Biwak am Röthelstein, mit Störung in der Nacht.
Samstag, 12. September 2020
Sonntag, 19. Juli 2020
Blasius Pilgern 2.5 - Krieglach nach Mariazell
Da wir bei unserer Blasius 2.0 Pilgerei die letzte Etappe aufgrund des schlechten Wetters etwas abgekürzt haben, wollen wir diese noch einmal gehen. Aber nur 1 Tag wäre zu kurz, darum machen wir ein Blasius Pilgern 2.5 und erweitern das Ganze und setzen uns als Ziel Mariazell.
Tag 1: Krieglach - Neuberg an der Mürz
Mit dem Zug fahren wir nach Krieglach. Hier starten wir, natürlich mit einem Stamperl Blasius :-)
Tag 2: Neuberg an der Mürz - Niederalpl
Tag 3: Niederalpl - Mariazell
Mit trockenem Schuhwerk und Gewand machen wir uns gestärkt auf zur letzten Etappe. Leider regnet es schon wieder, oder immer noch. Somit brauchen wir zu Beginn ein Stamperl Blasius zur Motivation.
Tag 1: Krieglach - Neuberg an der Mürz
Mit dem Zug fahren wir nach Krieglach. Hier starten wir, natürlich mit einem Stamperl Blasius :-)
Wetter ist etwas windig, aber ok. Wir gehen los und verlaufen uns gleich mal, sind aber schnell zurück am richtigen Weg. Weit kommen wir nicht und schon wieder müssen wir stoppen. Aus dem Rucksack von Daniel tropft es, er hat seine Flasche nicht ordentlich verschlossen und somit ist alles nass. Das wichtigste, das Buch wird außen am Rucksack befestigt zum Trocknen und jetzt können wir aber wirklich starten.
Der Weg ist schön und wir nähern uns dem höchsten Punkt, dem Veitschbachtörl. Leider haben wir kein Wetterglück und somit müssen wir den extrem steilen Abstieg nach Neuberg im Regen gehen.
In Neuberg bessert sich das Wetter wieder und wir gehen die letzten Meter durch den Ort zur Pizzeria Borkenkäfer wo wir unsere Zimmer beziehen.
Nach kurzer Rast und einem Bier machen wir uns auf zum Gasthof Schäffer, wo wir, wie auch bei unserem letzten Besuch, hervorragend Essen und einen lustigen Abend verbringen.
Tag 2: Neuberg an der Mürz - Niederalpl
Mit dem Wetter haben wir wirklich kein Glück.
Schon beim Frühstück schaut es nicht sehr einladend aus und so starten wir schon in Regenmontur.
Wir folgen dem Tip einer Einheimischen und gehen nicht denselben Weg welchen wir gestern gekommen sind zum Veitschbachtörl, sondern über Hallegg.
War im Nachhinein keine so gute Wahl. Wir haben sicher 45min länger gebraucht als geplant, sind uns vergangen und haben am Veitschbachtörl schon ordentlich durchnässte Schuhe und Hosen.
Unseren Plan über die Hohe Veitsch nach Niederalpl zu gehen müssen wir verwerfen. Wir sind schon etwas nass und auf der Hohen Veitsch hat es durch den Windchill Minusgrade, daher beschließen wir auch nicht mehr am Grad weiter zugehen, sondern steigen beim Karoluskreuz ab nach Norden ins Tal und gehen hier entlang der Mürz nach Mürzsteg.
Der Regen hört zwischendurch immer wieder auf und schöne Ausblicke auf die Mürz lassen den Straßenhatsch fast schon kurzweilig erscheinen, aber nur fast.
In Mürzsteg finden wir zum Glück eine Art Café-Kaufhaus-Wirtshaus, wo wir etwas zum Essen und Trinken bekommen und uns in der warmen Gaststube aufwärmen können.
Jetzt haben wir noch ca. 10km Straßenhatsch nach Niederalpl. Daniel und Claudia, im speziellen Daniel lassen sich lange bitten und schlagen das Taxi dann doch aus und begleiten uns zu Fuß. Sehr brav!
Die letzten Kilometer und vor allem Höhenmeter machen wir dann im Eiltempo. Bei der Holzbox angekommen beginnt es wieder leicht zu regnen.
Etwas Verwirrung herrscht um unsere Reservierung für 6 Personen, aber nach einigem Hin und Her können wir unser 6er Apartment beziehen.
Begeistert sind wir von der Holzbox nicht. Sie ist ziemlich voll belegt und so wie wir haben die anderen Pilger auch nasse Schuhe und Kleidung, es gibt aber nur einen Skischuhtrockner für ca. 20 Schuhe, bei 60 Gästen. Auch in den Zimmern gibt es keine Heizkörper. Wir verteilen unsere nasse Kleidung auf Kleiderbügel im ganzen Zimmer. Wenigstens können wir vor dem Schlafen gehen unsere Schuhe noch auf den Trockner geben.
Essen ist ok, aber auch nicht die Wucht und der Gastraum ist sehr ungemütlich und Akustisch eine Katastrophe.
Tag 3: Niederalpl - Mariazell
Mit trockenem Schuhwerk und Gewand machen wir uns gestärkt auf zur letzten Etappe. Leider regnet es schon wieder, oder immer noch. Somit brauchen wir zu Beginn ein Stamperl Blasius zur Motivation.
Die Stimmung in der Gruppe ist gut und auch die Stimmung um uns schaut mit den Nebelschwaden und der verregneten Landschaft gut aus.
Trotz des Wetters entscheiden wir uns nicht den Lieglergraben nach Gußwerk zu gehen, sondern gehen über die Herrnböden. Es ist etwas matschig, aber ok. Bei der Herrnbodenhütte stellen wir uns kurz unter und gehen, rutschen anschließend weiter Richtung Schöneben.
Ab hier bleiben wir auf der Forststraße und das Wetter wird teilweise auch etwas freundlicher.
Beim Mooshubenwirt machen wir nochmal Rast. Leider nur für eine Kleinigkeit. Wie sich später rausstellt, wäre hier ein guter Platz um ordentlich zu Essen und dafür in Mariazell nur mehr auf eine Kleinigkeit einzukehren.
Gestärkt und aufgewärmt machen wir uns an die letzten Kilometer. Den Kreuzweg rauf schaffen wir auch noch gut, mit einer Blasiusstärkung und so schreiten wir schon bald nach Mariazell hinein.
Endlich haben wir es geschafft und man glaubt es kaum, bei der Basilika angekommen haben wir blauen Himmel und Sonnenschein.
Wir gehen noch kurz in die Kirche und trinken am Vorplatz unseren letzten Blasius. Alle Flaschen aus und wir sind angekommen.
Hungrig kehren wir beim Jägerwirt ein und sind nicht sonderlich begeistert, da wäre wie schon erwähnt der Mooshubenwirt eine bessere Wahl gewesen.
Da wir das mit den Busfahrplänen irgendwie nicht so richtig durchblicken und wir schon etwas spät dran sind, rufen wir ein Taxi welches uns nach Bruck zum Bahnhof bringt.
Hier nehmen wir den Zug bis Graz.
War wiedermal eine unglaublich lustige, nette Runde. Auch wenn wir mit dem Wetter wirklich etwas bedient waren, haben wir uns die Freude nicht nehmen lassen und hatten viel Spaß.
Mal schauen welches Ziel wir als nächstes haben, ich hab da schon etwas vernommen...
Standort:
8630 Mariazell, Österreich
Freitag, 19. Juni 2020
Hirzmannsperre Männer-Biwak
Es ist wieder soweit. Männerausflug zur Hirzmannsperre. Wir haben ein neues Mitglied, Hosi. Er wird zwar nicht mit dem Rad anreisen, dafür für ausreichend Getränke sorgen.
Wieder mit dabei ist in diesem Jahr auch Mike. Somit sind wir schon zu sechst.
4 Radler starten um kurz nach 13 Uhr von mir los und nach ca. 1h kommt Peter in Fluttendorf dazu.
Beim Billa in Krottendorf wird Verpflegung eingekauft, ein Bier getrunken und dann gehts weiter. Es ist zwar nicht sonnig, aber wir schwitzen doch ganz ordentlich.
15min bevor wir am Parkplatz ankommen erwischt uns dann doch noch der Regen und zwar gar nicht so wenig. Hosi wartet mit dem Auto schon am Parkplatz, wir packen um und gehen bzw. rollen runter zur Staumauer.
Leider ist hier eine Baustelle und der Zugang zur Stiege auf die andere Seite ist versperrt, schöner Scheiß. Somit müssen wir uns auf der anderen Seite einen Platz suchen. Da das Wetter aber eher schlecht ist, hoffe ich das wenig Besucher hier sind.
Nach kurzer Suche finden wir auch einen Stelle mit ausreichend Platz für unser Tarp und eine Feuerstelle gibt es auch.
Wir richten uns ein und bringen ein Feuer in Gang, wird auch Zeit den es beginnt wieder zu regnen und es wird auch bis ca. 3 Uhr in da Früh nicht mehr aufhören.
Uns egal, wir sitzen unterm Tarp, heizen ein und haben einen lustigen Abend.
Zum Glück hat der Regen am nächsten Morgen aufgehört. Ich hüpf gleich mal in den See, vielleicht vertreibt das den Rauchgeruch und den Kater. Nach einem Frühstück packen wir zusammen und fahren wie üblich nach Edelschrott ins Café.
Gestärkt machen wir uns an die schnelle Abfahrt und dann den Retourweg.
War wieder ein super Ausflug mit etwas zu viel Feuchtigkeit, sowohl von außen als auch von innen.
Wieder mit dabei ist in diesem Jahr auch Mike. Somit sind wir schon zu sechst.
4 Radler starten um kurz nach 13 Uhr von mir los und nach ca. 1h kommt Peter in Fluttendorf dazu.
Beim Billa in Krottendorf wird Verpflegung eingekauft, ein Bier getrunken und dann gehts weiter. Es ist zwar nicht sonnig, aber wir schwitzen doch ganz ordentlich.
15min bevor wir am Parkplatz ankommen erwischt uns dann doch noch der Regen und zwar gar nicht so wenig. Hosi wartet mit dem Auto schon am Parkplatz, wir packen um und gehen bzw. rollen runter zur Staumauer.
Leider ist hier eine Baustelle und der Zugang zur Stiege auf die andere Seite ist versperrt, schöner Scheiß. Somit müssen wir uns auf der anderen Seite einen Platz suchen. Da das Wetter aber eher schlecht ist, hoffe ich das wenig Besucher hier sind.
Nach kurzer Suche finden wir auch einen Stelle mit ausreichend Platz für unser Tarp und eine Feuerstelle gibt es auch.
Wir richten uns ein und bringen ein Feuer in Gang, wird auch Zeit den es beginnt wieder zu regnen und es wird auch bis ca. 3 Uhr in da Früh nicht mehr aufhören.
Uns egal, wir sitzen unterm Tarp, heizen ein und haben einen lustigen Abend.
Zum Glück hat der Regen am nächsten Morgen aufgehört. Ich hüpf gleich mal in den See, vielleicht vertreibt das den Rauchgeruch und den Kater. Nach einem Frühstück packen wir zusammen und fahren wie üblich nach Edelschrott ins Café.
Gestärkt machen wir uns an die schnelle Abfahrt und dann den Retourweg.
War wieder ein super Ausflug mit etwas zu viel Feuchtigkeit, sowohl von außen als auch von innen.
Standort:
Hirzmann-Stausee, 8583, Österreich
Sonntag, 14. Juni 2020
Blasius Pilgern 2.0 - Von Graz nach Neuberg an der Mürz
Es ist wieder soweit. 6 wanderlustige, durstige Pilger treffen sich in Stattegg - am Fuß der Leber und machen sich auf Richtung Stift Neuberg an der Mürz, um die Wirkungsstätte vom Blasius zu besuchen.
Tag 1: Graz - Passail:
Zum Start gibt's ein Stamperl Blasius, was sonst und dann starten wir aber auch schon los und kommen ganz ordentlich ins schwitzen. Bis zum Schöcklgipfel werden die Wanderer um uns immer mehr und am Gipfel herrscht Gedränge.
Wir bleiben nur kurz und suchen uns in einer Hütte Platz für ein Mittagessen. Grüße an den Schnitzel Gerulf :-)
Anschließend gehen wir vorbei am Schöcklkreuz Richtung Arzberg. Leider ist hier der Großteil Straße, nur zum Schluss gehts nochmal auf einem Wanderweg runter. Von Arzberg haben wir dann noch einen etwas langen und demotivierenden Hatsch bis nach Passail.
Hier sind wir neben dem Badeteich im Almland Apartment einquartiert. Etwas eng und einfach, aber dafür haben wir eine Terrasse und der Besitzer fährt uns zum Pizzaholen.
Wir genießen die Abendsonne und die nette Aussicht, gehen aber bald ins Bett, morgen wird ein anstrengender Tag.
Tag 2: Passail - Fischbach:
Es klopft an der Tür, Daniel ist bereit für ein morgendliches Bad im Teich. Sylvia und ich sind gleich dabei. Wunderbar die Erfrischung.
Nach einem ordentlichen Frühstück starten wir los.
Zuerst ein paar Kilometer Straße, bis wir rechts abbiegen Richtung Sommeralm.
Auf der Ochsenhalt genießen wir kurz den Blick zurück auf den Schöckl und dann gehts aber auch schon weiter zur Sommeralm. Leider hat hier nichts mehr offen und so setzen wir uns beim Windrad auf eine Bank und essen unsere Jause.
Jetzt kommt wie ich finde einer der schönsten Passagen. Wir wandern über die Almen und durch schöne Wälder, bis wir beim Straßegger ankommen. Der hat leider derzeit geschlossen, aber es gibt einen Kühlschrank mit Getränken und der Wirt spielt uns auch ein Stückerl auf der Zieharmonika.
Leicht beschwipst gehen wir weiter bis zur Herrnalm. Hier machen wir nochmal Pause. Ab hier verlassen wir den 06 Mariazellerweg. Ca 1,5h müssen wir noch gehen bis zu unserer Unterkunft. Zuerst immer bergab, was keinen mehr freut und die letzten Kilometer gehen wieder bergauf, bis wir nach 11h endlich bei unserer Unterkunft ankommen.
Heute machen wir Urlaub am Hönigshof Bauernhof. Das gute ist, wir haben Essen dazu bestellt und so freuen wir uns über den Schweinsbraten all you can eat.
Mit vollen Bäuchen und schmerzenden Füßen gehen wir auf unsere sehr schönen Zimmer, trinken noch einen Blasius und ab ins Bett.
Tag 3: Fischbach - Krieglach:
Nach einem ordentlichen Frühstück starten wir wieder los. Es ist warm und geht gleich bergauf zum Zeller Kreuz. Der Weg ist angenehm auf einer Forststraße und den höchsten Punkt haben wir bald erreicht. Jetzt gehts runter zum Alpl.
Wir hoffen, dass wir hier ein Mittagessen bekommen und wir haben Glück, der GH zur Waldheimat hat offen und wir können uns stärken.
Hier weichen wir von meiner geplanten Route ab. Wir gehen nicht entlang des Bergrückens, sondern folgen dem Bach raus bis Krieglach. Kurz vorm Ort nutzen wir noch ein schönes Naturpool im Bach und "genießen" das kalte Wasser.
In Krieglach angekommen gehen wir gleich zu unserer Unterkunft GH zur Waldheimat. Heißt irgendwie alles gleich hier.
Nach einem Bier und Eiskaffee beziehen wir die sehr schönen Zimmer und nach einer Rast gehts zum Abendessen. Auch das ist fantastisch und mit einem Stamperl Blasius auf unserem riesen Balkon beenden wir einen sehr schönen Tag.
Tag 4: Krieglach - Neuberg:
Frühstück ist ok, aber auch nicht die Wucht. Liegt ev. an Corona Bestimmungen und daran, dass Sonntag Ruhetag liegt. Egal zur Stärkung reichts.
Wir beschließen heute auch noch einmal von der geplanten Route abzuweichen. Der Wetterbericht hat sicher verschlechtert und sagt Gewitter an. Somit ist die Route entlang der Bergrücken und über die Gipfel keine gute Option, wir wählen die Route im Tal. Da es aber schon ab 10 Uhr regnen soll und wir auch nicht 10km auf Asphalt ins Tal gehen wollen, rufen wir ein Taxi und lassen uns ca. 8km ins Tal fahren und starten von hier.
Ist eine gute Entscheidung, den hinter uns zieht schon ein ordentliches Gewitter auf.
Bis zum Nikolauskreuz gehts bergauf, von hier gehen wir nur mehr bergab bis Neuberg.
Wir stärken uns aber mit einem Blasius, bevor wir die letzte Etappe starten.
Da wir nicht nur Asphalt gehen wollen, machen wir noch eine Abkürzung mit leichtem Gegenanstieg. Jetzt holt uns der Regen ein und wir ziehen uns für die letzten 15 Minuten noch das Regenzeug an.
Als wir aus dem Wald herauskommen beginnt es ordentlich zum Schütten und wir stellen uns kurz unter, anschließend gehen wir die letzten Meter zum Stift.
Endlich angekommen, sehen wir uns die Kirche an, trinken den letzten Blasius, machen Fotos und feiern unseren erfolgreichen Pilgerausflug.
Hunger haben wir auch und darum steuern wir das GH Schäffer an und hier werden wir belohnt. Das Essen ist ein Traum und auch die Getränke sind sehr gut. Wir lassen es uns gut gehen. Das Wetter spielt nicht mehr so mit, aber das ist uns egal, von hier bringt uns ein Taxi nach Mürzzuschlag und mit dem Zug fahren wir nach Graz.
Waren 4 super Tage. Sehr anstrengend, aber unglaublich lustig!
Danke an Claudia, Daniel, Julia, Gerulf, Sylvia.
Wir haben schon einen Plan für Blasius 2.5. Stay tuned!
Tag 1: Graz - Passail:
Zum Start gibt's ein Stamperl Blasius, was sonst und dann starten wir aber auch schon los und kommen ganz ordentlich ins schwitzen. Bis zum Schöcklgipfel werden die Wanderer um uns immer mehr und am Gipfel herrscht Gedränge.
Wir bleiben nur kurz und suchen uns in einer Hütte Platz für ein Mittagessen. Grüße an den Schnitzel Gerulf :-)
Anschließend gehen wir vorbei am Schöcklkreuz Richtung Arzberg. Leider ist hier der Großteil Straße, nur zum Schluss gehts nochmal auf einem Wanderweg runter. Von Arzberg haben wir dann noch einen etwas langen und demotivierenden Hatsch bis nach Passail.
Hier sind wir neben dem Badeteich im Almland Apartment einquartiert. Etwas eng und einfach, aber dafür haben wir eine Terrasse und der Besitzer fährt uns zum Pizzaholen.
Wir genießen die Abendsonne und die nette Aussicht, gehen aber bald ins Bett, morgen wird ein anstrengender Tag.
Tag 2: Passail - Fischbach:
Es klopft an der Tür, Daniel ist bereit für ein morgendliches Bad im Teich. Sylvia und ich sind gleich dabei. Wunderbar die Erfrischung.
Nach einem ordentlichen Frühstück starten wir los.
Zuerst ein paar Kilometer Straße, bis wir rechts abbiegen Richtung Sommeralm.
Auf der Ochsenhalt genießen wir kurz den Blick zurück auf den Schöckl und dann gehts aber auch schon weiter zur Sommeralm. Leider hat hier nichts mehr offen und so setzen wir uns beim Windrad auf eine Bank und essen unsere Jause.
Jetzt kommt wie ich finde einer der schönsten Passagen. Wir wandern über die Almen und durch schöne Wälder, bis wir beim Straßegger ankommen. Der hat leider derzeit geschlossen, aber es gibt einen Kühlschrank mit Getränken und der Wirt spielt uns auch ein Stückerl auf der Zieharmonika.
Leicht beschwipst gehen wir weiter bis zur Herrnalm. Hier machen wir nochmal Pause. Ab hier verlassen wir den 06 Mariazellerweg. Ca 1,5h müssen wir noch gehen bis zu unserer Unterkunft. Zuerst immer bergab, was keinen mehr freut und die letzten Kilometer gehen wieder bergauf, bis wir nach 11h endlich bei unserer Unterkunft ankommen.
Heute machen wir Urlaub am Hönigshof Bauernhof. Das gute ist, wir haben Essen dazu bestellt und so freuen wir uns über den Schweinsbraten all you can eat.
Mit vollen Bäuchen und schmerzenden Füßen gehen wir auf unsere sehr schönen Zimmer, trinken noch einen Blasius und ab ins Bett.
Tag 3: Fischbach - Krieglach:
Nach einem ordentlichen Frühstück starten wir wieder los. Es ist warm und geht gleich bergauf zum Zeller Kreuz. Der Weg ist angenehm auf einer Forststraße und den höchsten Punkt haben wir bald erreicht. Jetzt gehts runter zum Alpl.
Wir hoffen, dass wir hier ein Mittagessen bekommen und wir haben Glück, der GH zur Waldheimat hat offen und wir können uns stärken.
Hier weichen wir von meiner geplanten Route ab. Wir gehen nicht entlang des Bergrückens, sondern folgen dem Bach raus bis Krieglach. Kurz vorm Ort nutzen wir noch ein schönes Naturpool im Bach und "genießen" das kalte Wasser.
In Krieglach angekommen gehen wir gleich zu unserer Unterkunft GH zur Waldheimat. Heißt irgendwie alles gleich hier.
Nach einem Bier und Eiskaffee beziehen wir die sehr schönen Zimmer und nach einer Rast gehts zum Abendessen. Auch das ist fantastisch und mit einem Stamperl Blasius auf unserem riesen Balkon beenden wir einen sehr schönen Tag.
Tag 4: Krieglach - Neuberg:
Frühstück ist ok, aber auch nicht die Wucht. Liegt ev. an Corona Bestimmungen und daran, dass Sonntag Ruhetag liegt. Egal zur Stärkung reichts.
Wir beschließen heute auch noch einmal von der geplanten Route abzuweichen. Der Wetterbericht hat sicher verschlechtert und sagt Gewitter an. Somit ist die Route entlang der Bergrücken und über die Gipfel keine gute Option, wir wählen die Route im Tal. Da es aber schon ab 10 Uhr regnen soll und wir auch nicht 10km auf Asphalt ins Tal gehen wollen, rufen wir ein Taxi und lassen uns ca. 8km ins Tal fahren und starten von hier.
Ist eine gute Entscheidung, den hinter uns zieht schon ein ordentliches Gewitter auf.
Bis zum Nikolauskreuz gehts bergauf, von hier gehen wir nur mehr bergab bis Neuberg.
Wir stärken uns aber mit einem Blasius, bevor wir die letzte Etappe starten.
Da wir nicht nur Asphalt gehen wollen, machen wir noch eine Abkürzung mit leichtem Gegenanstieg. Jetzt holt uns der Regen ein und wir ziehen uns für die letzten 15 Minuten noch das Regenzeug an.
Als wir aus dem Wald herauskommen beginnt es ordentlich zum Schütten und wir stellen uns kurz unter, anschließend gehen wir die letzten Meter zum Stift.
Endlich angekommen, sehen wir uns die Kirche an, trinken den letzten Blasius, machen Fotos und feiern unseren erfolgreichen Pilgerausflug.
Hunger haben wir auch und darum steuern wir das GH Schäffer an und hier werden wir belohnt. Das Essen ist ein Traum und auch die Getränke sind sehr gut. Wir lassen es uns gut gehen. Das Wetter spielt nicht mehr so mit, aber das ist uns egal, von hier bringt uns ein Taxi nach Mürzzuschlag und mit dem Zug fahren wir nach Graz.
Waren 4 super Tage. Sehr anstrengend, aber unglaublich lustig!
Danke an Claudia, Daniel, Julia, Gerulf, Sylvia.
Wir haben schon einen Plan für Blasius 2.5. Stay tuned!
Standort:
8692 Neuberg an der Mürz, Österreich
Samstag, 25. Januar 2020
Sonntagskogel Skitour 2020-01-25
Heute starten wir zu viert ins Triebental. Sylvia, Claudia, Simon und ich machen uns vom Parkplatz Seyfried auf Richtung Sonntagskogel.
Zuerst kämpfen wir uns ein bisschen auf einer eisigen Spur durch den Wald, dann folgen wir der Forststraße bis zur Triebener Hütte. Von hier gehts aufs Triebener Törl. Schnee ist genug vorhanden, aber es würde schon noch ein bisschen mehr vertragen.
Vom Törl gehen wir Richtung Western entlang des Grates bis zum Skidepot. Sylvia und Claudia bleiben hier, Simon und ich gehen noch mit den Skiern bzw. Schneeschuhen weiter bis auf den Gipfel. Gibt nur 2 bisschen heikle Stellen die man überwinden muss, dann ist die Spur bis auf den Gipfel wieder gut zu gehen, wobei Harscheisen obligat sind.
Leider ist die Sonne heute immer wieder von Schleierwolken verdeckt und so firnt der Schnee nicht auf. Wir entscheiden uns aber trotzdem ein Stück Richtung Schafkar abzufahren. Hier ist noch ein bisschen Pulver zu finden, aber großteils ist die Oberfläche sehr hart.
Bei ca. 1950m steigen wir wieder auf Richtung Osten auf einen Sattel, von welchem wir wieder östlich abfahren, mit wechselnden Schneebedingungen. Hier müssen wir wieder auffellen und steigen noch einmal zum Triebener Törl auf, wo Sylvia und Claudia auf uns warten. Jetzt gehts im feien Gelände bis zur Hütte und dann folgen wir der Forststraße bis zum Parkplatz.
War eine sehr schöne Skitour, mit tollem Ausblick. Das Triebental bietet ohnehin sehr viele Möglichkeiten und wir werden diesen Winter hoffentlich noch öfters hier her kommen.
Standort:
Sonntagskogel, 8765, Österreich
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