Sonntag, 23. Februar 2014

Zirbitzkogel Skitour - schon wieder

Auch heute ist unser Ziel der Zirbitzkogel. Grund ist, dass der Wetterbericht für dieses Gebiet Sonne voraussagt. Und er hat recht! Unsere erste Skitour in dieser Saison mit Sonnenschein. Wir starten wieder um 8 Uhr von der Sabathyhütte und zählen somit zu den frühen Tourengehern. Wir haben von Beginn an Sonnenschein und kommen gut voran.
Ab dem Lindersee sind wir wieder im Schatten und der Wind beginnt sehr stark zu blasen. Es wird bis zum Gipfel sehr kalt. Daher Fellen wir nur ab und machen uns gleich an die heute sehr schwierige Abfahrt. Unter den 5cm Pulverschnee befindet sich eine Harschschicht und die alten Spuren sind richtig schön hart. Somit sieht unser Abfahrtsstil sehr bescheiden aus, aber egal wir kommen sicher bis zum See.
Jetzt sind schon ein wenig mehr Leute unterwegs. Uns kommen so ungefähr 50 entgegen :-) Da sind wir froh, dass wir schon wieder beim Abfahren sind und so machen wir uns gleich auf in den unverspurten lichten Wald. Hier suchen wir im Tiefschnee Richtung Forststraße. Ein paar schöne Schwünge gehen sich noch aus bevor wir wieder auf den letzten, zerspurten Hang kommen.
Nach drei Stunden sind wir auch schon wieder beim Auto. Mehr war heute trotz des schönen Wetters nicht drin. Sylvia kämpft leider mit ihren Schuhen, die ihr schon wieder Blasen bescheren. Aber auch das werden wir wieder in den Griff bekommen.

Gesamtzeit: ca. 3h
Aufstieg: ca. 840hm

Zirbitzkogel Skitour 2014-02-23

Sonntag, 16. Februar 2014

Skitour auf den Zirbitzkogel

Bis Mittag sollte heute das Wetter schön sein, daher starten wir kurz vor sieben in Graz und um 8:05 gehts schon los von der Sabathyhütte Richtung Zirbitzkogel. So früh sind noch wenige Tourengeher unterwegs und so kommen wir sehr einsam bis zum Lindersee. Hier treffen wir dann auf ein paar Tourengeher und auch auf den Nebel. Leider zieht es von Westen her schon zu und der Gipfel hüllt sich schon in Wolken. Die Sicht wird sehr schnell sehr schlecht und wir suchen uns von einer Markierungsstange zur nächsten. Heute könnte man es schaffen beim Gipfel einfach vorbei zu gehen. Wir treffen zum Glück zuerst auf die Hütte und von dieser finden wir die paar Meter zum Gipfelkreuz auch noch. Aufgrund der schlechten (keinen) Sicht und des Windes rutschen wir gleich wieder zur Hütte ab und gönnen uns dort einen Kaffee in der noch sehr leeren Gaststube, das ist hier auch selten. Nach kurzer Pause machen wir uns mit zwei Tourengehern aus Leibniz an die Abfahrt. Die Sicht ist immer noch sehr schlecht und so versäume ich die Abzweigung und fahre etwas zu weit Richtung Scharfes Eck. Wir merken schnell das hier etwas nicht stimmt und zum Glück hab ich mein GPS am Rucksack und so finden wir wieder zur Aufstiegsspur wo auch die Markierungsstangen sind. Auch die beiden anderen sind etwas verblüfft, dass wir so weit von der Aufstiegsspur entfernt waren. Die weitere Abfahrt bis zum Lindersee ist der reine Blindflug. Wir suchen uns von Stange zu Stange. Erst weiter unten sind wir unterhalb der Wolken- und Nebeldecke. Wir wählen eine Linie durchs Gebüsch und kommen in Genuss von schwerem Schnee, der uns wenig Schwünge machen lässt. Ein paar gehen sich am letzten Hang vorm Parkplatz doch noch aus. Und genau wie der Wetterbericht vorhergesagt hat beginnt es um 12 Uhr zu regnen, da packen wir aber schon unsere Skier ins Auto. War eine schöne Tour heute, auch wenn das Wetter zu schnell schlecht geworden ist. Gesamtzeit: 3:30 Aufstieg ca. 800hm
Zirbitzkogel 2014-02-16

Samstag, 8. Februar 2014

Skitour zum Hirscheggsattel, oder knapp daneben

Der Nebel in Graz reicht uns, wir wollen Sonne und Berge. Die Schneeverhältnisse sind in der näheren Umgebung von Graz nicht wirklich toll und weite Anreisen für eine kurze Skitour wollen wir auch nicht auf uns nehmen, so landen wir wieder am Präbichl. Dieses mal bin ich nicht allein, Sylvia ist wieder mit dabei. Um ca. 11 Uhr starten wir oberhalb der Almhäuser und gehen Richtung Leobnerhütte. Ein wenig Schnee ist dazu gekommen, aber so richtig viel ist es immer noch nicht. Oft sieht man bei den Abfahrtsspuren das Gras. Am Weg treffen wir ein paar andere Skitourengeher und die berichten von guten Schneeverhältnissen beim Hirscheggsattel, also machen wir uns auf den Weg in diese Richtung, weichen aber wenig später schon wieder von unserem Ziel ab und hängen uns an eine andere Gruppe an, die den Hang rechts vom Hirscheggsattel ansteuert. Der Nebel zieht leider wieder über die Hänge und die Gruppe vor uns bleibt bald stehen. Wir spuren jetzt selbst und steigen noch ein Stück weiter auf. Es wird aber schnell (zu) steil und die Sicht sehr schlecht, somit ist für uns auch bald Schluss und wir machen uns im Blindflug auf Richtung Tal. Nach ca. 50hm sind wir zum Glück wieder unterhalb der Nebelschicht und können wieder sehen wohin wir fahren. Der Schnee ist gar nicht so schlecht dort oben. Ein harter Untergrund und darüber 5-10cm Pulver. Weiter unten gibts nicht viel Schnee und so fahren wir auf der Forststraße weiter ab bis zum Auto. Das Wetter war zu Beginn gar nicht schlecht heute, erst später hat es wieder zugezogen. Egal, wir sind glücklich, dass wir heute eine kleine Tour gemacht haben. 600hm ca. 2:20
 

Sonntag, 26. Januar 2014

Leobnerhütte

Zeit wird's für die 1. Skitour seit fast zwei Jahren. Letzte Saison waren wir ja noch auf Weltreise und diese Saison ist bis jetzt aufgrund von Schneemangel und Krankheit auch noch nichts gegangen. Aber heute soll es soweit sein. Ich mach mich alleine auf nach Präbichl und sehe schon, dass das Wetter nicht sehr gut ist. Aber egal, meine Ziele für heute sind nicht sonderlich ambitioniert und da ist mir das Wetter auch eher egal. Es liegen ca. 10-15cm Neuschnee, nur Unterlage gibts nicht sehr viel. Ich folge dem Wanderweg Richtung Leobnerhütte und bleibe auf der linken Bachseite, um ein Stück höher wieder auf den Wanderweg zu treffen. Eigentlich hab ich mir gedacht, dass hier heute sicher einige Tourengeher unterwegs sind, aber ich sehe nur einen einzigen, ein Stück vor mir. Dessen Spur folge ich dann, ab dem Stück wo ich wieder auf den Wanderweg treffe, bis zur Hütte, wo mich kurz vorher noch der Wind beinahe von den Beinen holt. Der Winterraum (Vorraum zu den Toiletten) ist zum Glück immer offen und dort treffe ich auf den zweiten unerschrockenen Tourengeher. Nach einer kurzen Pause mach ich mich wieder auf den Weg nach unten. Mangels Schnee spar ich mir den Hüttenhang und fahr am Wanderweg ab. Besser für die Ski. Mittlerweile wurde auch der 4er Lift auf den Polster eingestellt. Der Wind ist einfach zu stark. Ich bin froh das ich wieder beim Auto bin und trotz des nicht sehr guten Wetters glücklich über die erste Tour. ca. 400 Hm 1h 15min auf 2h gesamt

Sonntag, 20. Oktober 2013

Röthelstein

Ein wunderschöner Herbstsonntag steht vor der Tür. Sylvia, Uwe und ich wollen keine große Tour machen, aber doch ein wenig Bergluft schnuppern. An so einem Sonntag werden die Gipfel um Graz wahrscheinlich vor Menschenmassen übergehen, daher schlage ich vor, auf den Röthelstein zu wandern. Wir starten bei kühlen Temperaturen in Mixnitz Richtung Rote Wand und zweigen bald links Richtung Drachenhöhle ab. Der Wald zeigt sich schon in wunderschönen Herbstfarben und ich merke wieder, warum ich zu dieser Jahreszeit gerne hier unterwegs bin. Nach ca. 1h sind wir bei der Drachenhöhle. Wir machen auch einen kurzen Abstecher in die Höhle, zumindest soweit, dass wir den Ausgang nicht mehr sehen und es völlig dunkel ist. Danach geht's auf kleinen Steigen weiter bis auf den Röthelstein. Neben dem Weg stehen auch immer wieder Steinböcke herum, die lassen sich von uns zum Glück aber nicht stören. Nahe des "Gipfels" setzen wir uns auf ein offenes Plateau und genießen die Sonnenstrahlen, die Wärme und den Ausblick Richtung Süden. Danach machen wir uns an den Abstieg Richtung Bucheben. Hier haben wir noch eine super Aussicht Richtung Nord-Westen, auf die Eisenerzer und den Hochschwab. Auch der erste Menschenkontakt findet erst hier statt. Aber dafür gleich in Massen, die, die auf die Rote Wand pilgern. Wir wandern zurück zu unserem Auto und freuen uns über die kleine aber sehr feine Tour. Und sind froh, dass wir so ein ruhig Ziel gewählt haben.
Röthelstein 2013-10-20