Donnerstag, 16. Mai 2019

Urlaub 2019 Fahrradreise Ostsee

Wer uns bei einer Reise in ein wildes, unerforschtes Land begleiten will, kann das auf unserem Reiseblog tun.
https://flocksifaraway.blogspot.com

Sonntag, 14. April 2019

Blasius Pilgern - Von Wildon nach Marburg

Seit Herbst war es schon geplant, hat aber nicht geklappt, jetzt ist es soweit - Blasius Pilgern!
6 durstige, reumütige Wanderer machen sich auf den Weg von Wildon nach Marburg.

1. Tag: Wildon - Kitzeck im Sausal
Freitag Nachmittag starten wir zuerst mit der S-Bahn nach Wildon. Hier beginnt unsere Pilger-Reise.
Da wir natürlich gleich den Buchkogel bei Wildon mitnehmen wollen, weichen wir von der geplanten Route ab und irren gleich zu Beginn einen steilen Waldhang aufwärts. Kostet uns sicher 30 min, dafür haben wir einen 550m hohen "Gipfel" mitgenommen.
Der weitere Weg führt uns durch Göttling, Flamberg, Unterjahring nach Kitzeck im Sausal.
Hier kommen wir gerade noch vorm Dunkel werden um 19:45 nach 5h30min und ca. 20km an.
Das Wetter war heute besser als gedacht, wir hatten viel Sonne.



2. Tag: Kitzeck - Svecina (Slo)
Frisch und munter gehts heut weiter.
Von Kitzeck durch Freising, Nestelbach, Kranachberg, Sulztal wo wir die Grenze nach Slowenien überschreiten bis nahe Svecine.
Heute waren wir dann doch fast 10h und 32km unterwegs. Da waren dann gegen Ende schon nicht mehr alle so gut gelaunt :-)



3. Tag: Svecina - Marburg
Heute sind wir schon nicht mehr ganz so frisch und leider wird kurz nach dem Start das Wetter auch noch etwas nass. Somit wandern wir in Regenmontur bis zu unserem Zwischenziel, Sv. Urban. Dabei handelt es sich um eine Kirche auf einem Berg mit einem Grabstein des Hl. Blasius. Darauf trinken wir natürlich auch gleich einen Blasius.
Da das Wetter jetzt richtig schlecht ist, nützen wir die daneben liegende Buschenschank für eine kleine Stärkung.
Jetzt haben wir noch ca. 8km bis Marburg. Es geht bis nach Kamnica an der Drau nur mehr bergab und dann flussabwärts bis Marburg.
Hier gehen wir noch ordentlich gut Essen und fahren dann mit der S-Bahn zurück nach Graz.



War eine sehr schöne und lustige Wanderung. Etwas anstrengend und das Wetter war auch nicht immer top, aber dafür haben wir immer ein Stamperl Blasius parat, um uns wieder aufzumuntern. 
Danke an die Mit-Pilgerer.


Freitag, 1. März 2019

Plankowitzspitze 2412 + Hüttenfotos und Video der Skitourenwoche

Eigentlich wollte ich heute schon keine Tour mehr gehen, aber das Wetter ist schön, die Ausgangslage super und die Tour sollte auch sehr schön sein. Somit gehe ich heute doch mit Gotti und Matthias los vom Kößler-Hias über die Lechneralm auf die Plankowitzspitze.
Zuerst ist das Wetter noch super, aber ab der Alm macht es immer mehr zu und auf dem Gipfel weht ein kalter Wind.
Wir suchen eine schöne Rinne für die Abfahrt, aber östlich der Plankowitzspitze sind zu große Wächten, somit gehen wir zurück zur Aufstiegsscharte und noch ein paar Meter Richtung Barleitenkopf. Hier finden wir eine schöne Rinne und auch der Schnee ist gar nicht so schlecht. So haben wir noch eine schöne Abfahrt bis zur Lechneralm, wo wir nochmal kurz pausieren, bevor wir entlang des Nahenfeldbaches bis zum Parkplatz abfahren.
War landschaftlich noch eine sehr schöne Tour und ich bin froh, dass ich doch mitgegangen bin.




Die Skitourenwoche war wieder ein sehr schönes Erlebnis. Danke an die Organisatoren und an alle die dabei waren und diese Woche so wunderbar gemacht haben.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Labspitze 2223m Skitourenwoche

Ich sags gleich, ich bin mich vergangen und der quasi ortskundige hat auch nichts gesagt :-)
Heute haben wir eine Richtige Gemeinschaftstour.
Von Wald aus starten wir gleich steil durch den Wald und queren zur Trimmingeralm. Von hier wollen wir auf die Gebreinspitze. Leider schau ich nicht sooo genau auf das GPS und im kupierten Gelände fehlt mir ein wenig die Übersicht. Bald ist klar wir sind etwas zu östlich, macht aber nichts, den die etwas höhere Labspitze ist nicht mehr weit. Somit peilen wir diese an.

Leider weht ein sehr starker Wind aus Westen. Solange wir Richtung Ecksattel unterwegs sind macht das nichts, aber die letzten 80hm drehen wir Richtung Nord-west und der Wind reist mich beinahe aus der Spur.
Somit bleibt ein Teil der Gruppe unten am Ecksattel und nur ein paar gehen auf das Gipfelplateau, drehen aber gleich wieder um und rutschen samt den Fellen an den Ski in eine windgeschützte Kuppe.
Hier pausieren wir und fahren dann zur Trimmingeralm, wo wir wieder auf die restliche Gruppe treffen. Den Plan ev. noch die Stampferwand zu machen verwerfen wir bei dem Wind. Macht nichts, war eine schöne Tour in interessantem Gelände.





Mittwoch, 27. Februar 2019

Mosermandl 2680m Skitourenwoche

Heute wird's wieder etwas ernster. Als Verstärkung haben wir (Daniel, Hans-Peter, Matthias und ich) uns Max aus Salzburg geholt. Wir starten früh von Wald den langen Forststraßen-bergauf-bergab-Hatsch zur Hasschermalm. Von hier gehts endlich bergauf zur Jakoberalm. Ab dieser sind wir in freiem, optisch sehr schönem Gelände unterwegs Richtung Westen, bis wir auf einem Rücken Richtung Norden zum Gipfelaufbau des Mosermandls ansteigen.

Zuerst dachte ich wir sind zu spät dran und der Schnee wird uns zu tief, doch starker Wind am Rücken lässt den Schnee nicht auffirnen und wir haben Bedenken, dass wir gar nicht auf den Gipfel steigen können. Je näher wir dem Gipfel kommen, desto schwächer wird der Wind und der Schnee firnt auf. Außerdem können wir gute Steigspuren vom Skidepot auf den Gipfel erkennen. Am Skidepot wechseln wir auf Steigeisen und kommen mit etwas Stapfarbeit auf den Gipfel.

Hier ist es windstill und die Aussicht ist unglaublich, einfach herrlich.
Der Plan ist auf dem Steig Richtung Norden abzusteigen, Richtung Kl. Mosermandel zu queren und in das Jakoberkar abzufahren.
Gleich vom Gipfel weg ist eine Engstelle zu queren. Es sind nicht alle so begeistert den Klettersteig abzuklettern und somit entscheiden wir, dass wir entlang des Aufstiegs Abfahren. Ich denke ein kleiner Stolperer meinerseits an der Engstelle hat etwas Respekt einflößend auf die noch am Gipfel stehenden gewirkt und die Entscheidung der Routenwahl auch erleichtert ;-) Profitip: Man sollte die 5cm der Steigeisen an den Füßen beim überqueren eines Stahlseiles nicht vergessen. Beim Retourgehen der Engstelle gings schon deutlich sicherer :-)

Somit sparen wir uns ca. 1h abklettern und queren und haben genau den passenden Firn in der Südabfahrt. Diese ist bis zur Jakoberalm wirklich fein und dann wieder etwas sulzig. Vom Stausee aus müssen wir, wie schon vor 2 Tagen, einiges an Strecke bis zum Parkplatz rausschieben.

Super Tour, auch etwas anspruchsvoll aber bei passenden Bedingungen durchaus machbar. Sicht war heute ohnehin ein Traum.