Samstag, 20. Mai 2017

Vorbei an der Drachenhöhle auf den Röthelstein

Heute wollten wir eigentlich ganz woanders hin, aber wir haben nicht so viel Zeit. Darum suchen wir uns ein anderes Ziel, aber eine Umleitung hindert uns dann dieses zu erreichen und so starten wir von Mixnitz aus Richtung Drachenhöhle. Den Weg kennen wir bereits, schön ist er trotzdem.
Trotz des Windes kommen wir ordentlich ins Schwitzen und das Tempo ist auch eher zügig, somit sind wir schnell am Portal der Drachenhöhle. Eine Begehung lassen wir heute aus, wir gehen gleich weiter Richtung Röthelstein. Hier treffen wir auch auf den ersten Steinbock. Wenig später gleich auf eine ganze Gruppe. Die sind sehr interessiert an uns und kommen doch sehr nahe an uns heran. Streicheln lassen wir aber aus, wir gehen weiter, aufgrund des heftigen Windes lassen wir den Röthelstein "Gipfel" aus und wandern gleich runter nach Bucheben.
Hier suchen wir uns ein windstilles Plätzchen, wo ich endlich mein schwer verdientes Jausenbrot essen kann. Nach der Stärkung steigen wir weiter ab zum Auto.
War wieder eine sehr schöne Wanderung, wenig andere Wanderer trifft man zwischen Drachenhöhle und Bucheben, danach kommen dann die Herden.
Am schönsten ist die Wanderung aber im Herbst, wenn der Wald in allen Farben leuchtet.


Samstag, 13. Mai 2017

Jausentour auf den Fürstenstand und Johann und Paul

Heute machen wir mal eine kleine Wanderung am Hausberg.
Mit den Rädern zum Startpunkt und dann zu Fuß auf den Fürstenstand, auf zum Teil uns unbekannten Wegen. Dann gehts weiter zur Jausenstation Johann und Paul. Dort stärken wir uns. Da wir aber noch zu "schwach" sind, beschließen wir, dass wir gleich noch eine Grillerei bei uns veranstalten.
War auch wieder eine kleine, feine Wanderung, dieses Mal war das Essen der Höhepunkt.
Bilder gibts leider keine...

Samstag, 1. April 2017

"Anwandern" auf den Schöckl

Die Wandersaison beginnt und so unternehmen wir eine kleine, feine Wanderung auf den Schöckl.
Mit dabei sind Sylvia, Claudia und Daniel. Gibt's nicht viel zu berichten, am Schöckl waren wir ja dann doch schön des Öfteren.
Nett war's auf jeden Fall.


Donnerstag, 23. Februar 2017

Finstertaler Scharte bis auf 2724m - Skitourenwoche

Heute solls noch mal schön werden und da morgen schlechtes Wetter angesagt ist, starten wir nochmal los. Mehr oder weniger motiviert und fit sind wir heute wieder zu 9.
Wir starten von Kühtai und gehen zum Speicher Finstertal. Hier bläst uns schon ein ordentlicher Wind um die Nase.
Da nicht alle so fit und motiviert sind, verkleinert sich unsere Gruppe auf 5. Die anderen beschließen umzudrehen und fahren wieder ab. Wir kämpfen uns den Speicher entlang Richtung Süden. Leider ist keine gute Spur vorhanden, sondern man steht meist schräg auf den Kanten in der steilen Böschung zum Speichersee und es geht mal leicht bergauf und bergab. Ein richtiger Blasen Aufreißer und der starke Gegenwind ist auch nicht zu verachten.

Aber irgendwann haben wir es geschafft und wir sind am Ende des Speichersees angekommen.
Den Sulzkogel haben wir uns aufgrund der Lawinensituation aus dem Kopf geschlagen. Unser Ziel ist die Finstertaler Scharte.
Ab dem Ende des Speichersees ist die Tour sehr schön. Es zieht ordentlich nach oben, bevor sich ein großer Kessel auftut. Heute ist definitiv defensives Verhalten angesagt bei der Spurenwahl und in der Abfahrt. Westseitig und Nord-Westseitig haben sich seit gestern 2 sehr große Schneebretter gelöst.
Markus geht das untere mit Pieps ab, findet aber kein Signal und Einfahrspuren sehen wir auch keine.
Kurz bevor man auf die Scharte kommt, muss man noch einen steilen Hang queren, hier hat Hans-Peter ein ungutes Gefühl und so brechen wir ab und suchen uns ein sonniges Plätzchen für die Jause.
Es sind heute schon vor uns Tourengeher auf die Scharte gegangen, aber wir wollen nichts riskieren.

Die Abfahrt gestaltet sich angenehmer als gedacht. Die Schneeverhältnisse sind ganz gut. Auch die Querung entlang des Stausees kommt uns beim Rausgehen kürzer vor. Von der Staumauer runter zum Parkplatz gibts dann noch einige Möglichkeiten "zu spielen". Meine Beine geben aber nicht mehr soviel her, ich mach den Kameramann und Vorfahrer.

Die Tour ist eigentlich ganz schön, nur der Speichersee-Hatsch ist etwas unlustig. Bei sichereren Bedingungen gibt es aber noch einige Möglichkeiten für schöne Touren ab dem Ende des Speichers.

Gesamtzeit: 4h51min
Aufstieg: 894hm


Mittwoch, 22. Februar 2017

Schöntalspitze 3008m - Skitourenwoche

Nach einem Rast-Shoppingtag in Innsbruck sind wir wieder voll motiviert. Heute steht etwas schönes am Programm. Von Lüsens starten wir Richtung Schöntalspitze. Wir folgen der markierten Skiroute, der leider recht schnell der Schnee ausgeht. Ich gehe mit 4 anderen trotzdem die markierte Route weiter, die restlichen 5 wählen eine Alternative. So richtig angenehm ist der Aufstieg durch das steile Gelände bei dem wenigen Schnee nicht, aber wir kommen trotzdem gut bis ins Schöntal.

Da wir die 2. Gruppe noch nicht sehen, gehen wir nach einer Pause weiter ins Tal. Nach kurzer Zeit können wir die anderen hinter uns auch erspähen. Ich hoffe ihre Aufstiegsvariante ist auch für die Abfahrt viel versprechender als unsere.
Josef und ich setzen uns vorne ein wenig ab und so kommen wir recht flott auf ca. 2740m, wo wir Richtung Süden schwenken und wir uns gegen sehr starken Wind Richtung Gipfelhang kämpfen.
Den Steilen Gipfelhang können wir noch ein Stück mit Skiern gehen, aber dann ist aufgrund von Schneemangel Schluss.
Markus hat auch aufgeholt und wir stapfen die letzten ca. 100hm zu Fuß Richtung Gipfel. Die ersten Meter nehme ich die Ski noch am Rucksack mit, das wird mir aber zu gefährlich, da mich die starken Windböen fast umwerfen. Da ich von oben ohnehin nicht mit Ski abfahre, mache ich ein Skidepot, Josef tut es mir gleich.
Matthias hat auch noch aufgeholt und so können wir das wunderschöne Panorama am Gipfel genießen. Der Wind am Gipfel ist auch gar nicht so stark wie im Gipfelhang, allzu lange bleiben wir aber trotzdem nicht. Der Abstieg bis zum Skidepot ist nochmal spannend, da uns starke Böen immer wieder zum Abwarten zwingen. Die Abfahrt des restlichen Gipfelhanges ist dann gar nicht so schlimm wie gedacht, der Schnee ist schön hart gepresst und gut zu fahren.
So kommen wir auch schnell weiter und ich treffe den Rest der Gruppe noch, die in eine andere Scharte aufgestiegen sind, bei der Abfahrt.
Nach einer Jausenpause genießen wir den zeitweise vorhandenen Pulver. Stürze gibt es auch einige zu bewundern, was entweder der ausgehenden Kraft, oder des Teilweise harten und verspurten Pulvers zu schulden ist.
Über die letzten Hänge gibt es nicht viel zu berichten, ausser das es sulzig war, ich komplett müde in den Füßen war und so einige Stürzte dabei waren.
Zum Glück sind wir aber alle gut unten angekommen und wer noch nicht müde war, konnte sich die letzten Meter auf der Langlaufloipe nochmal verausgaben. Ich glaub aber das keiner Bedürfnisse dazu verspürte.

Die Tour war sehr schön, auch wenn im unteren Bereich schon etwas Schneemangel vorherrscht. Aber das Schöntal und die Schöntalspitze haben mir sehr gut gefallen.

Gesamtzeit: 5h54min
Aufstieg: 1394hm