Freitag, 19. Juni 2020

Hirzmannsperre Männer-Biwak

Es ist wieder soweit. Männerausflug zur Hirzmannsperre. Wir haben ein neues Mitglied, Hosi. Er wird zwar nicht mit dem Rad anreisen, dafür für ausreichend Getränke sorgen.
Wieder mit dabei ist in diesem Jahr auch Mike. Somit sind wir schon zu sechst.

4 Radler starten um kurz nach 13 Uhr von mir los und nach ca. 1h kommt Peter in Fluttendorf dazu.
Beim Billa in Krottendorf wird Verpflegung eingekauft, ein Bier getrunken und dann gehts weiter. Es ist zwar nicht sonnig, aber wir schwitzen doch ganz ordentlich.

15min bevor wir am Parkplatz ankommen erwischt uns dann doch noch der Regen und zwar gar nicht so wenig. Hosi wartet mit dem Auto schon am Parkplatz, wir packen um und gehen bzw. rollen runter zur Staumauer.
Leider ist hier eine Baustelle und der Zugang zur Stiege auf die andere Seite ist versperrt, schöner Scheiß. Somit müssen wir uns auf der anderen Seite einen Platz suchen. Da das Wetter aber eher schlecht ist, hoffe ich das wenig Besucher hier sind.

Nach kurzer Suche finden wir auch einen Stelle mit ausreichend Platz für unser Tarp und eine Feuerstelle gibt es auch.
Wir richten uns ein und bringen ein Feuer in Gang, wird auch Zeit den es beginnt wieder zu regnen und es wird auch bis ca. 3 Uhr in da Früh nicht mehr aufhören.
Uns egal, wir sitzen unterm Tarp, heizen ein und haben einen lustigen Abend.

Zum Glück hat der Regen am nächsten Morgen aufgehört. Ich hüpf gleich mal in den See, vielleicht vertreibt das den Rauchgeruch und den Kater. Nach einem Frühstück packen wir zusammen und fahren wie üblich nach Edelschrott ins Café.

Gestärkt machen wir uns an die schnelle Abfahrt und dann den Retourweg.
War wieder ein super Ausflug mit etwas zu viel Feuchtigkeit, sowohl von außen als auch von innen.


Sonntag, 14. Juni 2020

Blasius Pilgern 2.0 - Von Graz nach Neuberg an der Mürz

Es ist wieder soweit. 6 wanderlustige, durstige Pilger treffen sich in Stattegg - am Fuß der Leber und machen sich auf Richtung Stift Neuberg an der Mürz, um die Wirkungsstätte vom Blasius zu besuchen.

Tag 1: Graz - Passail: 
Zum Start gibt's ein Stamperl Blasius, was sonst und dann starten wir aber auch schon los und kommen ganz ordentlich ins schwitzen. Bis zum Schöcklgipfel werden die Wanderer um uns immer mehr und am Gipfel herrscht Gedränge.
Wir bleiben nur kurz und suchen uns in einer Hütte Platz für ein Mittagessen. Grüße an den Schnitzel Gerulf :-)

Anschließend gehen wir vorbei am Schöcklkreuz Richtung Arzberg. Leider ist hier der Großteil Straße, nur zum Schluss gehts nochmal auf einem Wanderweg runter. Von Arzberg haben wir dann noch einen etwas langen und demotivierenden Hatsch bis nach Passail.

Hier sind wir neben dem Badeteich im Almland Apartment einquartiert. Etwas eng und einfach, aber dafür haben wir eine Terrasse und der Besitzer fährt uns zum Pizzaholen.
Wir genießen die Abendsonne und die nette Aussicht, gehen aber bald ins Bett, morgen wird ein anstrengender Tag.


Tag 2: Passail - Fischbach:
Es klopft an der Tür, Daniel ist bereit für ein morgendliches Bad im Teich. Sylvia und ich sind gleich dabei. Wunderbar die Erfrischung.

Nach einem ordentlichen Frühstück starten wir los.
Zuerst ein paar Kilometer Straße, bis wir rechts abbiegen Richtung Sommeralm.
Auf der Ochsenhalt genießen wir kurz den Blick zurück auf den Schöckl und dann gehts aber auch schon weiter zur Sommeralm. Leider hat hier nichts mehr offen und so setzen wir uns beim Windrad auf eine Bank und essen unsere Jause.

Jetzt kommt wie ich finde einer der schönsten Passagen. Wir wandern über die Almen und durch schöne Wälder, bis wir beim Straßegger ankommen. Der hat leider derzeit geschlossen, aber es gibt einen Kühlschrank mit Getränken und der Wirt spielt uns auch ein Stückerl auf der Zieharmonika.
Leicht beschwipst gehen wir weiter bis zur Herrnalm. Hier machen wir nochmal Pause. Ab hier verlassen wir den 06 Mariazellerweg. Ca 1,5h müssen wir noch gehen bis zu unserer Unterkunft. Zuerst immer bergab, was keinen mehr freut und die letzten Kilometer gehen wieder bergauf, bis wir nach 11h endlich bei unserer Unterkunft ankommen.

Heute machen wir Urlaub am Hönigshof Bauernhof. Das gute ist, wir haben Essen dazu bestellt und so freuen wir uns über den Schweinsbraten all you can eat.
Mit vollen Bäuchen und schmerzenden Füßen gehen wir auf unsere sehr schönen Zimmer, trinken noch einen Blasius und ab ins Bett.


Tag 3: Fischbach - Krieglach:
Nach einem ordentlichen Frühstück starten wir wieder los. Es ist warm und geht gleich bergauf zum Zeller Kreuz. Der Weg ist angenehm auf einer Forststraße und den höchsten Punkt haben wir bald erreicht. Jetzt gehts runter zum Alpl.
Wir hoffen, dass wir hier ein Mittagessen bekommen und wir haben Glück, der GH zur Waldheimat hat offen und wir können uns stärken.

Hier weichen wir von meiner geplanten Route ab. Wir gehen nicht entlang des Bergrückens, sondern folgen dem Bach raus bis Krieglach. Kurz vorm Ort nutzen wir noch ein schönes Naturpool im Bach und "genießen" das kalte Wasser.

In Krieglach angekommen gehen wir gleich zu unserer Unterkunft GH zur Waldheimat. Heißt irgendwie alles gleich hier.

Nach einem Bier und Eiskaffee beziehen wir die sehr schönen Zimmer und nach einer Rast gehts zum Abendessen. Auch das ist fantastisch und mit einem Stamperl Blasius auf unserem riesen Balkon beenden wir einen sehr schönen Tag.


Tag 4: Krieglach - Neuberg:
Frühstück ist ok, aber auch nicht die Wucht. Liegt ev. an Corona Bestimmungen und daran, dass Sonntag Ruhetag liegt. Egal zur Stärkung reichts.

Wir beschließen heute auch noch einmal von der geplanten Route abzuweichen. Der Wetterbericht hat sicher verschlechtert und sagt Gewitter an. Somit ist die Route entlang der Bergrücken und über die Gipfel keine gute Option, wir wählen die Route im Tal. Da es aber schon ab 10 Uhr regnen soll und wir auch nicht 10km auf Asphalt ins Tal gehen wollen, rufen wir ein Taxi und lassen uns ca. 8km ins Tal fahren und starten von hier.

Ist eine gute Entscheidung, den hinter uns zieht schon ein ordentliches Gewitter auf.
Bis zum Nikolauskreuz gehts bergauf, von hier gehen wir nur mehr bergab bis Neuberg.
Wir stärken uns aber mit einem Blasius, bevor wir die letzte Etappe starten.

Da wir nicht nur Asphalt gehen wollen, machen wir noch eine Abkürzung mit leichtem Gegenanstieg. Jetzt holt uns der Regen ein und wir ziehen uns für die letzten 15 Minuten noch das Regenzeug an.
Als wir aus dem Wald herauskommen beginnt es ordentlich zum Schütten und wir stellen uns kurz unter, anschließend gehen wir die letzten Meter zum Stift.

Endlich angekommen, sehen wir uns die Kirche an, trinken den letzten Blasius, machen Fotos und feiern unseren erfolgreichen Pilgerausflug.
Hunger haben wir auch und darum steuern wir das GH Schäffer an und hier werden wir belohnt. Das Essen ist ein Traum und auch die Getränke sind sehr gut. Wir lassen es uns gut gehen. Das Wetter spielt nicht mehr so mit, aber das ist uns egal, von hier bringt uns ein Taxi nach Mürzzuschlag und mit dem Zug fahren wir nach Graz.

Waren 4 super Tage. Sehr anstrengend, aber unglaublich lustig!
Danke an Claudia, Daniel, Julia, Gerulf, Sylvia.

Wir haben schon einen Plan für Blasius 2.5. Stay tuned!





Samstag, 25. Januar 2020

Sonntagskogel Skitour 2020-01-25

Heute starten wir zu viert ins Triebental. Sylvia, Claudia, Simon und ich machen uns vom Parkplatz Seyfried auf Richtung Sonntagskogel. 

Zuerst kämpfen wir uns ein bisschen auf einer eisigen Spur durch den Wald, dann folgen wir der Forststraße bis zur Triebener Hütte. Von hier gehts aufs Triebener Törl. Schnee ist genug vorhanden, aber es würde schon noch ein bisschen mehr vertragen. 

Vom Törl gehen wir Richtung Western entlang des Grates bis zum Skidepot. Sylvia und Claudia bleiben hier, Simon und ich gehen noch mit den Skiern bzw. Schneeschuhen weiter bis auf den Gipfel. Gibt nur 2 bisschen heikle Stellen die man überwinden muss, dann ist die Spur bis auf den Gipfel wieder gut zu gehen, wobei Harscheisen obligat sind. 

Leider ist die Sonne heute immer wieder von Schleierwolken verdeckt und so firnt der Schnee nicht auf. Wir entscheiden uns aber trotzdem ein Stück Richtung Schafkar abzufahren. Hier ist noch ein bisschen Pulver zu finden, aber großteils ist die Oberfläche sehr hart. 

Bei ca. 1950m steigen wir wieder auf Richtung Osten auf einen Sattel, von welchem wir wieder östlich abfahren, mit wechselnden Schneebedingungen. Hier müssen wir wieder auffellen und steigen noch einmal zum Triebener Törl auf, wo Sylvia und Claudia auf uns warten. Jetzt gehts im feien Gelände bis zur Hütte und dann folgen wir der Forststraße bis zum Parkplatz.

War eine sehr schöne Skitour, mit tollem Ausblick. Das Triebental bietet ohnehin sehr viele Möglichkeiten und wir werden diesen Winter hoffentlich noch öfters hier her kommen.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Grabnerspitze (1795m) Skitour

Der Pulver von gestern und das schöne Wetter motivieren uns auch heute für eine Skitour. Ich bin noch etwas müde und wir haben nicht so lange Zeit, drum wird's etwas kürzeres und für mich ein neuer Gipfel.
Unser Ziel ist die Grabnerspitze, ganz hinten im Gössgraben.

Beim Start hat's noch -8°C, aber als wir schon etwas höher sind, wird's schnell warm. Temperaturen wie im März bei einer Frühjahrsskitour und auch der Schnee wird schon etwas weich.

Nach 2h sind wir oben, genießen den schönen Ausblick und schwitzen beinahe. So lange halten wir uns nicht auf, ich freu mich schon auf den Gipfelhang.
Und der ist wirklich schön. Er ist auch noch nicht so verspurt und so können wir selber schöne Wedelspuren ziehen. Richtig Pulver ist zwar nicht mehr da, schon eher gesetzter Schnee der auf einem Harschdeckel liegt, aber zum Fahren geht er gut und so haben wir die schönsten Hänge bald hinter uns. Den unteren Bereich fahren wir auf der Forststraße, die schneearme Aufstiegsspur reizt uns nicht besonders.

Ist eine schöne kurze Tour und vor allem der Gipfelhang ist mit den richtigen Schneeverhältnissen super.


Dienstag, 21. Januar 2020

Wildfeld (2043m) - Speikkogel (2040m) - Schwarzensteinplan (1850m) Skitour

Es hat geschneit am Wochenende und ich hab Zeit, darum starte ich heute alleine.
Normalerweise sind meine Solotouren so, dass ich in ein Gebiet fahre wo ich schon öfters war und mich auskenne, dann versuch ich eine neue Variante und verkoffere mich komplett.

Ich starte von der Eisenerzer Ramsau Richtung Teicheneggalm. Schnee ist am Parkplatz ca. 10cm dazu gekommen, bei der Teichenggalm sind's dann schon >20cm. Es gibt eine alte Spur, aber die ist natürlich schon etwas verschneit und somit habe ich die Ehre und darf durch ein Winter-Wonderland alleine eine Spur legen. Traumhaft!

Natürlich folge ich dem vorhandenen Spuransatz und verkoffere mich. Eigentlich wollte ich zum Nebelkreuz und von hier auf das Wildfeld. Ich bin aber viel zu weit Richtung Süden gegangen und bin somit am Kamm zwischen Kragelschinken und Wildfeld, somit nähere ich mich dem Wildfeld jetzt von Süd-West anstatt von Nord-West. Hier herrscht Schneemangel und in den Rinnen ist einiges an Triebschnee. Ich halte mich an den Wanderweg und treffe auf eine Aufstiegsspur die von Süden her kommt. Dieser folge ich und komme in der Nähe des Wildfeld Gipfels auf das Plateau. Wunderschön und windstill.

Nach einem Müsliriegel rutsche ich 80hm ab und steige auf den Speikkogel. Neben mir thront der Stadelstein Gipfel und lockt mit seiner Gipfelabfahrt, die spare ich aber für ein andermal. Ich starte die Abfahrt Richtung Ochsenboden. Der Schnee ist zuerst sehr gepresst und erst weiter unten habe ich dann schönen Pulver.

Am Ochsenboden ist dann komplett Pulverwahnsinn. Ich habe aber noch ein Ziel, ich möchte noch auf die Schwarzensteinplan. Also felle ich kurz unterhalb vom Ochesenboden wieder auf und starte Richtung Hochalm. Da dies normal in umgekehrter Richtung gegangen wird, ist die Spur eher fallend und so beschließe ich sie zu verlassen und lege eine steigende Spur durch den Wald. Hier liegen aber fast 50cm lockerer, ungebundener Pulver und somit ist die Spurarbeit durch den steilen Wald extrem anstrengend. Irgendwann verlasse ich aber den Wald und treffe auf die bekannte Aufstiegsspur zum Schwarzenstein. Dieser folge ich noch bis zum Skidepot. Den Gipfelanstieg spare ich mir heute, da ich alleine bin und auch keine Steigeisen dabei habe (und die Kraft ist auch schon etwas dezimiert).

Jetzt habe ich nur mehr eine Pulverabfahrt vor mir. Die schöne Schwarzensteinplan ist natürlich schon etwas verspurt, aber man findet schon noch schöne Pulverflecken. Juche!!!

War eine super Runde, mit dem obligatorischen "Verkofferer", traumhaftem Wetter und super Pulver.