Sonntag, 17. Juli 2016

Männerurlaub - Reichenstein Hüttenübernachtung 2016-07-16/17

Männerausflug, HO HO HO!
Nach unserem Ausflug im letzten Jahr, 3 Tage Hitzeschlacht mit dem Rad, solls dieses Mal gemütlicher werden. Eine Wanderung auf die Reichensteinhütte, mit Übernachtung.
Leider wird der Wetterbericht von Tag zu Tag schlechter. Wir starten trotzdem.
Los gehen wollen wir bei der Hirnalm. Dort steigen wir aus dem Auto und der Wind bläst uns schon ordentlich entgegen. Die Kellnerin von der Hirnalm findet unsere Idee auch nicht so toll, aber ich kann sie überzeugen, dass wir eh nicht den Grete-Klinger-Steig gehen, sondern ganz einfach und gemütlich über die Krumpalm und den Reichhals zur Hütte aufsteigen wollen.

Es geht gemütlich los, im Wald sind wir auch meist windgeschützt. Kurz vor der Krumpalm wird's dann etwas nass und der Wind erwischt uns jetzt auch immer mehr. In der Almhütte suchen wir keinen Schutz, obwohl wir durch unseren Einsatz für Brennholz gesorgt haben. Wir gehen gleich weiter Richtung Reichhals, für eine Pause ist es uns zu windig. Erst kurz vorm Krumphals suchen wir zwischen den Latschen etwas Schutz und genießen ein frisches Elektrolytgetränk.
Zwischen Krumphals und Reichhals ist es komplett windstill und so genießen wir die schöne Landschaft. Erst kurz vorm Reichhals wird es etwas ungemütlich. Es wird sehr steil und wir kommen in den Nebel. Plötzlich sehen wir ganz nahe 3 Steinböcke neben dem Weg im tiefen Gras sitzen. Ganz so geheuer ist es uns nicht und den Steinböcken auch nicht, aber wir können sie überreden, dass wir ganz nett sind und nur schnell zur Hütte wollen. Somit dürfen wir passieren und müssen uns wenig später der nächsten Prüfung stellen.
Zu hören ist der Wahnsinn schon länger, hört sich an wie ein Wasserfall. Dabei ist es nur Wind, der, je näher wir zum Reichhals kommen, immer stärker wird. Jetzt wird's richtig ungemütlich. Zuerst führt der Weg am Grat und dann haben wir nur noch die Ebene bis zur Hütte vor uns. Hier müssen wir uns nochmals gegen den böigen Wind stemmen. Die Hütte sehe ich erst, als ich 10m davor stehe.

Drinnen ist es schön warm und der Kachelofen ist schnell belegt. von 44 Buchungen sind wir die einzigen die gekommen sind, sagt uns der Hüttenwirt. Wir haben Platz und für Speis und Trank ist gesorgt.

Der nächste Tag ist leider nicht freundlicher. Wir steigen in voller Regenmontur ab Richtung Präbichl, über die Stiege. Anschließend halten wir uns rechts. Wir wollen zum Rottörl. Kurz davor folgen wir dem angezeichneten Weg und gehen falsch, runter Richtung Präbichl. Erst bei der nächsten Beschilderung merke ich, dass da etwas nicht stimmt. Wir müssen wieder zurück. Ein kleiner Pfad wäre es gewesen, der hätte uns in 20m zum Rottörl geführt. Bei dieser Sicht ist mir das aber nicht aufgefallen. 30min hat uns das gekostet und einiges an Moral. Dafür sind wir jetzt am Weg zur Krumpalm. Das Wetter wird nicht wirklich besser. Die Wege sind rutschig und erst ein Stück unter dem Rottörl kommen wir aus dem Nebel.
Wir sind als wir auf der Krumpalm ankommen schon etwas nass. Die letzte Stunde schaffen wir aber auch noch, haben wir ja noch etwas an Reserveproviant in meinem Rucksack. Unten an der Hirnalm angekommen scheint die Sonne und es Nieselt.

War ein sehr anstrengender, aber schöner Ausflug.
Nächstes Mal hoffe ich wir haben schöneres Wetter, dann ist das viel entspannter, es gibt mehr Pausen und wir können auch die Natur und die Aussicht genießen.

1. Tag:
Aufstieg: 1315hm
Abstieg: 101hm
Gesamtzeit: 4h

2. Tag:
Aufstieg: 373hm
Abstieg: 1573hm
Gesamtzeit: 4h30m
Reichenstein Männerwochenende 2016-07

Freitag, 1. Juli 2016

Noch einmal Baska

Da es uns so gut gefallen hat, sind wir nochmal nach Baska gefahren. Eigentlich wollten wir nach 3-4 Tagen nach Kärnten fahren, aber da der Wetterbericht nicht so gut war, sind wir gleich die ganze Woche in Baska geblieben.
Wir haben uns mit unserem Auto+Dachzelt wieder am FKK Campingplatz einquartiert.
Diesmal haben wir auch wieder die Gegend erkundet. Ein Besuch beim Leuchtturm, eine Wanderung durch die Schlucht und ich hab noch eine MTB Tour unternommen.

War wieder sehr schön, aber noch später würde ich Baska nicht empfehlen. Zu heiß und zu viele Leute. Unser Trip ein Monat früher war vom Zeitpunkt optimal.

Baska 2016-06

Sonntag, 29. Mai 2016

Kurztrip nach Baska

Endlich wieder mal ein Urlaub. Unseren geplanten Radurlaub haben wir leider auf Herbst verschieben müssen. Dieses mal gibt es einen Genusstrip nach Baska auf der Insel Krk. Ich war das letzte mal vor 10 Jahren hier.
Dieses Mal nehmen wir kein Apartment, sondern suchen uns einen schönen Platz auf dem FKK Campingplatz mit unserem Dachzelt. Der Campingplatz ist wunderschön gelegen und bietet super Stellplätze, sehr schöne Sanitär Einrichtungen und eine super Bucht zum Baden.
Unser Hauptziel ist Entspannung, somit machen wir nur kurze Ausflüge in eine 5m breite Bucht, die wir für uns alleine haben und eine Wanderung zu einer Kirche und dem dahinter liegenden Berg.

Die Zeit vergeht sehr schnell und schon müssen wir wieder Heim fahren, aber Baska wird uns auf jeden Fall wieder sehen. Das Meer ist schön, das Essen gut und es gibt noch viel zu entdecken. Kleine Klettergebiete, Wanderungen und MTB Touren stehen am Programm.

Baska

Samstag, 12. März 2016

Skitourenwoche in Neukirchen am Großvenediger

Es war wieder mal soweit, die Skitourenwoche steht vor der Tür. Dieses Jahr sind wir in einer Hütte in Neukirchen am Großvenediger einquartiert.

Fürstalm:
Am Sonntag starteten wir zur ersten Tour. Es hat in der Nacht ordentlich geschneit und so durften wir durch ein Winter-wonderland schlurfen.
Auf der Kothüttenalm führte Corina eine Auffrischung unserer Kenntnisse zur Verschütteten Suche durch. Der erste Versuch hat noch nicht so geklappt, aber danach gings schon besser.
Das Wetter war noch nicht so toll. Ab und zu blitzte zwar die Sonne ein wenig durch, aber nach der Übung setzte wieder Schneefall ein. Unser Ziel war dann die Fürstalm.
Dort war für Stefan, Corina, Sylvia und mich Schluss. Der rest der Truppe ging noch weiter bis knapp unter die Brunellköpfe.
Die Abfahrt war dann zwischen durch ganz nett, hatte sich doch einiges an Pulver angesammelt.
Zeit ca. 4h
Aufstieg 620hm

Das war dann auch meine einzige Tour in dieser Woche. Ich habe seit Jänner leider Probleme mit einem Knie und so wollte ich nur eine Tour mitgehen und testen wies mir geht.
Für Sylvia war das die erste Skitour nach ihrem Unfall im letzten Jahr. Die Abfahrt war nicht so toll. Sie hat aber am Mittwoch und Donnerstag noch einen Versuch gestartet und da ging es ihr viel besser. Somit hat sie noch zwei sehr schöne Touren bei traumhaftem Wetter gemacht.

Ich hab die restliche Woche den Hüttenwart gespielt. War eine sehr schöne Aufgabe. Geht ganz schön auf die Leber, aber eine Woche halt ich das durch.

Die Skitourenwoche war wieder ein Wahnsinn. Für mich nicht aus sportlicher Sicht, obwohl ich war sehr viel spazieren :-), sondern aus sozialer. Es waren lauter nette Menschen dabei und wir hatten wirklich viel Spaß. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken.
Und natürlich bei den Organisatoren! Herzlichen Dank für den ganzen Aufwand. Ihr ermöglicht uns immer eine tolle Woche.

Skitourenwoche Neukirchen am Großvenediger 2016-03-05_12

Dienstag, 26. Januar 2016

Lawinenkurs im Johnsbachtal mit Skitour auf den Leobner

Ich hab einen Platz für einen 2 tägigen Lawinenkurs in Johnsbach bekommen und da hab ich mich gar nicht so lange bitten lassen.
Christian und Werner sind auch dabei und so starten wir am Montag Morgen in Graz und es beginnt schon zu regnen. In Johnsbach schauts auch nicht besser es.

Paul gefällt das auch nicht so und so bleiben wir bis 15 Uhr im Gasthaus und machen Theorie. Danach müssen wir aber raus ein wenig üben. Es hat aufgehört zu regnen, aber wir haben nicht mehr so lange Licht, darum bleiben wir gleich auf der Wiese hinter dem Gasthaus. Dort üben wir die Suche mit dem LVS, wobei wir eine Mehrfachverschüttung simulieren. Paul gibt uns Gas damit wir ein wenig Stress haben :-)
Bald geht uns das Licht aus und wir starten zum Abendessen, welches sehr gut ist. Danach gibts nochmal Theorie und dann haben wir endlich frei und können ein wenig plaudern und noch ein Bierchen nehmen.

Der Dienstag schaut gut aus. Es ist schön, jetzt hoffen wir, dass der Regen nicht den ganzen Schnee von unserer Tour auf den Leobner gewaschen hat.
Wir haben Glück es ist sehr schön und ausreichend Schnee ist auch noch vorhanden.
Nahe des Leobner Törls graben wir dann noch ein Schneeprofil und lernen noch so allerhand.
Leider zieht es zu als wir unseren Weg zum Gipfel fortsetzen. Am Gipfel wäre eigentlich ganz eine schöne Stimmung mit den Wolken und dem Licht, aber der Wind ist so heftig das wir uns nur kurz unterhalb des Gipfels aufhalten, bevor wir mit der Abfahrt beginnen.
Oben ist der Schnee sehr hart, dafür wird's unten schon etwas weicher und tiefer. Die Bedingungen sind aber besser als gedacht.
Bei der Grössingeralm üben wir noch einen Notabtransport mit einem Biwaksack. Anschließend fahren wir runter zum Parkplatz, wobei der Schnee auf der Forststraße noch sehr gut ist.

War eine schöne Tour und der Kurs war auch sehr interessant. Viel gehört, hoffentlich auch gelernt und vor allem geübt. Das Üben sollte man eigentlich viel öfter machen, aber das habe ich vor dem Kurs auch schon gewusst.
Danke nochmals Paul für die ganzen Infos und den Teilnehmern für die beiden schönen Tage.

Leobner Skitour 2016-01-26