Samstag, 12. Januar 2019

Lärchkogel bis 1750m Skitour

Nachdem die Lawinensituation sich etwas beruhigt hat, gehen wir heute eine Skitour. Claudia, Daniel, Tomas (Kollege von Claudia aus Chile), Sylvia und ich machen uns auf nach St. Stefan ob Leoben.

Zu weit in den Norden wagen wir uns aufgrund der Lawinensituation noch nicht, aber der Lärchkogel sollte ein sicheres Ziel sein.
Das denken sich ca. 100 andere auch und somit bin ich froh, dass wir noch relativ früh dran waren. 10min nach uns kommen immer mehr Autos und die müssen immer weiter unten parken, oder ganz komisch an der Straße :-)

Schnee liegt hier nicht übermäßig viel, eher so, dass es gerade reicht. Wir starten bei ca. 1040m und folgen dem Herdentrieb. Bis unterhalb der Zechneralm haben wir dann einige überholt und kommen aufs freie Gelände. Oberhalb der Zechneralm wird's kurz etwas steiler und am Melkboden haben wir dann den Wind voll im Gesicht. Somit setzen wir uns schon hier den Helm und Skibrillen auf und ziehen uns schon etwas an. Ein Stück weiter wollen wir aber noch gehen. Bei 1760m ist dann aber Schluss. Hier stehen die letzten Bäume und diese nutzen wir zum Abfellen, dann gehts gleich wieder Talwärts.

Zeitweise bläst uns der Wind entgegen, dass wir beinahe nicht vorwärts kommen. Bei der Zechneralm suchen wir uns ein Windgeschütztes Plätzchen für eine Jausenpause, anschließend haben wir noch einen kurzen, netten Hang und dann sind wir auch schon wieder auf der langen Forststraße, die wir bis zum Auto abfahren können.

Eigentlich eine sehr nette Skitour, aufgrund des Wetters in den letzen Tagen ist der Schnee stark verfrachtet und hart gepresst und somit ist das Abfahrtsvergnügen solala. Der Wind war heute auch extrem stark, dafür hatten wir Sonnenschein und eine wunderschöne Winterlandschaft.
In Graz glaubt man ja gar nicht, dass etwas nördlich Schneechaos herrscht.





Samstag, 15. Dezember 2018

Polster 1910m Skitour

Skitouren Saisonstart.
Schnee ist genug und motiviert bin ich auch, somit lass ich mich von den -12°C und dem starken Wind nicht abbringen. Bin heute alleine unterwegs und daher wähle ich wieder die Präbichl Gegend.
Ich starte vom Parkplatz Nähe Handlalm und gehe Richtung Leobnerhütte rauf. Die lasse ich aber aus, sondern geh noch höher zum Hirscheggsattel.
Da der Wind extrem stark weht, überlege ich umzudrehen, aber ich möchte lieber die Piste abfahren, ist schneesicherer und die ersten Schwünge der Saison gehen auf der Piste sicher auch besser als im grundlosen Pulver.
Somit packe ich mich ordentlich ein und gehe 2 vor mir aufsteigenden Tourengehern nach. Dauert nicht lange und ich bin am Polster. Jetzt ganz schnell Felle runter, Fäustlinge an und ich mach mich an den Abstieg. Es ist sehr windig und so bin ich froh als ich vom Gipfel weg bin.

Die ersten Meter sind herum gerutsche, dann muss ich die Ski wieder abschnallen um beim alten 1er Sessellifthaus durch zukommen und anschließend gibts die ersten wirklichen Schwünge. Sicht ist sehr bescheiden, aber ich arbeite mich bis zur Piste und ab hier gehts dann flott runter.
War eine "schöne", aber durch das Wetter doch sehr anstrengende Tour.






Sonntag, 11. November 2018

Schöckl Sonnenaufgang

Heute machen wir einen kurzen Ausflug auf den Schöckl, um den Sonnenaufgang anzusehen.
Leider hat uns die Vorhersage etwas angeschummelt und so kommen wir etwas zu spät, als die schönste Phase schon fast vorbei ist.

War trotzdem sehr schön. Ein Zeitraffer Versuch ist auch entstanden. Leider noch nicht ganz geglückt, da muss ich beim nächsten Mal die Kamera besser einstellen.



Mittwoch, 17. Oktober 2018

Grimming 2351m - Multereck 2176m

11 Jahre ist es her, da waren wir schon mal am Grimming, nur leider war das Wetter so schlecht das wir uns von Markierung zu Markierung gehantelt haben.
Jetzt ist der Wetterbericht viel besser und so versuchen wir es heute noch einmal.

Um 5 in Graz weg und nach genau 2h starten wir in Niederstuttern. Es ist angenehm warm und die Jacke wandert bald in den Rucksack. Sylvia und ich wandern flott vorbei an der Grimminghütte und oberhalb der Leiter bei ca. 1200m kommen auch die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken.
Bei der Rampe machen wir eine kurze Rast und dann gehts steil bergauf. Jetzt wird der Weg schon etwas fordernder. Schwindelfreiheit ist Voraussetzung und auch ein wenig Klettererfahrung wäre nicht schlecht, den es gibt 2-3 Stellen bei denen man sich schon ordentlich anhalten muss.

Dafür steht man dann, nach 4h Aufstieg, beim Gipfelkreuz und genießt die wunderschöne Aussicht.
Im Süden sind einige Wolken, dafür ist Richtung Westen der Dachstein "sehr nahe" und Richtung Osten haben wir einen super Blick auf das Tote Gebirge.

Nach einer Jause und ein wenig ins Land einischaun machen wir uns an den langen Abstieg über das Multereck. Dieser hat es dann doch auch in sich. Es geht steil nach unten und es zieht sich, aber der Wald leuchtet uns in wunderbaren Farben entgegen und so erreichen wir etwas durstig die Grimminghütte. Hier machen wir kurz Rast und dann gehen wir die letzten Höhenmeter im Abstieg an. Nach 3,5h sind wir wieder am Parkplatz.

Heute hatten wir traumhafte Bedingungen für die Grimmingtour. Ein wirklich schöner und imposanter Berg, wobei der Aufstieg auf der Südseite über den SO-Grat und der Abstieg über das Multereck schon etwas fordernd und sicher nicht für jeden sind.

Aufstieg: ca. 1700hm 4h
Abstieg: 3,5h




Sonntag, 30. September 2018

Monte Acomizza 1800 - MTB in Friaul

Direkt von Gemona aus gehen uns heute die Tourmöglichkeiten aus. Darum packen wir gleich alles ein und fahren Richtung Tarvis. Dort kennt Bernd eine gute Tour und die anschließende Heimreise verkürzt sich auch.

Es hat am Morgen noch angenehme 15,5°C mit Sonnenschein. Eine Stunde später am oberen Ende des Kanaltals steigen wir aus dem Auto und verfluchen die Tourwahl erst mal. Es hat 8,5°C.
Also andere Kleiderordnung als die letzten 2 Tage.

Bei der Auffahrt wird uns aber dann doch warm und teilweise kommen wir ordentlich ins schwitzen. Auf der Achomitzer Alm angekommen sind uns zu viele E-Biker und so gehen wir auch noch den
Monte Acomizza an. Hier muss man rauftragen und somit sind wir auch alleine auf dem wunderschönen Aussichtsberg.

Die Forststraße von Camporossi lädt sehr viele (E-)Biker ein und so sehen wir von heroben ordentlich Verkehr auf der Abfahrt. Wir sind über die Forststraße bei Prati del Bartolo heraufgefahren, was uns kurz auf die österreichische Seite gebracht hat.

Nach einer schönen, aussichtsreichen Pause starten wir die Abfahrt. Der Trail geht zuerst schön flach durch den Wald und man muss immer wieder etwas mit treten. Dann wird's schon etwas anspruchsvoller und kurviger. Bei einer Abzweigung fragen wir eine Gruppe die wir schon in der Auffahrt getroffen haben nach dem Weg und da bekommen wir von einem Kärntner den Tip nicht dem normalen Trail zu folgen, sondern einem Wanderweg zu nehmen. Aber er rät uns zur Vorsicht.
Hört sich interessant an. Nix wie los.

Der Trail zieht durch den sehr steilen Wald.
Jetzt wird's dann auch noch mal ein wenig ausgesetzt. Links schauen wir steile Felswände runter, rechts fällt der Wald steil ab. Aber der Weg ist super zu fahren und somit kein Problem. Fehler sollte man aber vermeiden.

Und nun kommt fast ein bisschen das Highlight. Jetzt führt der Weg im Zickzack durch eine extrem steile, Fels durchsetzte Wand. In jeder Kehre ist Umsetzen angesagt. Wir arbeiten uns die Kehren runter und sind unten ziemlich überwältigt, dass wir so einen schönen Trail gefahren sind.

Anschließend rollen wir noch das Tal raus, welches wir bei der Auffahrt rein gekommen sind und treffen im Ort auch noch auf die Gruppe, die uns den Tip gegeben hat. Da sagen wir natürlich brav Danke!

Auf der Heimfahrt halten wir noch in Tarvis, wo wir nochmal ordentlich Essen gehen.
War ein super Kurz-Urlaub. Quasi Erkundungstour für zukünftige MTB-Gruppenurlaube.