Sonntag, 14. Dezember 2014

Eisenerzer Reichenstein

Wenn Markus ruft, heißt's auf in die Berge. Viel zu lange ist unsere letzte gemeinsame Tour schon her und so freu ich mich, dass Mel und Markus uns zwei eine Wanderung auf den Reichenstein vorschlagen.

Schnee ist noch zu wenig für eine Skitour, obwohl schon ein paar Spuren vorhanden sind, aber so richtig Spaß würd's mir wohl noch nicht machen.
Wir haben die Ski auf jeden Fall noch Zuhause gelassen und machen uns zu Fuß vom Präbichlerhof auf Richtung Reichenstein.

Der Schnee ist schon eher kompakt und so brechen wir zuerst nur ab und zu etwas ein. Weiter oben kommen wir dann, wo der Wind den Schnee verfrachtet hat, schon öfter in den etwas tieferen Schnee Genuss.
Wir wählen den Aufstieg über die Stiege. Das ist auch kein Problem, da der Weg schon von mehreren Wanderern schön ausgetreten ist. Das Wetter ist heute sehr schön, nur etwas kalt. Aber auch kein Wunder, da wir erst kurz vorm Gipfel in die wärmenden Sonnenstrahlen kommen. Oben angekommen, weht uns dafür ein kalter Wind entgegen und so machen wir uns nach ein paar Fotos und einem Schnapsal gleich auf zur Hütte. Dort können wir uns, vom Wind geschützt, mit Tee und Sonnenstrahlen wärmen.
Für den Abstieg nehmen wir die Serpentinen und können immer wieder durch Rinnen abkürzen, wobei wir schon öfter bis zum Oberschenkel in Schneewehen einbrechen, aber trotzdem gut voran kommen.

Die Tour war heute sehr schön. Wir konnten schon fast nicht mehr glauben, das es die Sonne überhaupt noch gibt nach dieser langen Nebelphase in Graz, aber heute hat sie sich wieder von ihrer schönen Seite gezeigt.

Markus und Mel haben wir als Dank fürs mitnehmen gleich noch mit Tee und Keksen versorgt.

Eisenerzer Reichenstein 2014-12-14

Samstag, 18. Oktober 2014

Kaiserschild und Hochkogel

Dank der "Alten Weiber" konnte sich der Sommer doch noch zu Sonne und warmen Temperaturen motivieren. Nach dem Wetter in diesem Sommer waren wir dementsprechend motiviert dieses traumhafte Wetter auszunutzen und machten uns auf zu einer Bergtour.

Dieses Jahr waren wir noch nicht sehr viel auf den Bergen unterwegs, da wir uns mehr auf das Radfahren konzentrierten. Ziele gab es daher genug.
Wir wählten den Kaiserschild und den Hochkogel in der Eisenerzer Ramsau. Am Kaiserschild waren wir 2007 schon einmal, aber das ist ja schon lange her und die Gegend ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Sylvia und ich wurden von Uwe begleitet, der sich auf eine Wanderung mit uns einließ (wer weiß ob das nicht das letzte Mal war :-) ).

Zuerst gings gemütlich auf einer Forststraße, bis wir in den Wald wechselten. Dort war der Weg voller Laub und durch die Feuchte auch sehr rutschig. Anschließend ging es im Zickzack ein Schotterfeld bergauf und in der Sonne kamen wir hier schon ordentlich ins Schwitzen.
Jetzt geht der Weg entlang einer Felswand in einer Rinne steil nach oben und ist mit einem Seil abgesichert. Uwe ist nicht ganz so schwindelfrei und dieses Gelände sagt ihm noch gar nicht so zu. Leider haben Sylvia und ich uns an diese Stelle gar nicht mehr erinnern können.

Wir haben es aber geschafft und passierten auch bald den Einstieg des Klettersteigs. Wir gingen gemütlich weiter Richtung Kaiserschild. Uwe ging nicht ganz rauf, sondern machte sich nach einer Pause gleich auf zum Hochkogel. Sylvia und ich stiegen noch die letzten Höhenmeter auf und genossen neben der wunderschönen Aussicht unsere Jause.

Anschließend folgten wir Uwe und waren wenig später auch am Gipfel des Hochkogels, wo Uwe schon auf uns wartete. Hier war es windstill und so richtig warm. Die Aussicht heute war einfach wunderschön. Im Nord-Osten war der Hochschwab auszumachen, Richtung Westen Gesäuße und dahinter Totes Gebirge, Grimming und Dachstein.

Nach einer weiteren Jausenpause machten wir uns an den Abstieg über den Radmerhals zurück zum Auto. Das war zwar ein Umweg, aber die gleiche Route wir beim Aufstieg wollten wir nicht gehen und außerdem war dieser Weg sehr schön.

Insgesamt war es ein wunderschöner Tag und nachdem wir noch wenig Wanderungen in diesem Jahr unternommen hatten, spürten wir die Tour auch noch zwei Tage danach. Von so einem schönen Tag hat man einfach länger etwas.

Kaiserschild Hochkogel 2014-10-18

Freitag, 10. Oktober 2014

Zwillingskogel

Da wir zu einer Hochzeit in Gmunden eingeladen sind, nutzen wir auch gleich das schöne Wetter und unternehmen eine kleine Bergtour.
Gleich neben Grünau im Almtal erhebt sich der Zwillingskogel mit seinen 1402m.
Der Weg zum Gipfel führt durch sehr schöne Wälder und so vergeht die Zeit sehr schnell und oben angekommen, können wir eine sehr schöne Aussicht genießen.
Im Norden ist es sehr flach und nach Osten und Süden erhebt sich das Tote Gebirge und gleich vor uns liegt der Traunstein.
Da ich nicht mit so einer schönen Aussicht gerechnet habe, gibt es leider wieder keine Fotos.

Sonntag, 28. September 2014

Gschwendtberg

Endlich schönes Wetter und da wollten wir nicht in Graz sitzen sondern ein wenig Bergluft inhalieren.
Gleich bei Frohnleiten hatten wir ein kleines, nettes Ziel gefunden, den Gschwendtberg.
Nicht sehr hoch, aber das war egal, wir hatten auch nicht sehr viel Zeit.
Fotos gibt es leider keine.

Mittwoch, 13. August 2014

Trans-Slowenien

Da ich dieses Jahr zum MTBen begonnen habe, habe ich mir auch gleich ein Ziel gesetzt. Eine längere Tour. Eigentlich war eine TransAlp geplant, die ich aber aufgrund von Urlaubsdauer abgesagt habe.
Also brauche ich ein anderes Ziel und auch einen Partner. Bernd, der mir auch für meine ersten Versuche seine Bikes geborgt hat, muss ich nicht lange bitten. Er ist sofort dabei. Nur anstatt über die Alpen suchen wir uns als Ziel die Trans-Slowenien aus.

Wir planen, zeichnen und organisieren uns Tracks und bereiten alles vor.
Am Samstag früh starten wir dann mit dem Auto nach Arnoldstein. Hier wechseln wir auf unsere Bikes und es geht los.

Arnoldstein - Vrisic Pass - Bovec:
Als erstes Ziel haben wir das Dreiländereck. Dort kommen wir nach 2h an und genießen die Aussicht. Jetzt geht die erste Abfahrt los und wir finden auch einige schöne Trails und müssen nicht nur auf der Forststraße runter bis nach Ratece in Slowenien fahren. In Kranjska Gora stärken wir uns mit einem Mittagessen und auch ein Lasko gibt uns wieder Kräfte. Wir holen uns auch noch Infos von anderen Bikern, die auch die TransSlo fahren und sich eine Tour gekauft haben. Sie haben einen schönen Ausdruck mit Beschreibungen und so können wir der Passstraße auf den Vrisic Pass ausweichen und fahren dem Fluß entlang auf einer Schotterstraße. Ein kleines Stück fahren wir dann doch auf der Passstraße, bis wir zu einer Abzweigung kommen, der wir bis auf den Pass folgen können. Wir kommen sogar etwas höher raus und haben somit auch einen schönen Blick in beide Richtungen und runter auf die Passstraße.

Als Abfahrt wählen wir nicht die Straße sondern zweigen nach einigen hundert Metern in den Wanderweg ab. Eigentlich ist das Fahren hier verboten. Schilder sehen wir keine, also Schützer anziehen und los gehts. Wir haben Glück, es sind auch keine Wanderer unterwegs und so können wir den unglaublich schönen Trail folgen. Zuerst flowig und schnell, zum Schluss dann sehr steil und technisch - Geil!

Der Trail spuckt uns genau am Parkplatz bei der Soca-Quelle aus und so tanken wir nochmal Wasser. Von hier folgen wir der Straße entlang der Soca und genießen die schöne Landschaft. Um 19 Uhr sind wir dann endlich in Bovec und finden nach einigem Suchen doch noch eine Unterkunft.
Nach 9h sind wir sehr müde und sind dann auch froh um die gute Pizza und das Bier, das unsere Reserven wieder ein wenig auffüllt.

Gesamtzeit: ~ 9 h
Tagesstrecke: ~ 70 km GPS hat leider den Track nicht gespeichert
Aufstieg: 1870 hm
Abfahrt: 1980 hm

Bovec - Stol - Kobarid:
Nachdem wir beim Frühstück so viel wie möglich in uns reingestopft haben, starten wir bei super Wetter und fahren entlang der Soca bis wir vor Zaga auf die Straße Richtung Italien abbiegen. Auf ca. 700m verlassen wir die Asphaltstraße und fahren von jetzt auf Schotter bis auf den Stol-Sattel. Bernd war schon ein paar mal hier, aber auf dem Gipfel war er noch nie. Somit ist hier mit Aufstieg noch nicht Schluss, wir ziehen weiter Richtung Stol-Gipfel. Das Wetter ist leider nicht so gut. Wolken, Nebel und Wind verhindern eine schöne Aussicht, dafür können wir uns voll auf den Aufstieg konzentrieren. Mit Fahren ist hier leider nicht mehr viel und auch schieben ist anstrengend, daher tragen wir unsere Räder und sind nach ca. 45min völlig fertig am Gipfel, oder zumindest ein paar Meter daneben.

Nach einer kurzen Pause machen wir uns wieder an die Abfahrt, die leider bis auf den Sattel immer wieder von kurzen nicht fahrbaren Passagen unterbrochen wird. Hier angekommen ziehen wir gleich auf der Forststraße an der Südseite des Bergrückens weiter Richtung Osten.
Bei ca. 1150hm zweigt unser gewählter Abfahrtstrail steil Richtung Süden, Staro Selo ab.
Der Trail ist stellenweise sehr verwachsen und auch immer wieder mit größeren Steinen versehen. Das er nur sehr schmal ist macht das Ganze Unternehmen nicht einfacher. Plötzlich liegt ein Baum quer und wir können nicht mehr weiter am geplanten Weg nach unten. Ein Wanderweg führt aber weiter. Dieser ist gleich noch steiler und es wird nicht leichter. Die Konzentration lässt leider bei mir auch schon nach und so muss ich mich öfter von meinem Bike trennen und dabei immer versuchen Hang aufwärts zu fallen. Gelingt mir eigentlich meist recht gut und die Konzentration kommt mit dem Adrenalin auch wieder zurück und so kommen wir auch heil unten an und sind froh darüber. Der Trail war trotzdem extrem geil!

Auf der Straße radelten wir durch eine kilometerlange Allee bis nach Kobarid. Dort stärkten wir uns und machten uns dann auf die Herbergssuche, was auch nicht lange dauerte. Eine weitere Tour heute wollte ich nicht angehen, daher machten wir uns auf um ein Bad in der Soca zu nehmen. Bald war eine schöne Stelle gefunden, wo sich auch schon einige andere Badende tummelten.
Die Soca ist wirklich sehr schön, aber kalt. Baden geht fast nur mit einem Sprung, langsam rein gehen ist zu kalt. Nach dieser Erfrischung waren wir wieder voll motiviert und machten uns gleich auf den Weg, um am Hauptplatz ein Cafe zu suchen, dass uns mit Bier und Kaffee versorgt. Bei der ganzen Entspannung haben wir fast die Zeit übersehen und kamen sehr spät zu unserem Abendessen.

Gesamtzeit: ~ 6 h
Tagesstrecke: 40 km
Aufstieg: 1290 hm
Abfahrt: 1500 hm

Kobarid - Matajur - San Pietro - Kobarid:
Bernd hat mich schon vorgewarnt, der Matajur wird schwierig. Also stopf ich mich beim Frühstück voll und was nicht reingeht, wird in den Rucksack gepackt. Die erste Stunde fahren wir auf Asphalt bergauf nach Livek. Von hier zieht eine kleine Straße weiter den Berg rauf und geht nach einer weiteren Stunde in Schotter über. Nach noch einer Stunde wird aus Schotter dann ein Pfad und wir kommen den tief hängenden Wolken schon sehr nahe. Das letzte Stück schieben und tragen wir unsere Bikes auf den Gipfel, der leider in Wolken steckt, und können nach 4h Aufstieg endlich unsere Reste vom Frühstück verdrücken. 

Wir haben uns als Abfahrt eine Tour ausgesucht die nach Italien führt und sehr lange und schön sein soll. Dafür haben wir aber dann einen weiteren Rückweg zurück nach Slowenien.
Der Trail ist wirklich sehr schön und zu Beginn sehr schnell und die Spur ist sehr tief, was mich zu manchem Ausritt zwingt.
Irgendwann haben wir wieder die Baumgrenze erreicht und ab jetzt wird es technisch schwieriger mit Wurzeln und Steinen.
Da der Trail fast immer an einem Rücken entlangführt, brauchen wir ziemlich lange um Höhenmeter abzubauen. Ein paar Navigationsschwierigkeiten kommen auch noch dazu und so fragen wir uns, ob wir heute noch in San Pietro ankommen.
Irgendwann haben wir es dann doch geschafft und der Trail spuckt uns 2,5h später in Italien wieder aus.
Jetzt müssen wir uns zuerst stärken. Montag Nachmittag ist in Italien keine gute Zeit um groß Essen zu gehen, aber ein kleines Lokal finden wir doch und die versorgen uns mit Bier, Kaffee und Essen.

Frisch gestärkt machen wir uns an die Rückfahrt nach Kobarid. Die Strecke ist sehr schön, obwohl sie großteils auf einer Bundesstraße verläuft und so sind 1,5h schnell um und wir sind wieder in Kobarid.

Da meine Bremsen leichte Probleme machen, suchen wir den örtlichen Fahrradhändler auf. Der schaut sich das Ganze an und macht mein Bike wieder flott.
Wir genießen noch ein Bier und stärken uns für den nächsten Tag.

Gesamtzeit: ~ 10 h
Tagesstrecke: 57 km
Aufstieg: 1590 hm
Abfahrt: 1580 hm

Kobarid - Lokve - Stomaz - Stanjel:
In der Nacht hat es viel geregnet und so sind wir uns nicht sicher ob wir heute überhaupt auf einen Berg treten sollen und uns dann über rutschige Trails runterhangeln wollen. Wir beschließen so schnell wie möglich Richtung Süden zu fahren, bevor uns der Regen von Norden einholt.
Ein Blick auf das geplante Ziel und die Streckendaten lassen uns unseren Plan einer zusätzlichen Tour davor, gleich wieder vergessen. Wir haben heute genug Strecke und Höhenmeter zu bewältigen.
Wir starten entlang der Soca, fahren durch Tolmin und verlassen bei Most na Soci den Fluss, um uns entlang eines Berges wieder auf eine Höhe von 1000m zu bewegen.

Dort stärken wir uns, nach einem sehr steilen Anstieg, der uns mit Wind und ein wenig Regen zugesetzt hat.
Aufgewärmt und mit neuer Energie gehts weiter bis wir auf 1250m zur Hütte Koca Antona Bavcerja na Cavu kommen.
Hier wird es Zeit unsere Protektoren wieder einmal anzuschnallen. Jetzt folgt ein sehr steiler unglaublich geiler Trail, der uns in 1h 1000m weiter unten nach Stomaz führt.
Wir hatten schon Bedenken, dass der Trail nach dem Regen gestern Nacht nicht wirklich gut zu fahren ist und überhaupt extrem schwer ist, aber bis auf einige Stellen, war fast alles fahrbar und ich musste mein Bike nur selten in die Böschung lehnen.

Unten angekommen, waren wir auf ca. 150m, es war schon 17 Uhr aber wir wollten unbedingt noch einige Kilometer hinter uns bringen, damit wir morgen nicht mehr so weit nach Triest hatten. 
Und so überquerten wir noch eine kleine Hügelkette und radelten noch auf eine weitere. 
Jetzt war es aber bereits 19 Uhr und es war Zeit etwas essbares und eine Unterkunft zu finden. 
Restaurant war nur ein nobles vorhanden, aber in der Tankstelle erfuhren wir zumindest von einer Bleibe ganz in der Nähe. 
Dort hatten sie wirklich ein Zimmer für zwei stinkende, fertig Biker und ohne Essen wollten sie uns auch nicht ins Bett gehen lassen. Sogar ihr Auto wollten sie uns borgen, damit wir noch irgendwo hinfahren konnten, um etwas zu essen. Das wollten wir aber auch nicht und so stiegen wir auf das Angebot ein, dass sie uns etwas zu Essen kocht. Und es war ausgezeichnet und spottbillig. Bier und Grappa wurde uns auch noch serviert und so waren wir nach diesem 11h Radltag sehr zufrieden und müde.

Gesamtzeit: ~ 11 h
Tagesstrecke: 78 km
Aufstieg: 1860 hm
Abfahrt: 1800 hm

Stanjel - Triest:
In der Nacht hat es wieder geregnet, aber der Morgen ist schön und so starten wir nach einem ausgiebigen Frühstück voller Freude in unsere letzte Etappe.
Wir folgen, so wie gestern schon, einem Track den wir von einem TransSlowenien Radler bekommen haben, der die Tour letztes Jahr gefahren ist und sich bei der Tourenplanung wirklich sehr schöne Strecken ausgesucht hat.
Und so können wir uns auch heute auf den Track verlassen, auch wenn wir manchmal nur mehr dem GPS folgen, da wir keinen weg sehen können. Nach ca. 2h haben wir auch schon unsere letzte Hügelkette und somit die Grenze zwischen Slowenien und Italien erreicht und können bei der Abfahrt das erste Mal das Meer erblicken. Bis jetzt hat dies immer die tiefhängende Wolkendecke verhindert.

Wir fahren noch einige Schotterstraßen, bis wir endgültig auf Asphalt wechseln und schließlich beim Schloss Miramare an die Küstenstraße wechseln.
Hier finden wir bald eine öffentlichen Badeplatz und springen gleich mit Radlhose ins Meer. Ein Kaffee direkt am Meer wird auch noch eingenommen und so machen wir uns nach dieser Erfrischung auf und treten die letzten Kilometer bis nach Triest.

Am Ziel angekommen checken wir unsere Rückfahrtickets und dann wird ein Zielbier getrunken und mit dem Rad ein wenig durch Triest gekurvt. Ein Mittagessen stärkt uns auch noch einmal und um 15 Uhr starten wir zuerst nach Udine und von dort weiter bis nach Arnodlstein.
Hier hat es geschüttet und wir sind froh, dass wir dem Regen entkommen sind. Nur auf der Autofahrt zurück nach Graz werden unserer Räder gleich noch ein paarmal gewaschen.
Um 21 Uhr sind wir dann auch wieder in Graz angekommen und sehr müde.

Die Bikes haben super gehalten, kein einziger Platten, nur meine Bremse brauchte ein wenig Zuneigung. 

Gesamtzeit: ~ 4 h
Tagesstrecke: 42 km
Aufstieg: 330 hm
Abfahrt: 600 hm



Die Tour war ein super Erlebnis und ich bin sehr froh, dass ich sie zusammen mit Bernd machen konnte. Wir hatten mit dem Wetter Glück, da uns der Regen nie richtig erwischt hat. Nur die Aussicht von den Bergen war schlecht, aber das macht nichts, somit will ich auf jeden Fall nochmal kommen, um das Panorama genießen zu können.
Die gewählte Tour und die zusätzlichen Berge waren super und vor allem ab Tolmin waren wir ziemlich alleine mit unserer Routenwahl.

Zum MTBen ist das Gebiet super, nur die Trails sind manchmal sehr hart und man sollte sich mit den Tourzeiten nicht verschätzen.

Gesamtzeit: ~ 40h
Gesamtstrecke: ~ 288 km
Aufstieg gesamt: ~ 6940 hm
Abstieg gesamt: ~ 7460 hm
TransSlowenien 2014-08-09_13

Sonntag, 20. Juli 2014

MTB Saalbach

Vom 16. - 20. Juli waren wir mit einer Gruppe Wanderer und Mountainbiker in Saalbach.
Wir wollten eigentlich schon einige Touren auch mit dem Rad selbst fahren, aber da bei unserer super Pension die Joker-Card dabei war, haben wir die Lifte genutzt und sind fast ausschließlich bergab gefahren :-)

Die Big-5 am ersten Tag konnten wir leider nicht vollenden. 5 Patschen bei der ersten Abfahrt (Hangman) haben doch viel Zeit gekostet.
Die Restlichen Gipfel konnten wir aber am nächsten Tag besuchen.
Hangman, Panorama-Line, Milka-Line, X-Line, Z-Line, Hacklberg, Buchegg-Trail, Blue-Line, Pro-Line... wir haben fast alle Trails ausprobiert.

Wir hatten wirklich viel Spaß und ich hab sehr viel Downhill-Fahrtechnik gelernt. Extrem lustig.

Die Runde war auch sehr nett und so hatten wir nicht nur auf den Touren viel zu lachen, sondern auch am Abend.
Danke an alle die mit dabei waren und auch liebe Grüße an die, die aufgrund von Verletzungen nicht mitfahren konnten.
Zum Glück gab es nur kleine Stürze und so blieben außer einigen Schrammen und kleinere Schäden am Material alles heil.

Eine Video-Zusammenfassung wird auch noch folgen, aber das kann noch ein wenig dauern.

Saalbach MTB 2014-07-16_20

Sonntag, 6. Juli 2014

Edelweißboden und Hochturm

Wir wollen Edelweiß sehen und da eignet sich der Edelweißboden in der Nähe von Tragöß natürlich schon ganz gut. Karin ist so nett und sammelt noch andere Edelweiß interessierte zusammen und so steht eine Gruppe von 16 Leuten um 8:30 beim GH Hiaslegg zum Abmarsch bereit.
Ich kenne nur einige davon und bei den anderen hab ich mich nur mit "I bin da Flo" vorgestellt und gar nicht auf Antworten gewartet, da ich mir Namen nicht so leicht merke. Ich durfte trotzdem mitgehen.

Ich dachte mir, dass wir in einer solchen Gruppe ewig bis auf zum Edelweißboden und weiter auf den Hochturm brauchen werden, aber wir waren eigentlich ganz flott und so waren wir nach 2:35h, mit einer kurzen Jausenpause und 2 kurzen Panoramapausen schon am Gipfel.
Dazwischen konnten wir auch einige Edelweiß betrachten, wobei man schon näher ran muss, da es meist kleinere Exemplare sind.
Der Weg ist wunderschön und man hat immer wieder sehr schone Ausblicke auf das Hochschwabgebiet im Norden und die Eisenerzer im Süd-Westen.
Auch der Gipfel hat genug Platz für viele Leute und das war heute auch nötig, da noch ein ganzer Haufen anderer die Idee mit der Edelweiß Beobachtung hatten.

Die Pause halten wir heute nicht sehr kurz und so haben wir auch Zeit uns mit neuen Bekanntschaften zu unterhalten.
Beim Abstieg wird noch viel mehr geplaudert, wobei wir gegen Ende schon einen schnellen Schritt drauf haben, da wir uns schon auf Kaffee und Kuchen auf der Hütte freuen.

Es war auf alle Fälle eine sehr schöne Wanderung, mit sehr netter Gruppe.
Danke Karin fürs organisieren.

Gesamtzeit: 5:35h
Aufstieg: 1000hm

Edelweißboden Hochturm 2014-07-06

Donnerstag, 26. Juni 2014

Scheiblingstein, Rohrauerhaus und G. Pyhrgas

Für unsere geplante 3 Tageswanderung mit Zelt ist das Wetter zu unbeständig und so starten wir ein Ausweichprogramm. 2 Tageswanderung mit Hüttenübernachtung.
Unser Ziel ist das Rohrauerhaus an der Haller Mauer, die liegt genau an der Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark, neben dem Bosruck.

Um 11 starten wir von Mühlau, nahe Admont und gehen auf den Scheiblingstein. Das Wetter ist sehr schön und da wir während der Woche unterwegs sind, treffen wir auch fast keine anderen Wanderer.
Nach 3:15h haben wir die Lange Gasse hinter uns gebracht und stehen am Gipfel. Die Aussicht ist super und auch die Sonne wärmt uns.
Nach fast einer Stunde Rasten, Karte studieren und Fotografieren machen wir uns wieder an den Abstieg, wobei wir viele Höhenmeter eher auf einem Schneefeld abrutschen. Knapp 2 Stunden später sind wir beim Rohrauerhaus angekommen.

Die Hütte liegt sehr schön im Wald und hat einen super "Gastgarten". Die Aussicht von der Hütte selbst ist nicht so besonders, nur der G. Pyhrgas zeigt sich, aber der wirkt dafür sehr mächtig, so nahe. Will man andere Berg sehen muss man sich ca. 5min bewegen und man hat einen schönen Blick aufs Gesäuse und in die andere Richtung beeindruckt der Bosruck und dahinter das Tote Gebirge.

Wir sind, bis auf eine Freundin der Hüttenwirtin, die einzigen Gäste und genießen gleich mal Kaffee, Bier und Kuchen und sind so gestärkt für das Abendessen.
Die Portionen sind groß und schmackhaft, nur die Gesellschaft fehlt und so helfen wir uns mit Zeitschriften, Bier und nochmals Kaffee durch den Abend. Wir schaffen es nicht mal bis zur Hüttenruhe um 22 Uhr, aber versäumen auch nichts. Abendspaziergang entfällt aufgrund von leichtem Regen auch und so bleibt nur das Bett.

Am nächsten Morgen ist es wieder strahlend blau und so machen wir uns nach dem Frühstück auf Richtung G. Pyhrgas. Da der Wetterbericht schon ab Mittag Regen voraussagt, laufen wir den Hofersteig beinahe hoch und sind anstatt in 2:30h in 1:30h am Gipfel.
Die Aussicht ist heute nicht so besonders, aber die Sonne versucht trotzdem immer wieder durch die Wolken zu dringen. Da wir aber noch ein paar Stunden Weg vor uns haben, halten wir uns nicht so lange mit der Gipfelrast auf als noch am Tag davor, sondern steigen, vorbei an der Hofalm, ab zurück zum Rohrauerhaus. Dafür brauchen wir auch nur 1:30h und so sind wir vor 12 Uhr Mittag schon wieder zurück. Das Wetter hat sich eher wieder verbessert und so machen wir nochmal Rast auf der Hütte und genießen den guten Kaffee und den frisch Apfelstrudel, der direkt aus dem Ofen auf unser Teller kommt  - mmmmhhhhh.

Nachdem wir gestärkt sind packen wir unsere in der Hütte gelagerten Dinge ein und gehen 1:15h zurück nach Mühlau, wo unser Auto steht.

Den Scheiblingstein kenne ich schon von einer Skitour und ich war damals schon begeistert, wobei die Bedingungen damals sehr gut waren, aber auch diesmal gefällt mir die Tour sehr gut. Und auch der G. Pyhrgas ist ein sehr schöner Gipfel und das man einen anderen Weg für den Abstieg wählen kann gefällt mir meist auch sehr gut.
Eine Hüttenübernachtung hat ohnehin immer etwas besonderes. Meist gutes Essen, Spaß und die schöne Landschaft sind ein positiver Teil der Erfahrungen, aber was mir besonders gefällt ist, dass man nach der Tour nicht mit dem Auto heimfahren muss, sondern in den Bergen bleibt und am nächsten Tag auch gleich wieder nach ein paar Schritten mitten in der Natur ist.

Wir sind jedenfalls begeistert von diesen 2 schönen Tagen und der Übernachtung im Rohrauerhaus.

Scheiblingstein G. Pyhrgas 2014-06-26_27

Montag, 23. Juni 2014

Mit dem MTB entlang des Plabutsch und weiter über die Ruine Gösting nach Rach

Den Plabutsch vor der Haustür hab ich natürlich seit ich mit dem MTBen begonnen habe schon öfter erkundet. Alle Hügel zusammenhängen und abfahren hab ich bis jetzt aber noch nie gemacht.
Bernd ist motiviert und er kennt auch schon so manches Wegerl am Plabutsch (oder auch alle) und so gefällt ihm dieser Tourenvorschlag.

Wir starten zeitig, da wir bis Mittag wieder zurück sein müssen. Von Straßgang fahren wir hinter der Kirche auf dem Wanderweg auf den Florianiberg und kommen schon ordentlich ins schwitzen. Weiter gehts vorbei an der Bildföhre zum Orthacker. Von hier wählen wir den steilen Anstieg direkt zur Rudolfswarte und kommen nicht nur ins Schwitzen sondern ganz ordentlich ins Schnaufen.
Endlich können wir uns ein wenig ausrasten, konzentrieren sollten wir uns aber bei der Abfahrt über den Buchkogelsteig, vorbei an St. Johann und Paul, bis zur Steinbergstraße schon auch ordentlich. Wir kommen gut an und machen uns wieder an den nächsten Aufstieg. Vom Gaisbergsattel fahren wir auf der Asphaltstraße bis zur Entlüftung des Plabutschtunnels rauf und weiter Richtung Norden gehts wieder auf einem kleinen Wegerl bergab. Jetzt wirds nochmal interessant, da einige steile bergauf Passagen dabei sind, bevor wir am Fürstenstand ankommen.

Kurz verschnaufen und Schützer anlegen steht am Programm. Wir wählen eine sehr steile Abfahrt Richtung Gösting. Zuerst vom Fürstenstand nordwärts und vorm Wald gleich rechts und zwischen Wald und Gehege steil runter, die Forststraße queren und weiter den schmalen, steilen Weg bis wir am Fürstenstandweg ausgespuckt werden.


Da wir noch Zeit haben und auch noch ein wenig Kraft, beenden wir die Tour nicht wie geplant, sondern fahren gleich Richtung Süd-Westen und suchen uns einen Weg weiter zur Floraquelle. Von hier gehts runter zur Thalstraße, die wir queren und im Fuchsloch wieder auf die Forststraße, rauf zur Ruine Gösting, wechseln. Wir kommen schnell voran und sind bald bei der Ruine. Die Straße direkt runter nach Gösting wollen wir eigentlich nicht fahren und so sehen wir uns den Weg vom Jungfernsprung nach Rach an. Der schaut nur bei der Einfahrt schwer aus und entpuppt sich als super schöner Trail bis runter nach Rach. Von hier starten wir unsere Heimfahrt am Radweg.

Es war eine super Runde und wir konnten die geplante Tour sogar noch ein wenig verlängern.
Gesamtzeit: 3:45h
Gesamtaufstieg: 920hm
Länge: ca. 35km

Dienstag, 10. Juni 2014

Bergwochenende Wilder Kaiser

Das Bergwochenende steht vor der Tür und wir freuen uns schon sehr darauf.
Die Organisatoren haben dieses Jahr den Wilden Kaiser gewählt, wo wir uns für drei Nächte auf der Gruttenhütte einquartieren.

Sylvia und ich haben die Nacht auf Samstag in OÖ verbracht und holen am Samstag morgen auf dem Weg nach Tirol Corina und Karin ab.

7.6.2014 Aufstieg Wochenbrunneralm - Baumgartenköpfl - Gruttenhütte:
Um 10 Uhr sind wir auch schon am Parkplatz
Wochenbrunneralm von wo wir auf das Baumgartenköpfl starten.
Es ist sehr heiß heute und wir haben uns noch nicht an den plötzlichen Sommereinbruch gewöhnt. Somit machen wir gleich eine ausgiebige Pause am kleinen Gipfel. Danach gehts weiter zum Klamml Klettersteig, den wir bis zur Seilbrücke mit unseren schweren Rucksäcken bewältigen. Hier ist aber vor der D-Stelle Schluss und wir steigen aus dem Steig aus um die letzten 10min zur Gruttenhütte zu bewältigen. Dort sind wir um 15 Uhr die Ersten von unserer 21er Gruppe. Wir besetzen gleich die Terrasse und kosten Kaffee, Strudel und Bier. Das setzen wir fort, bis alle eingetroffen sind. Auch der gar nicht mehr so kleine Karl (1,5 Jahre) ist wieder mit dabei. Der erste Abend ist schon sehr lustig und da wir viele von den Bergkameraden nicht oft sehen, geht uns bis zur Sperrstunde das Gesprächsthema auch nicht aus.

8.6.2014 Gruttenhütte - Rote Rinnscharte - fast Kl. Halt - Rote Rinnscharte - Gruttenhütte:
Am Sonntag geht fast die ganze Gruppe zusammen los. Auch der kleine Karl darf in der Bucklkraxn auf Onkel Markus Rücken mit. Unser Ziel ist die Ellmauer Halt. Vor der Roten Rinnscharte trennt sich die Gruppe. Die einen gehen direkt auf den Gipfel, die anderen wollen in einer Runde auf die Kl. Halt, Gamshalt und schließlich auf die Ellmauer Halt.
Wir müssen von der Roten Rinnscharte zuerst in einer grauslichen Rinne mit Schnee und einigen losen Steinen ca. 400hm absteigen. Dann gehts über den Kaiserschützensteig Richtung Kl. Halt. Nachdem wir schon ein Stück aufgestiegen sind, kommen uns zwei Wanderer entgegen und sagen uns, dass der Steig auf den Ellmauer Halt noch von Schnee bedeckt ist und nur sehr schwer zu passieren ist.
Mit der großen Gruppe wollen wir den weiteren Aufstieg und die Gefahr, das wir dann erst recht umdrehen müssen, nicht riskieren. Somit machen wir nach 5h kehrt und gehen denselben Weg zurück.
Am Ausstieg der Roten Rinnscharte entscheiden sich ein paar noch von dieser Seite auf die Ellmauer Halt zu gehen, wir und der Rest der Gruppe steigen aber gleich zur Hütte ab. 8h in der Hitze waren doch genug. Den meisten ist auch schon das Wasser ausgegangen.
Die Energiereserven werden aber auf der Hütte gleich wieder aufgefüllt.

9.6.2014 Gruttenhütte - Jubiläumssteig - Ht. Goinger Halt - Gruttenhütte - Ellmauer Halt - Gruttenhütte:
Heute sind wir eine kleinere Gruppe. Corina, Tilla, Karin, Sylvia und ich gehen über den Jubiläumssteig auf die Ht. Goinger Halt. Irgendwie sind wir sehr schnell angekommen und so haben wir genug Zeit für eine ausgiebige Gipfeljause.
Für den Rückweg brauchen wir dann gleich lange, aber es ist trotzdem erst 13 Uhr und mir zu bald, um auf der Hütte sitzen zu bleiben.
Ich kann nur mehr Sylvia motivieren und so starten wir auf die Ellmauer Halt.
Da es heute noch heißer als gestern ist und wir erst zu mittag starten, haben wir auch fast keinen Gegenverkehr im Steig und kommen ganz gut voran. Am Gipfel ist dann nur ein weiterer Wanderer. Wir genießen die schöne Aussicht und rasten uns kurz aus.
Der Abstieg wird dann zur Quälerei für Sylvia. Sie hat nicht viel gegessen und die große Hitze trägt auch ihren Teil dazu bei und so schleppt sie sich schon sehr müde runter und bis zur Hütte.
Aber es geht alles gut und auf der Hütte versorgen wir uns mit allem was der Körper so verlangt. Kaffee, Bier, Essen, ...
Der letzte Hüttenabend wird dann wieder bis zur Sperrstunde zelebriert und wir fallen müde und glücklich ins Bett.

10.6.2014 Abstieg Gruttenhütte - Wochenbrunner Alm:
Heute steht für uns nur mehr der Abstieg am Programm. Diesen haben wir aber nach 1h geschafft und die lange Autofahrt Richtung OÖ und von dort nach Graz beginnt.
Eine Erfrischung gibt es noch im Obertrumersee und anschließend eine Stärkung bei meiner Mutter bevor wir weiter nach Graz fahren.

Gehzeit gesamt: 23,5h
Gesamtaufstieg: 3240hm

Es war ein wunderschönes Wochenende. Ich möchte mich bei den Organisatoren bedanken und bei allen Bergfreunden die dabei waren. Ich wünsche euch schöne Bergtouren und hoffentlich sehen wir uns bei der einen oder anderen Tour mal, oder auch nur so :-)


Bergwochenende Wilder Kaiser

Donnerstag, 1. Mai 2014

Mit dem MTB auf den Schöckl

Heute ist es soweit. Da Sylvia und ich ja zum MTBen angefangen haben, wollen wir natürlich auch mal auf unseren Hausberg, den Schöckl, fahren.
Wir starten von Straßgang und am Weg gabeln wir noch Uwe und Karin auf, die ist heute auch unser Guide, da sie schön öfter am Schöckl unterwegs war.
Wir fahren zuerst nach Stattegg und am Fuß der Leber wechseln wir von Asphalt auf Schotter. Die Straße führt uns auf die Leber und weiter in den Steingraben, wo wir auf den Langen Weg einbiegen und bis oberhalb der Johann-Waller-Hütte fahren. Dort queren wir zur Schöcklhöhenstraße und müssen nur die letzten 2 Kehren bis zum Gipfel auf der Asphaltstraße fahren.
Oben angekommen statten wir dem Gipfel nur einen kurzen Besuch ab, da es zu tröpfeln beginnt. Wir suchen im vollen Stubenberghaus Unterschlupf und quetschen uns zu anderen Gästen auf einen Tisch dazu. Kaum sitzen wir fängt es zu schütten an, uns egal wir stärken uns mit einer Kaspressknödlsuppe.

Nach der Stärkung ist auch das Wetter wieder besser und wir machen uns an die Abfahrt, wobei wir die selbe Strecke wie herauf wählen.

Der Ausflug war sehr schön, wobei es schon eine anstrengende Tour für uns war.
60km
1200hm




Sonntag, 9. März 2014

Skitourenwoche im Passeiertal

Dieses Jahr ist es wieder soweit. Wir fahren mit unseren Bergfreunden auf die Skitouren/Ski-Woche. Unser Ziel ist das Passeiertal in Südtirol. Die Anreise war durch Staus, gesperrte Straßen und Navigationsprobleme für manche schon sehr abenteuerlich, aber schließlich haben doch alle zur Krustner-Hütte gefunden.
Wir kommen wieder in einer Selbstversorgerhütte unter. D.h. selbst kochen. Den gesamten Einkauf hat das Organisationsteam vor der Anreise erledigt. Danke an dieser Stelle. Somit heißts nach der Ankunft Ausrüstung, Essen und Trinken verstauen und Schlafmöglichkeit beziehen. Die Hütte ist eine Wucht, schwer zu beschreiben. Alt, schief und sehr gemütlich.

Schneelage und Wetter waren super und so stand einer Woche mit schönen Touren, viel Spaß und wunderschönen Eindrücken nichts im Wege.

Schieferspitz 2014-03-09
Gesamtzeit: 5:25
Aufstieg 1184Hm
Schieferspitz 2014-03-09


Rötenspitze 2014-03-10
Gesamtzeit: 5:54
Aufstieg: 1255Hm
Rötenspitze 2014-03-10


Kolbenspitze 2014-03-11
Gesamtzeit: 6:49
Aufstieg: 1413Hm
Kolbenspitze 2014-03-11


Ehrensee 2014-03-12
Gesamtzeit: 4:38
Aufstieg: 707Hm
Ehrensee 2014-03-12


Rossgruben 2014-03-13
Gesamtzeit: 4:28
Aufstieg: 1195Hm
Rossgruben 2014-03-13



Nochmals danke an die Organisatoren und an alle Bergfreunde. Es war eine tolle Woche mit schönen Touren, aber vor allem einer tollen Zeit, egal ob am Berg, beim Aprés Ski oder auf der Hütte.
Wir freuen uns schon auf weitere Touren mit euch.

Sonntag, 2. März 2014

Skitour auf den Kragelschinken und den Plöschkogel

Der Wetterbericht hat eher schlechtes Wetter angesagt. Sylvia und ich lassen uns aber nicht von einer Skitour abhalten und so starten wir Richtung Eisenerzer Ramsau. Vom Parkplatz Pichlerhof gehts los auf den Kragelschinken. Normalerweise wimmelt es hier am Wochenende von Skitourengehern, wir treffen niemanden. Am Gipfel weht normalerweise starker Wind, aber trotz schlechtem Wetterbericht haben wir Glück und es ist beinahe windstill. Beim Abfellen zieht es dann aber doch zu und so bleiben wir nur ganz kurz und machen uns bald an die Abfahrt. Ich möchte noch auf den Plöschkogel, da ich dort noch nie war und so suchen wir einen Weg zum Blauen Herrgott. Dort angekommen Fellen wir für den kurzen Aufstieg an und sind auch gleich oben. Hier treffen wir die ersten beiden Tourengeher des Tages. Wir halten uns auch hier nicht lange auf, sondern fahren wieder ab. Meist bleiben wir auf der Forststraße, im Wald ist der Schnee schon sehr nass und eher wenig.
Man sollte sich von einem schlechten Wetterbericht nicht abhalten lassen und trotzdem eine kleine Tour versuchen. Wir wurden heute mit einer sehr schönen und einsamen Tour belohnt.
Gesamtzeit: 3h40min
Aufstieg: ca. 920hm
Kragelschinken Skitour 2014-03-02

Sonntag, 23. Februar 2014

Zirbitzkogel Skitour - schon wieder

Auch heute ist unser Ziel der Zirbitzkogel. Grund ist, dass der Wetterbericht für dieses Gebiet Sonne voraussagt. Und er hat recht! Unsere erste Skitour in dieser Saison mit Sonnenschein. Wir starten wieder um 8 Uhr von der Sabathyhütte und zählen somit zu den frühen Tourengehern. Wir haben von Beginn an Sonnenschein und kommen gut voran.
Ab dem Lindersee sind wir wieder im Schatten und der Wind beginnt sehr stark zu blasen. Es wird bis zum Gipfel sehr kalt. Daher Fellen wir nur ab und machen uns gleich an die heute sehr schwierige Abfahrt. Unter den 5cm Pulverschnee befindet sich eine Harschschicht und die alten Spuren sind richtig schön hart. Somit sieht unser Abfahrtsstil sehr bescheiden aus, aber egal wir kommen sicher bis zum See.
Jetzt sind schon ein wenig mehr Leute unterwegs. Uns kommen so ungefähr 50 entgegen :-) Da sind wir froh, dass wir schon wieder beim Abfahren sind und so machen wir uns gleich auf in den unverspurten lichten Wald. Hier suchen wir im Tiefschnee Richtung Forststraße. Ein paar schöne Schwünge gehen sich noch aus bevor wir wieder auf den letzten, zerspurten Hang kommen.
Nach drei Stunden sind wir auch schon wieder beim Auto. Mehr war heute trotz des schönen Wetters nicht drin. Sylvia kämpft leider mit ihren Schuhen, die ihr schon wieder Blasen bescheren. Aber auch das werden wir wieder in den Griff bekommen.

Gesamtzeit: ca. 3h
Aufstieg: ca. 840hm

Zirbitzkogel Skitour 2014-02-23

Sonntag, 16. Februar 2014

Skitour auf den Zirbitzkogel

Bis Mittag sollte heute das Wetter schön sein, daher starten wir kurz vor sieben in Graz und um 8:05 gehts schon los von der Sabathyhütte Richtung Zirbitzkogel. So früh sind noch wenige Tourengeher unterwegs und so kommen wir sehr einsam bis zum Lindersee. Hier treffen wir dann auf ein paar Tourengeher und auch auf den Nebel. Leider zieht es von Westen her schon zu und der Gipfel hüllt sich schon in Wolken. Die Sicht wird sehr schnell sehr schlecht und wir suchen uns von einer Markierungsstange zur nächsten. Heute könnte man es schaffen beim Gipfel einfach vorbei zu gehen. Wir treffen zum Glück zuerst auf die Hütte und von dieser finden wir die paar Meter zum Gipfelkreuz auch noch. Aufgrund der schlechten (keinen) Sicht und des Windes rutschen wir gleich wieder zur Hütte ab und gönnen uns dort einen Kaffee in der noch sehr leeren Gaststube, das ist hier auch selten. Nach kurzer Pause machen wir uns mit zwei Tourengehern aus Leibniz an die Abfahrt. Die Sicht ist immer noch sehr schlecht und so versäume ich die Abzweigung und fahre etwas zu weit Richtung Scharfes Eck. Wir merken schnell das hier etwas nicht stimmt und zum Glück hab ich mein GPS am Rucksack und so finden wir wieder zur Aufstiegsspur wo auch die Markierungsstangen sind. Auch die beiden anderen sind etwas verblüfft, dass wir so weit von der Aufstiegsspur entfernt waren. Die weitere Abfahrt bis zum Lindersee ist der reine Blindflug. Wir suchen uns von Stange zu Stange. Erst weiter unten sind wir unterhalb der Wolken- und Nebeldecke. Wir wählen eine Linie durchs Gebüsch und kommen in Genuss von schwerem Schnee, der uns wenig Schwünge machen lässt. Ein paar gehen sich am letzten Hang vorm Parkplatz doch noch aus. Und genau wie der Wetterbericht vorhergesagt hat beginnt es um 12 Uhr zu regnen, da packen wir aber schon unsere Skier ins Auto. War eine schöne Tour heute, auch wenn das Wetter zu schnell schlecht geworden ist. Gesamtzeit: 3:30 Aufstieg ca. 800hm
Zirbitzkogel 2014-02-16