auf und machen uns auf den kurzen Weg zum Bloßkogel. Diesen haben wir nach 15min erreicht und kommen genau richtig als sich die Sonne hinter einem Wolkenband hervorschiebt.
Ein wunderschöner Anblick. Wir genießen die Stimmung, machen einige Fotos und dann steigen wir aber schon wieder ab zur Hütte, Frühstückszeit!

Nach dem Frühstück heißt's nur noch packen und dann machen wir uns auch schon an den Abstieg.
Es ist schon wieder ordentlich heiß und so kommen wir auch beim Abstieg ordentlich ins schwitzen. Nach 2,5h sind wir am Schiederweiher und dieser Erfrischung können wir einfach nicht widerstehen.
Obwohl die Temperatur nicht sehr hoch ist, kann man ruhig als kalt bezeichnen, ist das Bad wunderbar. Das Wasser ist nicht sehr tief und der See ist glasklar. Einfach schön.
Die letzten Meter zum Parkplatz bringen wir entlang des Flusses dann auch noch leicht hinter uns, einige in Badeschlapfen.

Gesamtzeit: 3h
Aufstieg: 170hm
Abstieg: 916hm


Das Bergwochenende war wieder einmal unglaublich schön. Wir hatten super Glück mit dem Wetter, das Gebiet war uns unbekannt, aber hat uns allen sehr gut gefallen. Und die Gemeinschaft bei den Wanderungen und auf der Hütte waren wiedermal spitze. Da hatten wir gar keine Probleme bis zur Hüttenruhe zusammen zu sitzen und gemeinsam viel zu lachen.

Danke an die Organisation und an alle die dabei waren für diese schönen Tage!

Totes Gebirge Bergwochenende 2016-07-29_31

Samstag, 23. Juli 2016

Steinerne Wehr mit dem Rad und Zelt

Ganz sicher sind wir uns mit dem Wetter nicht, aber wir riskieren es trotzdem. Um ca. 15 Uhr starten wir mit dem Rad Richtung Süden. Wir folgen dem Murradweg bis Untergralla, dort verlassen wir ihn und fahren bis Kaindorf an der Sulm. Nach dieser Hitzeschlacht, kaufen wir uns Zutaten für unser Abendessen und kühlende Getränke beim Spar und fahren die letzten Kilometer bis zum Flussbad Steinerne Wehr.
Wir waren beide noch nie hier und sind von der schönen "Anlage" sehr begeistert. Der Fluß mit den zahlreichen Schotterbänken und der Wald gefallen uns sehr gut. Auch die Badeanlage mit den Duschen und WCs und dem Café sind sehr nett. Die Camping Wiese reicht auch völlig aus und wir finden einen netten Platz.
Nach der ersten Erfrischung bauen wir unser Zelt auf und dann wird auch bald gekocht. Das Bad leert sich und nur ein paar Campinggäste bleiben übrig. Die können dafür zu später Stunde sehr schönes Wetterleuchten im Norde, Westen und Osten bestaunen. Wir haben Glück und das Gewitter zieht nicht zu uns.

Am nächsten Tag tauchen wir auch in das kühle Nass. Zum Aufwärmen gibt es dann das Frühstück in der Sonne.
Unser Heimweg ist dann etwas weiter. Wir fahren Richtung Flamberg und machen in St. Josef in der Weststeiermark Mittag. Es ist extrem heiß und die steilen Hügel machen uns auch zu schaffen, aber über Dobl und Unterpremstätten schaffen wir es doch bis nach Hause.

Waren beinahe 100km und ca. 650hm die gesamte Tour. Also ein kleines Training für unsere nächsten Vorhaben.
Das Bad Steinerne Wehr hat uns sehr gut gefallen und auch die hügelige Weststeiermark ist sehr nett. Da werden wir sicher noch ein paar Ausflüge machen.

Steinerne Wehr 2016-07

Sonntag, 17. Juli 2016

Männerurlaub - Reichenstein Hüttenübernachtung 2016-07-16/17

Männerausflug, HO HO HO!
Nach unserem Ausflug im letzten Jahr, 3 Tage Hitzeschlacht mit dem Rad, solls dieses Mal gemütlicher werden. Eine Wanderung auf die Reichensteinhütte, mit Übernachtung.
Leider wird der Wetterbericht von Tag zu Tag schlechter. Wir starten trotzdem.
Los gehen wollen wir bei der Hirnalm. Dort steigen wir aus dem Auto und der Wind bläst uns schon ordentlich entgegen. Die Kellnerin von der Hirnalm findet unsere Idee auch nicht so toll, aber ich kann sie überzeugen, dass wir eh nicht den Grete-Klinger-Steig gehen, sondern ganz einfach und gemütlich über die Krumpalm und den Reichhals zur Hütte aufsteigen wollen.

Es geht gemütlich los, im Wald sind wir auch meist windgeschützt. Kurz vor der Krumpalm wird's dann etwas nass und der Wind erwischt uns jetzt auch immer mehr. In der Almhütte suchen wir keinen Schutz, obwohl wir durch unseren Einsatz für Brennholz gesorgt haben. Wir gehen gleich weiter Richtung Reichhals, für eine Pause ist es uns zu windig. Erst kurz vorm Krumphals suchen wir zwischen den Latschen etwas Schutz und genießen ein frisches Elektrolytgetränk.
Zwischen Krumphals und Reichhals ist es komplett windstill und so genießen wir die schöne Landschaft. Erst kurz vorm Reichhals wird es etwas ungemütlich. Es wird sehr steil und wir kommen in den Nebel. Plötzlich sehen wir ganz nahe 3 Steinböcke neben dem Weg im tiefen Gras sitzen. Ganz so geheuer ist es uns nicht und den Steinböcken auch nicht, aber wir können sie überreden, dass wir ganz nett sind und nur schnell zur Hütte wollen. Somit dürfen wir passieren und müssen uns wenig später der nächsten Prüfung stellen.
Zu hören ist der Wahnsinn schon länger, hört sich an wie ein Wasserfall. Dabei ist es nur Wind, der, je näher wir zum Reichhals kommen, immer stärker wird. Jetzt wird's richtig ungemütlich. Zuerst führt der Weg am Grat und dann haben wir nur noch die Ebene bis zur Hütte vor uns. Hier müssen wir uns nochmals gegen den böigen Wind stemmen. Die Hütte sehe ich erst, als ich 10m davor stehe.

Drinnen ist es schön warm und der Kachelofen ist schnell belegt. von 44 Buchungen sind wir die einzigen die gekommen sind, sagt uns der Hüttenwirt. Wir haben Platz und für Speis und Trank ist gesorgt.

Der nächste Tag ist leider nicht freundlicher. Wir steigen in voller Regenmontur ab Richtung Präbichl, über die Stiege. Anschließend halten wir uns rechts. Wir wollen zum Rottörl. Kurz davor folgen wir dem angezeichneten Weg und gehen falsch, runter Richtung Präbichl. Erst bei der nächsten Beschilderung merke ich, dass da etwas nicht stimmt. Wir müssen wieder zurück. Ein kleiner Pfad wäre es gewesen, der hätte uns in 20m zum Rottörl geführt. Bei dieser Sicht ist mir das aber nicht aufgefallen. 30min hat uns das gekostet und einiges an Moral. Dafür sind wir jetzt am Weg zur Krumpalm. Das Wetter wird nicht wirklich besser. Die Wege sind rutschig und erst ein Stück unter dem Rottörl kommen wir aus dem Nebel.
Wir sind als wir auf der Krumpalm ankommen schon etwas nass. Die letzte Stunde schaffen wir aber auch noch, haben wir ja noch etwas an Reserveproviant in meinem Rucksack. Unten an der Hirnalm angekommen scheint die Sonne und es Nieselt.

War ein sehr anstrengender, aber schöner Ausflug.
Nächstes Mal hoffe ich wir haben schöneres Wetter, dann ist das viel entspannter, es gibt mehr Pausen und wir können auch die Natur und die Aussicht genießen.

1. Tag:
Aufstieg: 1315hm
Abstieg: 101hm
Gesamtzeit: 4h

2. Tag:
Aufstieg: 373hm
Abstieg: 1573hm
Gesamtzeit: 4h30m
Reichenstein Männerwochenende 2016-07