Samstag, 19. Juli 2008

Hierzmannsperre und "Hit the lake" Festl

Am Samstag waren Sylvia und ich wieder einmal klettern an der Hierzmannsperre.
In letzter Zeit waren wir ja überhaupt nicht mehr unterwegs. Die Motivation hielt sich auch in Grenzen, aber als wir vorm Felsen standen war's wieder gut. Nur das Kletterkönnen war noch nicht so gut. Aber egal, wir hatten Spaß.
Um ca. 15 Uhr fuhren wir dann weiter nach Edelschrott, dort war das "Hit the lake" Festl. Genauere Info gibts hier.
Eigentlich wollten wir ja dort übernachten. Wir hatten auch alles mit, aber da wir sonst niemanden gekannt haben, sind wir dann doch noch Heim gefahren.
2008-07-19 Hierzmannsperre, Hit the lake

Das Festl ist sicher ganz lustig, man sollte nächstes Jahr, falls es noch statt findet, vielleicht mit mehr Leuten hinfahren.

Samstag, 5. Juli 2008

Fahne-Vordernbergermauer-Krumpensee (Biwak)

Eigentlich wollen wir das schon lange einmal machen und letztes Jahr haben wir es nur einmal geschafft. Heuer noch nie, aber jetzt ist es soweit. Wir packen unsere Rucksäcke. Diesmal nicht nur Kleidung und Jause, nein es kommt auch noch der Schlafsack und unsere neu erworbenen aufblasbaren Liegematten von Exped mit. Und natürlich mein neues Spielzeug, meine Sony alpha 300 DSLR :-)

Sylvia und ich machen uns am Samstag so gegen 13 Uhr von der Hirnalm bei Trofaiach auf den Weg. Wir wollen zuerst zur Fahne, dann weiter den Grete-Klinger-Steig über die Vordernbergermauer und weiter zum Krumpensee. Dort wollen wir schlafen, um am nächsten Tag zurück zur Hirnalm zu gehen.
Wir haben diese Tour letztes Jahr zusammen mit Steph schon gemacht, da sind wir das Ganze aber in einem Tag durch gegangen. Wäre auch kein Problem, nur wollen wir ja irgendwo am Berg schlafen.

Wetterbericht super! Laut Autoradio ganz Steiermark super Wetter, komisch, Hirnalm liegt doch in der Steiermark, hier ist es aber komplett bewölkt und es kommt ein starker Wind auf. Egal wir gehen los. Bis zur Fahne geht's ja schön dahin, dort müssen wir uns entscheiden ob wir weiter wollen oder nicht. Den bei Regen könnte es am Grete-Klinger-Steig ungut werden.
Das Wetter wird immer schlechter, aber wir gehen weiter Richtung Fahne. Dort sind wir nach ca. 2h angekommen. Nach einer kurzen Pause entscheiden wir uns für's Weitergehen, es lockert nämlich leicht auf.
So richtig schön wird's jedoch nicht. Am Gipfel der Vordernbergermauer gibt's nur ein kurzes Foto, wir gehen gleich weiter und machen etwas später Rast.
Eigentlich ist das Wetter gar nicht mehr so schlecht, nur genau über uns hält sich eine dicke, fette Regenwolke und verdeckt die Sonne. Der starke Wind erledigt den Rest und uns wird sehr kalt. Also weiter. Jetzt haben wir nicht mehr weit. Da wir zum See keine so große Schleife gehen wollen, versuchen wir eine Abkürzung. Wo wir letztes Jahr noch auf Schneefelder herunter gerutscht sind, man erinnert sich vielleicht noch an den Ausrutscher von Sylvia :-), müssen wir jetzt über eine steile Wiese runter. Die Abkürzung war irgendwie ein Fehler, es dauert einfach sehr lange und ist auch sehr anstrengend, aber irgendwann sind wir unten und nun ist der See nicht mehr weit.
Nach 6,5h (reine Gehzeit 4,5h) sind wir am See und finden auch einen super Platz zum schlafen.
In einer Art Höhle ist auch Holz gesammelt und eine kleine Feuerstelle in der wir auch ein Feuerchen entfachen. Aber nur kurz, wir sind müde.

Die Nacht war ganz gut, aber nicht so lange. Um 5:30 stehe ich auch, will ja fotografieren :-)
Mir war's in meinem Schlafsack zu heiß, Sylvia in ihrem zu kalt. Alles was draußen war ist nass, und die trocknenden Sonnenstrahlen lassen auf sich warten. Daher packen wir und gehen um den See, dort kommt die Sonne früher.
Endlich, sie ist da und gleich wird's warm. Foto Foto Foto und irgendwann kommen dann auch schon die ersten Wanderer. Wir machen uns auf den Weg Richtung Tal. Nach ca. 1,5h sind wir unten und nehmen unser zweites Frühstück ein.
2008-07-05,06 Fahne-Vordernbergermauer-Krumpensee

War eine total super Tour. Das im Freien schlafen am Berg ist sehr schön, solange das Wetter mit spielt und das hat es.

Samstag, 28. Juni 2008

Reichenstein

Am Samstag waren Mike, Peter, Sylvia und ich wieder einmal am Berg. Unser Ziel war der Eisenerzer Reichenstein (2165m).

Aufstieg: 1h 52min
Abstieg: ca. 1h 30min
Höhenmeter: ca. 900
2008-06-28 Reichenstein

War eine sehr schöne Tour und ich konnte mein neues Spielzeug, eine Sony alpha 300, testen. :-)

Am Abend gings dann noch zum Augartenfest. Sehr geil.

Freitag, 27. Juni 2008

Neues Spielzeug - Sony alpha 300 DSLR

Eigentlich fotografiere ich ja nicht so gern, aber irgendwie würde ich mich gerne mit der Physik (Brennweite, Blende, ...) besser auskennen. Außerdem war ich jetzt schon öfter auf wirklich super Urlaubsreisen und hatte immer "nur" eine kompakte Digicam mit. Macht zwar auch super Fotos, aber die Möglichkeiten sind doch beschränkt.

Daher habe ich mir jetzt eine digitale Spiegelreflex Kamera gekauft. Nach gar nicht so langem suchen habe ich mich für die Sony alpha 300 mit einem Sigma Objektiv entschieden.

Daher werde ich vielleicht in Zukunft auch mal eine paar Fotos unter dem Label "Fotografieren" in meinen Blog stellen.

Sonntag, 1. Juni 2008

Kotecnik - Celje - Slowenien

Ein Kletterwochenende ist geplant. Da Alle absagen bleiben nur Sylvia und ich übrig und so machen wir uns Samstag in da Früh auf den Weg in Richtung Celje zum Klettergebiet Kotecnik in Slowenien.
Nach 1h 45min sind wir mit einmal kurz verfahren auch schon beim Bauern Tratnik wo wir parken und auch Zelten können. Ausserdem dürfen wir dort WC und Dusche benutzen - super!
Vom Bauern weg ist es noch ca. 30 min Zustieg zum Sektor B. Von da aus sind die anderen Sektoren innerhalb ca. 15 min zu erreichen. Wir gehen zum Sektor E der uns laut Topo die Einfacheren Routen im Bereich 5c bis 6b bietet.

Der Großteil der Sektoren ist in einem wunderschönen Buchenwald und die hohen Bäume spenden fast den ganzen Tag über Schatten am Felsen.

Nach sechs Stunden klettern sind wir doch sehr müde. Vor allem ich hab mich an einer 6c+ ziemlich ausgelehrt, sowohl physisch als auch psychisch und so gehen wir zurück und bauen unser Zelt auf.
Abendessen wird mit dem Gaskocher zubereitet, Nudeln mit Fertigsugo. Egal, gibt Kraft und die 3 Bier dazu sorgen für die Bettschwere. So kommts das wir schon vor einer Gruppe von 10-16 Jährigen schlafen gehen. Dafür sind wir am Morgen um 7 Uhr wach :-)

Am Sonntag schauen wir uns den Sektor B an. Dort gibt es nicht mehr so viel leichte Routen und es sind heute auch mehr Leute als gestern. Vor allem die Gruppe mit den "Kindern" zeigt uns wie klettern aussehen könnte.
Nachdem ich Moralisch überhaupt keinen ordentlichen Vorstieg zusammen bringe, will Sylvia eine 6b im Vorstieg versuchen, wird jedoch hart abgeworfen und nach den Abschürfungen am Unterarm und dem blutendem Knie will sie dann auch nicht mehr.
Somit sehen wir noch einem Local zu, der gerade versucht eine 8a Rotpunkt zu klettern.
Hab ich vorher im Toprope versucht, bin aber schon vor der eigentlichen Crux gescheitert.
2008-05-31 Kotecnik

Um drei am Nachmittag gehts dann wieder zurück Richtung Graz.
Wir sind beide sehr begeistert von dem Klettergebiet. Wir sind an zwei Tagen nicht mal an der Hälfte der Sektoren vorbei gelaufen und überhaupt nur einige Routen in zwei Sektoren geklettert. Also es gibt noch viel zu tun.
Wollen auf jeden Fall noch öfter in das Klettergebiet fahren. Da wir uns einen Slowenien Kletterführer zugelegt haben, gibt es aber auch sonst noch einige Gebiete die wir besuchen möchten.